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Nachrichten 09.09.2015

75 Prozent des Umsatzes mit Gemüsesaft…

… wird in der Schweiz mit Bio-Qualität erwirtschaftet Im Schweizer Detailhandel wurde 2014 mit Gemüsesaft ein Umsatz von 8 Mio. CHF erwirtschaftet, davon stammten 75 % von Bio-Saft. Ein wichtiger Grund für den hohen Bio-Anteil ist unter anderem, dass Gemüsesäfte meist getrunken werden, weil sie gesund sind. Eine Eigenschaft, die auch Bio-Produkten zugeschrieben wird. Dies […]

wird in der Schweiz mit Bio-Qualität erwirtschaftet

(Grafik: BLW-Marktbericht Früchte und Gemüse)Im Schweizer Detailhandel wurde 2014 mit Gemüsesaft ein Umsatz von 8 Mio. CHF erwirtschaftet, davon stammten 75 % von Bio-Saft. Ein wichtiger Grund für den hohen Bio-Anteil ist unter anderem, dass Gemüsesäfte meist getrunken werden, weil sie gesund sind. Eine Eigenschaft, die auch Bio-Produkten zugeschrieben wird. Dies geht aus dem "Marktbericht Früchte und Gemüse August 2015" des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) hervor.

Fast ein Drittel des Umsatzes resp. 2.5 Mio. CHF wurde mit Tomatensaft erwirtschaftet. Auch Multigemüsesaft (1.1 Mio. CHF) und Randensaft (0.9 Mio. CHF) erreichten mit 13 % bzw. 11 % größere Umsatzanteile.

Wesentlich kleiner war der Bio-Anteil beim Fruchtsaft: Hier betrug der Bio-Anteil (ohne Apfelsaft) am Jahresumsatz 2014 rund 10 %. Beim Apfelsaft (inkl. Schorle) lag der Bio-Anteil bei 16 %. Der Gesamtumsatz im Schweizer Detailhandel mit Fruchtsaft belief sich 2014 auf einen Wert von 362 Mio. CHF.

Orangensaft machte mit 97 Mio. CHF Jahresumsatz den größten Anteil aus, nämlich 27 %. Auch Multifruchtsaft war mit 73 Mio. CHF Umsatz und 20 % Umsatzanteil äusserst beliebt. Erst auf Platz vier folgt der Apfelsaft (inkl. Schorle) mit 54 Mio. CHF Jahresumsatz. Dies entspricht einem Anteil von 15 % am Gesamtumsatz mit Fruchtsaft. Für den erstaunlich kleinen Anteil spielt möglicherweise die Direktvermarktung ab Hof eine Rolle.

09.09.2015

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