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Nachrichten 29.05.2012

Fassbrause erlebt Sorten-Revival als natürliche und alkoholfreie Limo

Sie ist auf dem besten Weg zum großen Revival, hat das Zeug zu einem neuen alkoholfreien Sortentrend: Allein in diesem Jahr stellte ein halbes Dutzend Brauereien ihre neue Fassbrause vor, nachdem bereits im letzten Jahr zahlreiche Produkte vom Verbraucher mit großer Nachfrage belohnt wurden. "Fassbrause positioniert sich als geschmackvolle und vor allem kalorienreduzierte Alternative zu […]

Sie ist auf dem besten Weg zum großen Revival, hat das Zeug zu einem neuen alkoholfreien Sortentrend: Allein in diesem Jahr stellte ein halbes Dutzend Brauereien ihre neue Fassbrause vor, nachdem bereits im letzten Jahr zahlreiche Produkte vom Verbraucher mit großer Nachfrage belohnt wurden. "Fassbrause positioniert sich als geschmackvolle und vor allem kalorienreduzierte Alternative zu Limonaden, weil sie mit spritziger Frische bei gleicher Kalorienreduzierung dem neuen Ernährungsbewusstsein der Menschen entgegenkommt", sagt Veltins-Geschäftsführer Dr. Volker Kuhl. Die Privatbrauerei, die schon seit Jahren an alkoholfreien Getränken arbeitet, stellte soeben ihre neue Produktlinie mit den Sorten Zitrone und Holunder vor.

Fassbrause knüpft nahtlos an die bekannten Biolimonaden an

Die meisten Brauer setzen heute auf ein fruchtiges Erfrischungsgetränk, dem mit einem Schuss alkoholfreien Bieres die hopfenherbe Erfrischungsnote spendiert wird. Das Ergebnis überzeugt, weil es nahtlos an die bekannten Biolimonaden anknüpft. So rangiert Veltins Fassbrause ernährungsphysiologisch mit 22 kcal/100ml an der untersten Skala ihrer Produktgruppe. Auf gut und gerne 200.000 hl dürfte nach Schätzungen der Brauerei C. & A. Veltins der Markt für Fassbrause bis zum Jahresende hochgeschnellt sein.

Traditionelle Sorte mit aktueller Geschmacksinterpretation

Die Wurzeln der Fassbrause, die als Gattungsbegriff für jeden Anbieter frei verfügbar ist und dementsprechend durch individuelle Geschmackskreationen ganz im Sinne des Verbrauchers ausgestaltet werden kann, geht auf den Berliner Dr. Ludwig Scholvien zurück, der 1908 eigens für seinen Sohn ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk schaffen wollte. Ganz bewusst sollte es sich durch einen frisch-herben Geschmack mit bierähnlicher Schaumkrone hervortun. Auch damals legte Scholvien, der sich mit Getränken und deren natürlichen Ingredienzien bestens auskannte, Wert auf den natürlichen Produktcharakter und verwandte neben Malz, Brauwasser auch ein Konzentrat aus Äpfeln und Süßholzwurzeln.

29.05.2012

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