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BGN-Beiträge für Sektkellereien, Keltereien und Brennereien steigen – Rückgang im Unfallgeschehen

Der Vorstand der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe hat in seiner April-Sitzung den Beitragsfuß für das Jahr 2025 beschlossen: Er beträgt 0,3334 (je 100 Euro Entgelt), der Vorschuss-Beitrag wurde auf 0,3210 festgesetzt. Durch eine leichte Anhebung des Beitragsfußes …

BGN-Beiträge für Sektkellereien, Keltereien und Brennereien steigen – Rückgang im Unfallgeschehen
(Foto: pixabay_niamhoshea-juice-8762218)

Der Vorstand der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe hat in seiner April-Sitzung den Beitragsfuß für das Jahr 2025 beschlossen: Er beträgt 0,3334 (je 100 Euro Entgelt), der Vorschuss-Beitrag wurde auf 0,3210 festgesetzt. Durch eine leichte Anhebung des Beitragsfußes (Vorjahr: 0,3270) und des seit letztem Jahr gültigen Gefahrtarifes, mit einem Anstieg der Gefahrklasse für Sektkellereien auf 3,53 (von 2,22 ), für Brennereien auf 3,96 (3,01) und für Keltereien auf 3,53 (3,01), steigt der Beitrag für Sektkellereien um 60 Prozent, für Brennereien um rund 34 und für Keltereien um knapp 20 Prozent. Grund für die Anstiege sind geringe Anzahl der Betriebe und ein entsprechendes Unfallgeschehen.

Das Unfallgeschehen in den Branchen der BGN zeigt mit -3,4 Prozent bei den meldepflichtigen Unfällen ebenfalls einen leichten Rückgang (2025: 65.739, Vorjahr 68.080). Über den Zeitraum von 2019 bis 2025 ergibt sich eine überaus positive Entwicklung der Arbeitsunfälle: Der Rückgang in dieser Zeitperiode beträgt 20,1 Prozent.

Insgesamt wendete die BGN im vergangenen Jahr 557,3 Millionen Euro für Entschädigungsleistungen auf (Vorjahr: 545,1 Millionen Euro), ein Anstieg um 2,2 Prozent. Ursache hierfür sind vor allem Kostensteigerungen im Gesundheitswesen. Wie hoch Behandlungsfälle sein können, zeigen zwei Beispiele: Der Fall einer ambulanten Heilbehandlung im vergangenen Jahr kostete 147.300. Euro; die bisherigen Gesamtkosten des Falls betragen rund 900.000 Euro. Die teuerste stationäre Behandlung im vergangenen Jahr kostete 362.000 Euro, in diesem konkreten Fall betragen die bisherigen Gesamtkosten 750.000 Euro.

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