Montag, 18. Juni 2018
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Weichen stellen für Digitalisierung:

Smarte Lebensmittel sind bald schon Alltag

(Foto: Fotolia/Zerbor)Am vergangenen Freitag, 1. Juni 2018, hatte die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, zum Verbändegespräch zum Thema „Digitalisierung“ nach Bonn eingeladen. In einer Presseerklärung sprach sich Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) dafür aus, Lebensmittel digital zu denken. Neben Sicherheit, Qualität und Geschmack sieht er eine vierte Dimension von Lebensmitteln: Smarte Lebensmittel. In dem Gespräch legte er einen 5-Punkteplan mit den zentralen Punkten für die Ernährungsindustrie vor. Die zentralen Punkte sind:

1. Mit den Menschen zu smarten Lebensmitteln ins Gespräch kommen

Durch die Digitalisierung der Produktion von Lebensmitteln entsteht zunehmend die Möglichkeit, Produkte an individuellen Kundenwünschen auszurichten. Smarte Lebensmittel besitzen die Fähigkeit, mit dem Kunden zu kommunizieren. Vor diesem Hintergrund sieht die Ernährungsindustrie die Notwendigkeit einer breit angelegten Verbraucheraufklärung zu smarten Lebensmitteln.

2. Rahmenbedingungen für die Nutzung von Daten gestalten, um Chancen der Digitalisierung zu ermöglichen

Kundendaten sind der Schlüssel zum Erfolg von Innovationen. Aus diesem Grund muss es klare und praxistaugliche Rahmenbedingungen zur Nutzung von Daten geben.

3. Infrastruktur muss vorhanden sein

Grundsätzlich gilt: Der Ausbau der Breitbandversorgung insbesondere im ländlichen Raum ist obligatorisch für den Erfolg der Digitalisierung.

4. Forschung und Vernetzung stärken, damit KMUs die Herausforderungen der Digitalisierung stemmen können

Die Ernährungsindustrie setzt sich in Deutschland zu 90 Prozent aus klein- und mittelständischen Betrieben zusammen. Die BVE fordert die Politik auf, diesen Unternehmen in besonderem Maße Rechnung zu tragen. Unterstützung etwa durch branchenspezifische Forschung und Plattformen für Best-Practice-Beispiele sind hier notwendig.

5. Die enge Verknüpfung von Produkt- und Datensicherheit gestalten

Datensicherheit ist die oberste Maxime, um die Chancen der Digitalisierung für Unternehmen nutzbar zu machen. Hierfür muss die Politik den notwendigen nationalen und internationalen Rechtsrahmen schaffen. Insbesondere bei der Verantwortung für IT-Sicherheit müssen neue Weichen gestellt werden. Hersteller und Vertreiber von IT-Lösungen und IT-Produkten müssen stärker in die gesetzliche Verantwortung genommen werden.

08.06.2018

 
Symrise-Tochter Cobell weiht Kompetenz-Zentrum in Exeter ein

Die Symrise-Tochter Cobell hat vor kurzem ihr Kompetenz-Zentrum für Getränke in Exeter, England, erweitert. Das Unternehmen ist der größte Lieferant von Saftprodukten und Geschmackslösungen für Getränke im Vereinigten Königreich. Mit diesem Schritt will der Hersteller seine Partnerschaft mit britischen Getränkeunternehmen strategisch ausbauen und bietet ihnen moderne Konzepte und Produktionsverfahren sowie erstklassigen Service.

Andrew Clark, Betriebsleiter UK Cobell, Paul Isherwood, Leiter Technik & Qualität SHS, Nick Russell, Geschäftsführer Symrise UK, Nick Sprague, Gründer Cobell (Foto: Symrise)Die Kapazitäten von Cobell sind durch den Zusammenschluss mit Symrise, einem führenden Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, im Juli 2017 deutlich gewachsen. Nick Russell, Geschäftsführer von Symrise im Vereinigten Königreich, erklärt: „Großbritannien ist der dynamischste Getränkemarkt in Europa. Um an diesem Markt zu bestehen, brauchen wir eine starke lokale Präsenz, damit wir innovative und marktgerechte Lösungen schnell und effektiv anbieten können. Mit unserem erweiterten Kompetenz-Zentrum bauen wir unsere Möglichkeiten weiter aus.“

Den Laborbereich im Kompetenz-Zentrum hat Symrise/Cobell verdoppelt. Moderne Getränke-Anwendungstechnik sowie ein temperaturgeführtes Lager bieten Raum, die Produktion weiter auszubauen.

An der Einweihungs-Zeremonie nahmen unter anderem Nick Russel und Paul Isherwood, Leiter Technik und Qualität bei der SHS Gruppe, teil. Gemeinsam eröffneten sie den erweiterten Bau.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung konnten Kunden das erweiterte Zentrum besichtigen, und an einer Präsentation und mit anschließenden Diskussion über die Zukunft von Craft-Getränken im Vereinigten Königreich teilnehmen. Zudem erhielten sie die Möglichkeit, von Verbrauchern getestete Getränkeprototypen mit den code of nature®-Lösungen von Symrise zu verkosten.

08.06.2018

 
Jahrestagung der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Köln

Trotz heimischer Ernteausfälle: Deutsche Fruchtsaft-Industrie weiterhin auf Erfolgskurs

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF) zieht auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung in Köln insgesamt eine positive Bilanz für das vergangene Fruchtsaft-Jahr 2017: „Trotz einer witterungsbedingten, leicht rückläufigen Produktionsmenge von 3,98 Mrd. Litern konnte die deutsche Fruchtsaft-Industrie den Branchenumsatz mit 3,54 Mrd. Euro in etwa halten“, so Klaus-Jürgen Philipp, Präsident des VdF. Der deutsche Pro-Kopf- Konsum von Fruchtsaft und -nektar ist mit 32 Litern weltweit Spitze, wenn dieser auch leicht hinter den beiden Vorjahren (2016 und 2015: 33 Liter) zurückliegt. Dem seit Jahren unangefochtenen Fruchtsaft-Welt- und Europameister folgen Norwegen (24,8 Liter) sowie die Niederlande (22,9 Liter), Österreich und die USA (mit jeweils 22,6 Litern).

(Foto: VdF e.V.)Während die Nachfrage nach klassischen Fruchtsäften und -nektaren aufgrund der steigenden Preise leicht rückläufig ist, bauen Smoothies und hochwertige Direktsäfte ihre Marktanteile kontinuierlich aus. Der beliebteste Fruchtsaft der Deutschen ist der Apfelsaft mit einem Pro-Kopf-Konsum von 7,6 Litern. Es folgen auf den weiteren Plätzen Orangensaft mit 7,4 Litern, mit deutlichem Abstand

Multivitaminfruchtsaft (4,1 Liter) sowie Traubensaft (1,2 Liter) und Ananassaft (0,4 Liter). Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich seit einigen Jahren auch Gemüsesäfte und -nektare, die derzeit mit einem Pro-Kopf-Konsum von 1,8 Litern in der Rangliste stehen.

Nicht einfach machte es der Apfel den Mitgliedern des Verbandes im Verlauf des Fruchtsaft-Jahres 2017: „Das Naturprodukt Saft ist seit jeher von der Witterung abhängig, so minderten starke Nachtfröste im April 2017 die heimische Apfelernte und damit den Kelterertrag um bis zu 65 Prozent“, bilanziert Philipp. Durch den Kälteeinbruch nahmen vor allem in den traditionellen Streuobstgebieten Baden-Württembergs die Apfelblüten großen Schaden und sorgten für die niedrigste Apfelernte seit 1991. Insgesamt konnten nur 310.000 Tonnen Äpfel zu 243 Millionen Litern Apfelsaft gekeltert werden. Neben der Witterung beeinflusste auch die Alternanz, die sich abwechselnden guten und schwachen Erntejahre, die Erntemenge zusätzlich.

Glas-Mehrwegsystem baut Marktanteil aus

Positiv ist die Entwicklung des brancheneigenen Glas-Mehrwegsystems zu sehen. Zum zweiten Mal in Folge weist das System Wachstumsraten auf und liegt nun bei einem Marktanteil von 10 Prozent. Mit der Verpackung „Glas“ können die Fruchtsaft-Hersteller den speziellen Verbraucherwünschen in Richtung Natürlichkeit und Nachhaltigkeit nachkommen. Das verbandeigene System gibt es seit 45 Jahren und wird in Deutschland derzeit von rund 300 kleinen und mittelständischen Fruchtsaftunternehmen genutzt.

07.06.2018

 
Volle Pulle Mehrweg

Neue Poolflaschen, Retrodesign und mutiges Unternehmertum mit Mehrweg-Innovationspreis ausgezeichnet

Fünf Mineralbrunnen setzen neue Maßstäbe bei Pool-Mehrwegflaschen – Stärkung von Mehrwegflaschen im Erfrischungsgetränke- und Bierbereich prämiert – Mehrwegverpackungen für Getränke schonen Ressourcen und schützen die Umwelt

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) haben zum achten Mal den Mehrweg-Innovationspreis verliehen. Für richtungsweisende Entwicklungen im Bereich Mehrwegverpackungen zeichneten sie die Euroglas Verpackungsgesellschaft m.b.H., die Deutsche Sinalco GmbH Markengetränke & Co. KG sowie die fünf Mineralbrunnen RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG, alwa Mineralbrunnen GmbH, Peterstaler Mineralquellen GmbH, aquaRömer GmbH & Co. KG und Franken Brunnen GmbH & Co. KG aus. „Die diesjährigen Preisträger haben herausragende Beiträge geleistet, um das Mehrwegsystem noch attraktiver, stärker, umwelt- und verbraucherfreundlicher zu machen. Die Innovationen und mutigen Entscheidungen dieser Unternehmen sind zukunftsweisend für Mehrweg. Dadurch baut Mehrweg seinen ökologischen Vorsprung vor Einweg weiter aus“, sagte die stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz während der Preisverleihung.

Die RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG, alwa Mineralbrunnen GmbH, Peterstaler Mineralquellen GmbH, aquaRömer GmbH & Co. KG und Franken Brunnen GmbH & Co. KG setzen neu designte und gewichtsoptimierte Poolflaschen der Genossenschaft Deutscher Mineralbrunnen ein. „Die Investition in neue Poolgebinde ist ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass Mehrweg Zukunft hat und auch Poolsysteme weiter optimiert werden. Durch ihr geringeres Gewicht, bei gleicher Umlaufhäufigkeit, werden Ressourcen und Energie bei der Herstellung sowie beim Transport der Flaschen eingespart. Die Flaschen machen Mehrweg durch ihr neues Design zu einem echten Hingucker und somit für noch mehr Verbraucher interessant“, sagte Martina Gehrmann, Geschäftsführerin der SIM.

Auszeichnung für die erfolgreiche Einführung einer neuen 0,5 Liter Mehrwegflasche und neuer Kästen im Soft-Drink-Bereich (Foto: Deutsche Sinalco GmbH Markengetränke & Co. KG)Für die Entscheidung, in eine neue 0,5 Liter Mehrweg-Flasche für Erfrischungsgetränke sowie in neue Mehrweg-Kästen zu investieren, wurde die Deutsche Sinalco GmbH Markengetränke & Co. KG in einer Sonderkategorie für mutiges Unternehmertum ausgezeichnet. „Während Brause-Gigant Coca-Cola dabei ist, aus dem Mehrwegsystem auszusteigen und für Unterstützung ihrer Einweg-Strategie in der Branche wirbt, investierte Sinalco in die Einführung einer neuen 0,5 Liter Mehrwegflasche und in verbraucherfreundliche Kästen aus Recyclingmaterial. Eine richtungsweisende Entscheidung, die das Mehrwegsystem im Bereich Erfrischungsgetränke stärkt. Das ist dringend notwendig, denn bei Soft-Drinks liegt die Mehrwegquote bei nur noch rund 27 Prozent. Wir brauchen mehr solcher mutigen Unternehmen wie Sinalco“, so Metz.

Die Euroglas Verpackungsgesellschaft m.b.H. wurde für ihre „kleine Halbe“ ausgezeichnet. „Die kompakte 0,33 Liter Standardflasche aus Glas in zeitlos schlichtem Retrodesign ist 25 Prozent leichter als vergleichbare Flaschen und spart beim Transport CO2-Emissionen ein. Durch einen spezifischen Kasten passt nur die ‚kleine Halbe‘ hinein, sodass der Sortieraufwand im Leergutstrom verringert wird. Ihre Füllgröße ist zeitgemäß und entspricht in optimaler Weise den Kundenwünschen. Die ‚kleine Halbe‘ hat das Potenzial zu einer mittelständischen Poolflasche im Bierbereich. Dann muss der Flaschenpool allerdings zentral gesteuert und gepflegt werden“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes Private Brauereien Deutschland e.V. Roland Demleitner in seiner Laudatio auf den Preisträger.

07.06.2018

 
Bio-SHRUBS: fruchtige Erfrischung auf Essigbasis von adrian

SHRUBS: aus Tradition wird Trend! (Foto: adrian)An Essig denkt man als Zutat bei einem Fruchtsirup nicht unbedingt; bei den Bio-SHRUBS aus der Genussmanufaktur „adrian“ ist es aber eine durchaus gelungene Kombination aus Frucht, Essig und Zucker. Die drei Bestandteile befinden sich in perfekter Harmonie und werden zu einem Sirup, dessen Geschmack durch die feine Essigsäure ganz besonders hervorgehoben wird. Und das Beste daran: Sie schmecken nicht nur einmalig gut, die kleinen bauchigen Flaschen sind zudem ein echter Hingucker im Regal.

SHRUBS: aus Tradition wird Trend!

Der Shrub ist eigentlich ein uraltes Rezept unserer Vorfahren. Mit den drei Sorten Traube Ingwer, Granatapfel und Quitte lässt die nach dem Familien-Urahn Adrian Kiderlen benannte Genussmanufaktur die Tradition neu aufleben: fruchtintensiv, leicht säuerlich und trotzdem mild sind sie im Geschmack ebenso unverkennbar wie in ihrem frischen und modernen Look. Im Verhältnis 1:5 gemischt mit Mineralwasser ist schnell eine leckere, kalorienarme und vor allem natürliche Alternative zur herkömmlichen Limonade hergestellt; ganz ohne künstliche Aromen, Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe. Der Sirup in seinen exotischen Sorten eignet sich aber ebenso zum Mixen von alkoholischen Cocktails oder zum Verfeinern von Backwaren und deftigen Gerichten.

Beste Qualität ist eben regional und handgemacht!

Die feinen Essige, die für die SHRUBS verwendet werden, stammen allesamt aus eigener Produktion der Adrian Kiderlen Genussmanufaktur. Der Name adrian steht dabei für höchste und unbelastete Bio-Qualität aus besten, ausgesuchten Zutaten. Handverlesen werden die Rohstoffe direkt vom Bauern, nach Möglichkeit sogar aus der Nachbarschaft, in kleinen Mengen angeliefert. Das gewährleistet, dass das Obst ohne Druck- oder gar Faulstellen, aber mit vollem Aroma in die leckeren Spezialitäten kommt. Nach traditioneller Art verarbeitet, rein aus der ganzen Frucht vergoren und in Ruhe gereift erhalten die Essige von adrian ihr einzigartig rundes Aroma. Abgefüllt werden die SHRUBS übrigens direkt vor Ort und nicht auf den weit entfernten Produktionsstraßen eines Abfüllbetriebs.

adrian SHRUBS sind seit Mai 2018 im ausgewählten Bio-Fachhandel, im Lebensmittel-Einzelhandel sowie im Onlineshop auf adrian-manufaktur.de erhältlich.

07.06.2018

 
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Fruchtsaft-Kalender 2018
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