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Nachrichten 13.03.2019

HassiaGruppe erzielte 2018 deutliches Absatzwachstum

Die HassiaGruppe mit ihren bundesweit fünf Brunnenbetrieben, zwei Keltereien sowie der Bionade GmbH setzte 2018 insgesamt 852 Millionen Liter Getränke ab. Damit verzeichnet das Unternehmen inklusive der Erstkonsolidierung der Bionade GmbH ein Plus von knapp 10 Prozent gegenüber 2017.

HassiaGruppe erzielte 2018 deutliches Absatzwachstum
(Foto: confructa medien GmbH)

Die HassiaGruppe mit ihren bundesweit fünf Brunnenbetrieben, zwei Keltereien sowie der Bionade GmbH setzte 2018 insgesamt 852 Millionen Liter Getränke ab. Damit verzeichnet das Unternehmen inklusive der Erstkonsolidierung der Bionade GmbH ein Plus von knapp 10 Prozent gegenüber 2017 (778 Millionen Liter). Der Umsatz stieg um rund 14 Prozent auf 280 Millionen Euro (2017: 246 Millionen Euro). National ist die Gruppe damit zweitstärkster deutscher Markenanbieter im Bereich der Mineralbrunnen. In den ostdeutschen Bundesländern ist sie Marktführer.

„Wir haben in der gesamten Gruppe mit einem außerordentlich guten Geschäft vom Jahrhundertsommer profitiert und konnten weit über dem Branchendurchschnitt wachsen“, ist Dirk Hinkel, Geschäftsführender Gesellschafter der HassiaGruppe, mit dem Jahresergebnis sehr zufrieden. Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) schätzt den Gesamtabsatz der Branche um etwa 5 Prozent höher ein als 2017.

Standortübergreifend ließ die wetterbedingt hohe Nachfrage bei allen Marken durchweg alle Mineralwassersorten, Verpackungen und Gebinde zulegen. Besonders bemerkenswerte Entwicklungen zeigten dabei wie schon in den vergangenen Jahren stille Mineralwässer, umweltfreundliche Glasmehrweggebinde und Kleingebinde für den Außer-Haus-Verzehr. Premiumgetränke setzten ebenfalls Impulse. Auch die ungebrochene Vorliebe der Verbraucher für regionale Produkte blieb ein wesentlicher Wachstumsfaktor.

„Es ist uns gelungen, die Stärken unserer regionalen Marken maximal zum Tragen zu bringen“, bilanziert Dirk Hinkel. „Gleichzeitig haben wir den Kraftakt geschafft, mit BIONADE und Ti erstmals in der über 150-jährigen Unternehmensgeschichte zwei nationale Marken in unsere Strukturen für Handel und Gastronomie zu integrieren.“

Hassia Mineralquellen bleibt die Nummer 1 in Hessen

Die in Bad Vilbel ansässigen Marken hassia, Elisabethen Quelle, Rosbacher und Bad Vilbeler UrQuelle konnten 2018 zulegen. Sie bekräftigen damit die Marktführerschaft der Hassia Mineralquellen bei alkoholfreien Erfrischungsgetränken in Hessen. Den größten Entwicklungsbeitrag leisteten auch hier Getränke in Glasmehrweggebinden und stille Mineralwässer. Bei der Limonaden-Marke bizzl wurde vor allem die steigende Nachfrage nach zuckerreduzierten Limonaden spürbar: Die bizzl Zuckerfrei-Range übertraf die allgemeine Marktperformance deutlich mit einem zweistelligen Wachstum – ohne die Standardsorten zu kannibalisieren. Auch das bizzl Angebot in der Dose, für den Verzehr unterwegs, kann beim Verbraucher punkten und trägt weiterhin zu dem äußerst positiven Ergebnis bei. Ein umfangreiches Innovationsprogramm, bestehend aus neuen Produktkonzepten und neuen Verpackungsangeboten in den Segmenten Mineralwasser und Limonade, wird für positive Absatzimpulse im Jahr 2019 sorgen.

Rapp’s und Kumpf zuverlässig auf Kurs

Auch die Apfelweine und Fruchtsäfte der Keltereien Rapp’s und Kumpf konnten 2018 an der hohen Getränkenachfrage partizipieren. Bei Rapp’s punktete die Apfelwein-Kultmarke „Blauer Bock“ – vor allem mit dem Mischgetränk „Blauer Bock mit Cola“ – sowie „Der alte Hochstädter“. Bei den Fruchtsäften stachen die „Saisonfrisch“-Nektare auf Basis von regionalem Obst hervor; Apfel- und Orangensäfte stellten das stabile Absatzfundament.

BIONADE und Ti Erfrischungstee fit für die Zukunft gemacht

Für die 2017 erworbenen Marken BIONADE und Ti galt es 2018 Basis- und Aufbauarbeit zu leisten: Die Marken mussten in die Produktions- und Vertriebsstrukturen der Gruppe eingebunden und zusätzlich ein nationaler Vertrieb aufgebaut werden. Außerdem wurde an neuen Produkt-, Gebinde- und Marketingkonzepten gearbeitet. Die ersten Zahlen sind vielversprechend, eine positive Entwicklung ist bereits zu verzeichnen. Das umfassende Maßnahmenpaket für 2019 verspricht eine Fortführung der positiven Absatzentwicklung.

Ausnahmejahr auch im ostdeutschen Vertriebsgebiet

Alle drei ostdeutschen Standorte der HassiaGruppe meldeten dank Supersommer deutliche Wachstumssprünge, die über dem Marktdurchschnitt lagen: In Lichtenau bei Chemnitz erzielten die Marken Lichtenauer, die führende Regional-Marke im Osten Deutschlands, und die sächsische Traditionsmarke Margon ein Wachstum im hohen einstelligen Bereich. Speziell das Segment Mineralwasser aber auch die Bittergetränke, hier ist Margon die Nummer 1 in Sachsen, hatten daran einen signifikanten Anteil.

Auch Thüringer Waldquell, Markenmarktführer im Freistaat Thüringen, machte einen deutlichen Absatzsprung; vor allem die Mineralwässer lagen über dem Marktdurchschnitt. Erfreuliche Impulse kamen von den Premium-Erfrischungsgetränken der Linie „Gartenfrüchte“.

An der Küste konnte sich Glashäger nach drei verregneten Sommern endlich wieder auf eine lange Urlaubssaison stützen und ein Plus im zweistelligen Bereich für die Mineral-wässer sowie die Limonaden bilanzieren. Mit diesem Schwung geht der Glashäger Brunnen 2019 in seinen 111. Geburtstag.

VITA COLA vermeldet ein erneutes Rekordjahr. Alle Cola- und Limonadensorten zogen kräftig an und stärkten die Marktpositionen als Nummer 1 in Thüringen und Nummer 2 im wichtigen Cola-Markt in Ostdeutschland. Alle Erwartungen übertroffen hat der Absatz der neu eingeführten Range VITA ENERGY. Erstmals ist Vita Cola damit in den Markt der Energydrinks eingetreten und hat sich innerhalb kürzester Zeit einen Platz unter den Top 5 Marken in Ost-Deutschland erarbeitet. Das Portfolio dieser neuen Linie – der sogenannten „Flavoured Energydrinks“ – wurde bereits Anfang Februar 2019 um die drei Sorten Orange-Mango, Kiwi-Apfel und Waldbeere-Aronia erweitert.

Hassia 2019: noch leistungsfähiger und nachhaltiger

Der äußerst erfreuliche Absatzsprung durch den Supersommer hat die HassiaGruppe allerdings auch vor große Herausforderungen in Produktion und Logistik gestellt. „In dieser Ausnahmesituation kam klar zutage, wo wir die Grenzen des Machbaren weiter verschieben müssen“, so Dirk Hinkel. „Deshalb werden in den nächsten drei Jahren in der ganzen Gruppe Investitionen im deutlich dreistelligen Millionenbereich getätigt, um unsere Leistungsfähigkeit noch zu steigern.“ Dazu gehören u. a. für mehrere Standorte moderne Abfüllanlagen und neueste Technik, die gleichzeitig dem anhaltenden Trend zu umweltfreundlichen Glasgebinden gerecht werden.

Die Investitionen fließen damit auch in die konsequenten Nachhaltigkeitsbestrebungen des Unternehmens ein: Hassia Mineralquellen war 2018 zum dritten Mal vom SGS Institut Fresenius für seine soziale und ökologische Nachhaltigkeit (NH) zertifiziert worden. Die Bio-Qualität der Mineralwässer von Elisabethen Quelle, hassia, Rosbacher und Bad Vilbeler UrQuelle wurde bestätigt. Die Marke hassia ist nun sogar komplett klimaneutral. Das heißt, dass die gesamte Herstellungskette der Marke – von den Rohstoffen bis zum Transport in den Handel – keine klimabeeinflussende Wirkung mehr hat.

„Verbraucher wollen beim Einkauf ein gutes Gefühl haben und honorieren nachhaltiges Handeln und regionale Produkte“, sagt Dirk Hinkel. „Auch unser Angebot für einen verantwortungsvollen Konsum, zum Beispiel durch Bio-Mineralwasser, den Einsatz natürlicher Zutaten und weniger Zucker, werden wir weiter ausbauen.“

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