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Abfüllung & Verpackung 17.10.2018

Verbraucher zahlen mehr für Produkte, deren Verpackungen der Umwelt nicht schaden

Laut den Ergebnissen einer neuen Studie, die am 12. Oktober veröffentlicht wurde, dreht sich der Wind in Deutschland, da die Verbraucherentscheidungen zunehmend durch die Umweltauswirkungen von Verpackungen beeinflusst werden.

Verbraucher zahlen mehr für Produkte, deren Verpackungen der Umwelt nicht schaden
(Foto: Pro Carton)

Laut den Ergebnissen einer neuen Studie, die am 12. Oktober veröffentlicht wurde, dreht sich der Wind in Deutschland, da die Verbraucherentscheidungen zunehmend durch die Umweltauswirkungen von Verpackungen beeinflusst werden. Fast acht von zehn Verbrauchern (77 %) geben an, das dies ihre Kaufentscheidungen beeinflusst, während jeder zweite Verbraucher (54 %) die Anzahl der im vergangenen Jahr gekauften, in Kunststoff verpackten Produkte reduziert hat.

Für die Studie European Consumer Packaging Perceptions, die von Pro Carton, der Europäischen Vereinigung der Karton- und Faltschachtel-Industrie, in Auftrag gegeben wurde, wurden 7.000 Verbraucher in sieben Ländern, darunter 1.000 in Deutschland, befragt. Erstaunliche 79 % der Verbraucher gaben an, dass sie bereit wären, mehr für Produkte zu zahlen, deren Verpackungen der Umwelt nicht schaden – mit 88 % waren dabei die Niedersachsen die kämpferischsten. Sieben von zehn Kunden glauben, dass Einzelhändler und Marken nicht genug tun, um umweltfreundlichere Verpackungen auf den Markt zu bringen. Von den Saarländern sind sogar 80 % dieser Meinung. Bezeichnenderweise hat jeder zweite Verbraucher (50 %) bereits Marken oder Produkte aufgrund von Bedenken hinsichtlich der verwendeten Verpackung gewechselt.

Es wird nicht genug getan, um nachhaltige Praktiken zu unterstützen.

91 % der Verbraucher geben an, dass sie lieber in einem Supermarkt oder bei einem Händler kaufen würden, der seine Lieferanten proaktiv ermutigt, umweltfreundlichere Formen von Verpackungen zu verwenden, und die überwiegende Mehrheit (70 %) glaubt, dass Marken und Einzelhändler nicht genug tun, um umweltfreundlichere Formen von Verpackungen einzuführen. Für ganz Europa betrachtet sinkt diese Zahl leicht auf 64 % – mit heftiger Kritik von älteren Konsumenten: acht von zehn der über 60-Jährigen sind der Meinung, dass mehr getan werden könnte, um die Umwelt zu schützen.

Die europäischen Verbraucher sehen Pappe/Karton als die am besten recycelbare Verpackungsform an (42 % der Verbraucher haben ihr den besten Wert gegeben), und Glas belegt den zweiten Platz (37 %). Pappe/Karton ist das einzige Verpackungsmaterial, das erneuerbar, recycelbar und biologisch abbaubar ist.

Die Bereitschaft, mehr zu zahlen, um die Umwelt zu schützen.

Landesweit sind 79 % der Verbraucher bereit, mehr für nachhaltig verpackte Produkte zu zahlen, und 76 % machen sich Sorgen über die Umweltauswirkungen von Verpackungen aus Kunststoff – mehr als in jedem anderen Land. Und die 19-29-Jährigen in Deutschland erweisen sich als umweltbewusster als ihre europäischen Altersgenossen, neun von zehn Befragten (92 %) sind bereit, einen höheren Preis zu akzeptieren, wenn dies bedeutet, dass die Verpackung des Produkts weniger Auswirkungen auf die Umwelt hat.

Regional betrachtet ist das Bild vielfältig. Die Verbraucher in Niedersachsen (88 %) und in Hamburg (86 %) sind eher bereit, mehr für nachhaltig verpackte Produkte zu bezahlen.

Forderung nach mehr Informationen

Es ist eindeutig, dass die Verbraucher sich auch mehr Informationen von Herstellern, Einzelhändlern und der Regierung zur Nachhaltigkeit von Verpackungen wünschen. Eine überwältigende Mehrheit von 87 % der Verbraucher in Deutschland sprechen sich für mehr Informationen auf der Verpackung über deren Umweltfreundlichkeit aus.

Zu der Studie:
Diese Studie wurde unabhängig von Coleman Parkes Research durchgeführt und von Pro Carton in Auftrag gegeben. Dabei wurden 7.000 Verbraucher in den sieben Ländern Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, der Türkei und dem Vereinigten Königreich befragt.

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