Aus für Bavaria Fruchtsaft
Russischer Investor scheitert am Embargo gegen sein Heimatland Der Nachfolger der Rottaler Fruchtsaft, die Bavaria Fruchtsaft, hört nach der Gründung 2014 jetzt – rund zwei Jahre später – endgültig auf. Der Investor aus Russland scheiterte nicht an der weiterhin guten Qualität der Produkte, sondern am Embargo gegen sein Heimatland. Hauptabsatzgebiet der Produkte der Bavaria Fruchtsaft […]
Russischer Investor scheitert am Embargo gegen sein Heimatland
Der Nachfolger der Rottaler Fruchtsaft, die Bavaria Fruchtsaft, hört nach der Gründung 2014 jetzt – rund zwei Jahre später – endgültig auf. Der Investor aus Russland scheiterte nicht an der weiterhin guten Qualität der Produkte, sondern am Embargo gegen sein Heimatland. Hauptabsatzgebiet der Produkte der Bavaria Fruchtsaft sollte nämlich Russland sein. Und die Hoffnung des Investors, das Embargo könnte bald ausgesetzt werden, trat nicht ein. Das bedeutet nun das Aus für die Bavaria Fruchtsaft. Man konnte sich am Markt nicht etablieren, so die Passauer Neue Presse am 29.08.2016.
In der hart umkämpften Fruchtsaft-Branche hatte es das seit Anfang 2014 in Rotthalmünster ansässige Unternehmen doppelt schwer. Unter hohem Preisdruck hatte die Bavaria Fruchtsaft mit ihrer Struktur keine Chance, in Discountern zu landen. Und: Nach den Pleiten der Vorgängerfirmen ELRO 2012 und bald danach der Neuen Rottaler Fruchtsaft GmbH, die erst gar nicht produzierte, musste die Bavaria Fruchtsaft mit der Marke "Rottaler" erst einmal den massiven Vertrauensverlust ausbügeln. Schwer zu kämpfen hatte man zudem, weil aus den mit Russland anvisierten Exportgeschäften nichts wurde, meldet das Blatt weiter.
02.09.2016





