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Nachrichten 04.02.2014

FRUIT LOGISTICA 2014

Wenn mehr als 58.000 hochkarätige Fachbesucher aus über 120 Ländern in den Messehallen zu Gast sind, ist es Zeit für die FRUIT LOGISTICA – die Leitmesse des internationalen Fruchthandels. Vom 5. bis 7. Februar 2014 präsentieren über 2.600 Aussteller aus 84 Ländern nicht nur das gesamte Produkt- und Dienstleistungsangebot aller Handelsstufen, sondern auch zahlreiche interessante […]

Wenn mehr als 58.000 hochkarätige Fachbesucher aus über 120 Ländern in den Messehallen zu Gast sind, ist es Zeit für die FRUIT LOGISTICA – die Leitmesse des internationalen Fruchthandels. Vom 5. bis 7. Februar 2014 präsentieren über 2.600 Aussteller aus 84 Ländern nicht nur das gesamte Produkt- und Dienstleistungsangebot aller Handelsstufen, sondern auch zahlreiche interessante Innovationen der Branche, die dem Handel wertvolle Impulse geben und das Angebot für die Verbraucher noch vielfältiger gestalten. 90 Prozent der Aussteller und rund 80 Prozent der Fachbesucher der FRUIT LOGISTICA kommen aus dem Ausland, was sie zu einer der internationalsten Messen weltweit macht.

Partnerland der FRUIT LOGISTICA 2014 ist Argentinien. Als eines der größten Erzeugerländer in der südlichen Hemisphäre von Obst und Gemüse exportiert Argentinien eine Vielzahl von Produkten in über 100 Länder. In den letzten Jahren stiegen die Ausfuhrerlöse des Landes auf 1,7 Milliarden US-Dollar. Diese Zahl verdeutlicht die wachsende Bedeutung Argentiniens als Erzeuger- und Exportland für die Obst- und Gemüsebranche weltweit. Argentinien exportiert derzeit über 1,9 Millionen Tonnen Obst und Gemüse pro Jahr.

Daten zum weltweiten Obsthandel

Nach aktuellen Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbh (AMI), Bonn, wurden weltweit im Jahr 2013 etwa 790 Millionen Tonnen Obst (mit Melonen) erzeugt. Die Obstproduktion ist in den letzten Jahren stetig gestiegen.

Die Obsternte der EU fiel im Jahr 2013 beziehungsweise 2013/14 mit ca. 37 Millionen Tonnen um knapp sieben Prozent höher aus als die Vorjahresernte.

Nach der schon etwas kleineren Ernte 2012 fiel die Obsternte 2013 im deutschen Marktanbau mit gut 1,1 Millionen Tonnen (- 13 Prozent) nochmals schwächer aus. Der lang anhaltende Winter, der nasse Mai und der zwar späte, aber heiße und trockene Sommer waren keine gute Voraussetzung für hohe Erträge. Bei der wichtigsten Kultur, dem Apfel, kam es mit einer Erntemenge von 800.000 Tonnen zu einer Einbuße von gut 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die deutschen Frischobsteinfuhren (inklusive Südfrüchte) sind 2013 nach mehrjährigem Rückgang wieder gestiegen und dürften die fünf Millionen Tonnen Grenze wieder knapp überschreiten. 44 Prozent der deutschen Obstimporte stammen aus Ländern außerhalb der EU.

Die Privathaushalte in Deutschland kauften im Jahr 2013 mit 86,7 Kilogramm je Haushalt knapp 1 Prozent weniger Frischobst ein, gaben aber dafür gut 6 Prozent mehr Geld aus. Äpfel, Bananen und Orangen werden in Deutschland in größter Menge eingekauft. Dabei haben Äpfel 2013 verloren, während Bananen und Orangen gewonnen haben. Der Rückgang der Einkaufsmengen bei Äpfeln war aber überwiegend erntebedingt und trat vor allem in der zweiten Hälfte der Saison 2012/13 auf. Seit Beginn der Saison 2013/14 sind nur noch leicht rückläufige Tendenzen festzustellen. Unter den sonstigen Gewinnern bei den Top Ten der Frischobstarten waren Tafeltrauben und Melonen, während Easy Peeler, Nektarinen und Ananas, zu den weiteren Verlierern gehören.

Die Top Ten der beliebtesten Obstsorten?

Beim Frischobst betrug die Einkaufsmenge pro Privathaushalt in Deutschland 2013 bei Äpfeln 18,7 Kilogramm, Bananen (15,6 kg), Orangen (10,3 kg), Easy Peeler (6,4 kg), Trauben (5,3 kg), Melonen (4,6 kg), Erdbeeren (4,4 kg), Nektarinen (3,1 kg), Birnen (2,9 kg) und Ananas (2,1 kg).

04.02.2014

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