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Marktdaten 29.06.2022

Anhaltender Trend zu kalorienreduzierten Erfrischungsgetränken

Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) berechnet für 2021 einen Pro-Kopf-Verbrauch von 118,4 Litern (2020: 114,7 Liter). Dabei setzt sich der Trend hin zu kalorienreduzierten und -freien Erfrischungsgetränken 2021 erneut fort.

Anhaltender Trend zu kalorienreduzierten Erfrischungsgetränken
(Foto: wafg)

Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) berechnet für 2021 einen Pro-Kopf-Verbrauch von 118,4 Litern (2020: 114,7 Liter). Dabei setzt sich der Trend hin zu kalorienreduzierten und -freien Erfrischungsgetränken 2021 erneut fort. Die Berechnung beruht auf aktualisierten Daten, die jüngst vom Statistischen Bundesamt bereitgestellt wurden.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von 118,4 Litern erholte sich damit um 3,7 Liter bzw. 3,2 Prozent im direkten Vergleich zum ersten Pandemiejahr 2020. Gegenüber der vorläufigen Schätzung (118,6 Liter) fällt er leicht zurück. Verglichen mit 2019 bzw. der Zeit vor Beginn der Corona-Pandemie werden in Deutschland weiterhin weniger Erfrischungsgetränke konsumiert.

Bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern fanden vor allem kalorienreduzierte bzw. -freie Erfrischungsgetränke (light) (2021: 18,5 Liter, 2020: 17,7 Liter) wachsenden Zuspruch. Dies gilt insbesondere für „leichte“ Varianten bei Cola und Cola-Mischgetränken (2021: 13,1 Liter, 2020: 12,2 Liter). Ein Plus verzeichneten auch Wässer mit Aromen (2021: 6,0 Liter, 2020: 5,7 Liter). Besonders positiv entwickelten sich Kaffee- und Teegetränke (2021: 9,7 Liter, 2020: 7,2 Liter).

Dabei war das Jahr 2021 geprägt von massiven Einschränkungen in der Gastronomie sowie im Kultur- und Eventbereich. Diese Entwicklungen waren für die AfG-Branche ebenso herausfordernd wie der durchwachsene Sommer.

Derzeit stellen die Entwicklungen angesichts teilweise enormer Kostensteigerungen bei Energie und Rohstoffen sowie die immer drängenderen Fragen zur Versorgungssicherheit und Aufrechterhaltung von Lieferketten die Unternehmen der mittelständisch geprägten Branche vor große Herausforderungen.

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