Bionik pur – selbst füllende Flasche mit Käfer-Technologie
Die Natur inspiriert immer wieder zu verschiedensten Technologien und Erfindungen. Der Nebeltrinker-Käfer aus der Wüste Namib ist nun zum Vorbild geworden für eine sich selbst füllende Zauberflasche. Was unglaublich klingt, ist ein fabelhaftes Beispiel für Bionik und könnte in Zukunft ein beliebtes Utensil für Wanderer und Soldaten werden. Noch viel bedeutsamer, die Wassernot in ausgetrockneten […]
Die Natur inspiriert immer wieder zu verschiedensten Technologien und Erfindungen. Der Nebeltrinker-Käfer aus der Wüste Namib ist nun zum Vorbild geworden für eine sich selbst füllende Zauberflasche. Was unglaublich klingt, ist ein fabelhaftes Beispiel für Bionik und könnte in Zukunft ein beliebtes Utensil für Wanderer und Soldaten werden. Noch viel bedeutsamer, die Wassernot in ausgetrockneten Gebieten könnte bekämpft werden.
Der afrikanische Nebeltrinker-Käfer beginnt jeden Morgen, wenn die Wüstenluft durch den vom Meer kommenden Nebelstrom feucht wird, mit einem Handstand. Dabei streckt er sein Hinterteil, bestehend aus einem Chitinpanzer mit einer dreidimensionalen Mikrostruktur, dem Himmel entgegen. Die besondere Oberfläche seines Panzers sammelt dann die kleinen Wassertropfen aus der Luft auf, die dann vom Rücken des Käfers in seinen Mund laufen.
Auf dieser Beschaffenheit der Oberfläche des Nebeltrinker-Käfers basiert die "sich selbst füllende" Wasserflasche. Aber auch im größeren Stil soll die Käfertechnologie eingesetzt werden. Deutsche Forscher haben eine aus zwei Lagen Polyesterfasern eine dreidimensionale Textilstruktur produziert, mit der besonders viel Wasser aus der Luft einfangen werden kann.
27.01.2016





