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Neumarkter Lammsbräu als erster „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet

Unternehmen, die auf ihren Außenflächen die Arten- und Insektenvielfalt fördern, können sich für die Auszeichnung „Blühender Betrieb“ bewerben. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte bei der Übergabe der Urkunde an Bayerns ersten „Blühenden Betrieb“ – die Brauerei Lammsbräu…

Neumarkter Lammsbräu als erster "Blühender Betrieb" ausgezeichnet
Umweltminister Glauber zeichnet ersten "Blühenden Betrieb" aus. (Foto: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz)

Unternehmen, die auf ihren Außenflächen die Arten- und Insektenvielfalt fördern, können sich für die Auszeichnung „Blühender Betrieb“ bewerben. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte bei der Übergabe der Urkunde an Bayerns ersten „Blühenden Betrieb“ – die Brauerei Lammsbräu in Neumarkt i. d. Oberpfalz: „Arten- und Insektenschutz beginnt vor jeder Haus- und Firmentür. Wir wollen blühende Netze durch Bayern ziehen. Für ein blühendes Netzwerk brauchen wir viele Partner. Die Auszeichnung ‚Blühender Betrieb‘ soll Unternehmen motivieren, ebenfalls aktiv zu werden. Die Brauerei Neumarkter Lammsbräu geht hier vorbildlich voran: So schaffen ein Rondell mit Ackerwildkräutern als Bienen- und Insektenweide, ein Obstbaum-Altbestand als blühendes Biotop, Mauersegler-Nistkästen und begrünte Außenfassaden Nahrung und neuen Lebensraum für viele verschiedene Insekten.“ Die Neumarkter Lammsbräu setzt sich schon seit vielen Jahrzehnten für Ökologie, Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit ein. Auch beim Schutz von Insekten bleibt die Neumarkter Lammsbräu dieser Tradition treu.

Die Auszeichnung „Blühender Betrieb“ ist Teil des Blühpakts Bayern und damit ein weiterer Baustein der vielfältigen Maßnahmen zum Schutz von Insekten und insbesondere Bienen, die das Umweltministerium angestoßen hat. Seit Oktober 2018 können sich interessierte Betriebe, die ihre Außenflächen arten- und strukturreich gestalten wollen und bestimmte Kriterien zur Förderung der Insektenfauna erfüllen, um die staatliche Auszeichnung als „Blühender Betrieb“ bewerben. Zu den Kriterien, die erfüllt werden müssen, gehören beispielsweise eine naturnahe Gestaltung der Außenanlagen mit bienenfreundlichen Stauden, Hecken oder Blumenwiesen sowie der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und torfhaltige Substrate.

Seit März dieses Jahres bietet das Umweltministerium im Rahmen der Initiative „Blühender Betrieb“ zudem eine fachlich fundierte Beratung für Betriebe an, die ihre Freiflächen naturnah und insektenfreundlich gestalten möchten. Ziel der Beratung ist es, bayerischen Betrieben Empfehlungen zu Pflanzenauswahl, Bodenvorbereitung und Pflege für insektenfreundliche Areale zu geben. Insgesamt 25.000 Euro stellt das Umweltministerium für die Pilotphase des Beratungsangebotes bereit. Die Beratung wird von Mitgliedern der Regionalgruppe Bayern des Vereins Naturgarten e. V. durchgeführt.

Betriebe, die als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet werden, erhalten die Möglichkeit, gleichzeitig Mitglied im Umweltpakt Bayern zu werden. Der Umweltpakt Bayern gehört mit derzeit rund 2.400 Mitgliedern zu den erfolgreichsten Umweltinitiativen. Umweltpakt und Blühpakt leisten auf der Basis von Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation für den Umwelt- und Ressourcenschutz auch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der bayerischen Biodiversitätsstrategie.

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