Exakt dosieren und flexibel agieren mit Gemischregelanlage
In nur zwei Monaten lieferte GEA einem Getränkehersteller eine neue Gemischregelanlage, die nicht nur ein extremes Mischungsverhältnis herstellen kann, sondern außerdem leicht zu bedienen ist, leicht an Änderungen in der Produktion anzupassen ist und ein hohes Maß an Prozesssicherheit bietet. Die GEA DICON-C2™ fügt sich daher perfekt in die vorhandene Produktionslinie ein. Moderne Systeme für […]
In nur zwei Monaten lieferte GEA einem Getränkehersteller eine neue Gemischregelanlage, die nicht nur ein extremes Mischungsverhältnis herstellen kann, sondern außerdem leicht zu bedienen ist, leicht an Änderungen in der Produktion anzupassen ist und ein hohes Maß an Prozesssicherheit bietet. Die GEA DICON-C2™ fügt sich daher perfekt in die vorhandene Produktionslinie ein.
Moderne Systeme für den Getränkeansatz helfen, Veränderungen in der Getränkerezeptur schnell und flexibel umzusetzen und die Prozesse reproduzierbar sowie nachvollziehbar zu gestalten. Dass sich solche Systeme auch in sehr kurzer Zeit in eine Produktlinie integrieren lassen, bewies GEA bei einem großen, international tätigen Getränkehersteller. Dieser trat an GEA heran, als er ein aromatisiertes Mineralwasser in sein Produktportfolio aufnehmen und die erforderlichen Anlagen in den Herstellungsprozess einbinden wollte.
Das Getränkeansatzsystem sollte ein hohes Mischungsverhältnis von 1:3000 bewältigen können, flexibel einzusetzen sein, leicht zu bedienen und eine hohe Prozesssicherheit bieten. Zudem wurde eine explosionsgeschützte Ausführung der Anlage angestrebt. Für die Umsetzung der Lösung hatte GEA nach Klärung der technischen Details neun Wochen Zeit. Mit der Gemischregelanlage DICON-C2™ war es möglich, den Kundenwünschen trotz der kurzen Realisierungsphase im vereinbarten Zeitfenster zu entsprechen. Die DICON-C2™ besteht im Wesentlichen aus einer Hauptrohrleitung, in welche die zu dosierende Komponente eingespeist wird, einer Dosierstrecke mit Zuführpumpe sowie der zugehörigen Mess- und Steuerungstechnik.
Der Ansatz der Aromakomponente erfolgt in einem dafür vorgesehenen Behälter. Beim Neuansatz zirkuliert das Aroma-Wasser-Gemisch über eine Mischdüse. Dies geschieht automatisch und sorgt für eine homogene Mischung. Um das Einschlagen von Luft in das Produkt zu verhindern und die Plausibilität zu prüfen, wird der Füllinhalt des Tanks ermittelt. Nach dem Mischen und der Freigabe der Aromakomponente fließt diese in einen darunterliegenden Dosierbehälter. Damit die Produktion unterbrechungsfrei erfolgen kann, stehen zwei Behälter zur Verfügung. So kann während der Dosierung aus dem unteren Behälter schon der nächste Ansatz der Aromakomponente vorbereitet werden. Durch die zwei Behälter ist auch ein schneller Produktwechsel möglich.
Für die homogene Vermischung des Endprodukts ist in die Anlage ein statischer Mischer integriert. Durch digitale Regelungstechnik wird das Mischungsverhältnis auch bei schwankenden Prozessbedingungen konstant gehalten. Für das exakte Dosieren der flüssigen Komponente passend zum jeweiligen Produkt sorgt die Steuerung, in der die jeweiligen Rezepte hinterlegt sind.
Trotz aller Automation verbleiben je nach Produkt mehr oder weniger umfangreiche manuelle Tätigkeiten zur Handhabung der Grundstoffgebinde. Dabei wird das Bedienpersonal stets durch geeignete Werkzeuge unterstützt, was die Arbeit erleichtert und der Sicherheit von Mensch, Produkt und Umwelt zugutekommt.
Die Bedienung der Gemischregelanlage erfolgt an einem Touch-Bedienfeld. An ihm kann die Anlage in den Automatikmodus versetzt oder manuell betrieben werden. Im automatischen Betrieb kommuniziert die Regelung mit dem vorgeschalteten Gewerk und mit einer bereits zuvor vorhandenen, nachgeschalteten Mischanlage. Unabhängig von der Betriebsweise überwacht die Steuerung stets die Ausmischung und die Komponentendurchflüsse, damit schnell auf Abweichungen oder eventuelle Störungen reagiert werden kann. Die Technik kontrolliert aber nicht nur das Einhalten der Prozesse, sondern sie protokolliert ständig den Prozessverlauf, so dass alle relevanten Daten auch nach Monaten noch verfügbar sind. Das ermöglicht die vollständige Kontrolle zu jeder Produktion.
Dank der leistungsfähigen und einfach zu bedienenden Mensch-Maschine-Schnittstelle können sich Bediener über den aktuellen Prozessablauf informieren und werden durch die die zu tätigenden Bedienschritte geführt. Dies erleichtert insbesondere weniger erfahrenem Personal den Umgang mit der Gemischregelanlage. Ganz ohne manuelle Eingriffe läuft die hygienische, zeitlich optimierte Reinigung ab – dafür sorgen die integrierten CIP-Routinen.
Eigenschaften der Gemischregelanlage DICON-C2™
- kompaktes und hygienisches Design
- flexibel einzusetzen
- produktschonende Drehkolbenpumpe zur Konzentratförderung
- automatische Genauigkeitsüberprüfung der eingesetzten Messtechnik
- rezeptgesteuerte und vollautomatische Steuerung
- ein Massedurchflusszähler für alle Konzentrate
21.10.2016





