Anzeige:Fruchtsaft-Sommelier 2023
Anzeige:Aktuelle Ausgabe FLÜSSIGES OBST
Fruchtwelten 2022
Fachbuch Moderne Apfelsaft-Technologie
Fachbuch Moderne Betriebstechnik
Unsere internationale Fachzeitschrift FRUIT PROCESSING
Nachrichten 08.10.2010

Neues Streuobstprojekt in Vaihingen – „Ensinger“ zahlt faire Preise

20 Euro für 100 kg Streuobst: Landwirtschaft, Naturschutz, Imker und Obst- und Gartenbauvereine gemeinsam im Boot Ein auch bundesweit betrachtet, vorbildliches Projekt wird im schwäbischen Vaihingen-Enz im Oktober 2010 starten. 20 Euro pro Doppelzentner ist der garantierte Preis, der an rund ein Dutzend ausgewählte Anlieferer und 2011 dann an einen größeren Kreis von Anlieferern für ihr Streuobst […]

20 Euro für 100 kg Streuobst: Landwirtschaft, Naturschutz, Imker und Obst- und Gartenbauvereine gemeinsam im Boot

Ein auch bundesweit betrachtet, vorbildliches Projekt wird im schwäbischen Vaihingen-Enz im Oktober 2010 starten. 20 Euro pro Doppelzentner ist der garantierte Preis, der an rund ein Dutzend ausgewählte Anlieferer und 2011 dann an einen größeren Kreis von Anlieferern für ihr Streuobst ausgezahlt wird. Das Obst muss zu 100 Prozent von Hochstamm-Apfelbäumen stammen. Die Nutzung der Streuobstwiese erfolgt ohne Einsatz synthetischer Behandlungsmittel (Pestizide oder Düngemittel). Hochstamm-Obstbäume aller Obstarten müssen im Falle der Rodung nachgepflanzt werden. Für 2010 erwarten die Initiatoren 12 – 15 Tonnen Streuobst, also rund 10.000 Liter Saft und damit deutlich über 15.000 Liter Streuobst-Schorle.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeier von BUND, Imkern, Landwirtschaft, NABU, Obst- und Gartenbauvereinen haben es ausgeheckt und bei der Firma Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH einen kompetenten und engagierten Partner gefunden, der mit einem neuen Streuobst-Apfelschorle auf den Markt gehen wird. Ausgezeichnet wird das Streuobst-Apfelschorle mit dem NABU-Qualitätszeichen für Streuobstprodukte. Nach Berechnungen des NABU-BFA Streuobst führen 20 Euro/dz zu einer Rentabilität für Landwirte und andere Streuobstwiesenbewirtschafter, die attraktiv genug ist, wieder neue Hochstamm-Obstbäume zu pflanzen und die alten Bäume zu pflegen. Für 2011 ist die deutliche Ausweitung des Projektes geplant.

08.10.2010 

<< zurück