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Nachrichten 18.06.2013

FINAT gibt die Gewinner des Etikettenwettbewerbs 2013 bekannt

FINAT, der weltweite Verband der Haftetiketten-Industrie, hat auf seinem Jahreskongress in München die Gewinner des 33. Etikettenwettbewerbs bekanntgegeben. In den Kategorien Nahrungsmittel und Getränke wurden Etiketten aus der ganzen Welt eingesandt, die Weine, Spirituosen, Bier, Tee, Apfelmus und sogar ‚Fleur de Sel‘ bewerben und dekorieren. Nahrungsmittel und Getränke als Schwerpunktthema beim FINAT Etikettenwettbewerb Erneut standen […]

FINAT, der weltweite Verband der Haftetiketten-Industrie, hat auf seinem Jahreskongress in München die Gewinner des 33. Etikettenwettbewerbs bekanntgegeben. In den Kategorien Nahrungsmittel und Getränke wurden Etiketten aus der ganzen Welt eingesandt, die Weine, Spirituosen, Bier, Tee, Apfelmus und sogar ‚Fleur de Sel‘ bewerben und dekorieren.

Nahrungsmittel und Getränke als Schwerpunktthema beim FINAT Etikettenwettbewerb

Erneut standen die Kategorien Nahrungsmittel und Getränke mit fast 20 Prozent aller Einsendungen auch beim FINAT Etikettenwettbewerb des Jahres 2013 im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Erwartungsgemäß wurden für die Wein-Kategorie einige äußerst attraktive Entwürfe eingereicht, die eindrucksvoll bestätigten, dass die Etiketten für Weine und Spirituosen hier eine Vorreiterrolle übernehmen. Bei den diesjährigen Wettbewerbsbeiträgen war im wahrsten Sinne des Wortes zu spüren, dass etwa 90 Prozent der Etiketten für Weine und Spirituosen auf eine besondere Haptik setzten. Hierfür wurden verschiedene Techniken genutzt, die entweder einzeln oder kombiniert zum Einsatz kamen. Positive und negative Prägungen sorgten für eine fast dreidimensionale Anmutung: Das Siebdruckverfahren mit den wirklich dicken Farbschichten verlieh so manchem Etikett ein „erhabenes“ Gefühl. Zahlreiche Etiketten für Nahrungsmittel und Getränke setzten auf den Kontrast zwischen Matt- und Glanzlackierungen. Die bei vielen Einsendungen verwendeten Gold- und Silberfolienprägungen vermittelten zudem einen Hauch von Luxus. Ein Whisky-Etikett nutzte für den Hintergrund einen derart starken holografischen 3D-Effekt, dass die Illusion einer räumlichen Tiefe von vier bis fünf entstand! Ein anderes Etikett verwendete eine beflockt wirkende Farbe, um ein Ergebnis zu erzielen, das der Verbraucher regelrecht fühlen konnte. Obwohl es sich hierbei um ein Kosmetik-Etikett handelte, könnte man dieses Prinzip mühelos auf nicht-alkoholische Getränke und sogar auf manche Nahrungsmittel-Etiketten übertragen.

In der Druckverfahren-Gruppe setzte sich ein Etikett für einen Apfelwein durch, das im Kombinationsdruck mit einer gewissen Untertreibung eine gefällige Wirkung erzielte. Bei den Offset-Verfahren zog ein gruseliges Etikett für ein australisches Bier die Aufmerksamkeit der Jury auf sich. Für eine Likörflasche wurde ein Etikett vorgestellt, das im Siebdruck auf eine durchsichtige Folie gedruckt wurde und sehr einfache, kräftige, farbenfrohe Bilder beinhaltete. Das Ergebnis war wirklich beeindruckend.

Heute sind die für Nahrungsmittel-Etiketten eingesetzten Farben weitaus intensiver. Die Zeiten der mittelmäßiger Abbildungen sind endgültig vorbei. Angesagt sind satte Farben, die die Blicke der unbedarften Verbraucher auf sich ziehen. Es ist zu erkennen, dass die Markeninhaber Farbe heute viel intensiver nutzen, um ihre Produkte in den Regalen der Supermärkte abzuheben.

18.06.2013

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