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Nachrichten 24.06.2020

Geschäftsjahr 2019 der Eckes-Granini Deutschland GmbH: „Wir setzen die Trends im deutschen Fruchtgetränkemarkt“

Die Eckes-Granini Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Nieder-Olm bei Mainz hat das zurückliegende Geschäftsjahr 2019 mit einem guten Ergebnis abgeschlossen, trotz des in seiner Gesamtheit eher rückläufigen Marktes.

Geschäftsjahr 2019 der Eckes-Granini Deutschland GmbH: „Wir setzen die Trends im deutschen Fruchtgetränkemarkt“
In Bad Fallingbostel hat Eckes-Granini mit annähernd zehn Mio. Euro kräftig investiert. (Foto: Eckes-Granini Deutschland)

Bio, Zuckerreduktion und Glasflasche als wichtige Themen / Groß-Investitionen in die Produktionsstandorte Bad Fallingbostel und Bröl / Sämtliche Standorte klimaneutral

Die Eckes-Granini Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Nieder-Olm bei Mainz hat das zurückliegende Geschäftsjahr 2019 mit einem guten Ergebnis abgeschlossen, trotz des in seiner Gesamtheit eher rückläufigen Marktes. Geschäftsführer Kay Fischer: „Wir haben konsequent auf ‚Wert vor Menge‘ gesetzt. Das heißt wir haben bewusst auf Absatzzuwächse in einigen Handelskanälen verzichtet, wenn darunter unsere Ertragskraft gelitten hätte.“ Damit habe die Gesellschaft erneut ihre robuste Struktur und Stärke unterstrichen – ein Umstand, der dem Unternehmen jetzt bei der Bewältigung der Corona-Krise zugutekommt.

Die deutsche Tochtergesellschaft der Eckes-Granini Group GmbH steht für einen Jahresumsatz von rund 300 Mio. Euro und stellte als größte Landesgesellschaft 2019 gut 30 Prozent der Verkaufserlöse in der Gruppe. Zum Ende des Geschäftsjahres waren insgesamt 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – davon 30 Auszubildende (13 neue Einstellungen allein 2019) – am Hauptsitz Nieder-Olm (185) sowie an den Produktionsstandorten Bröl (240) und Bad Fallingbostel (135) beschäftigt.

Innovationen, Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit

Mit seinen bekannten Marken wie hohes C, granini und Die Limo konnte das Unternehmen erneut seine Innovationskraft unter Beweis stellen. Dabei stehen die Themen Gesundheit, Nachhaltigkeit und Natürlichkeit im Fokus.

Geschäftsjahr 2019 der Eckes-Granini Deutschland GmbH: „Wir setzen die Trends im deutschen Fruchtgetränkemarkt“
Kay Fischer (Foto: Eckes-Granini Deutschland)

Fischer: „Viele Verbraucher legen bei Lebensmitteln Wert auf natürliche Rohstoffe und achten auf ihren Zuckerkonsum. Die Orientierung in Richtung Gesundheit ist ein Megatrend, der bleibt – und den wir mit unseren Getränken perfekt bedienen.“ So gibt es hohes C als die Gesundheitsmarke Nummer 1 im deutschen Saftmarkt seit 2019 auch in Bio-Qualität: Gut erkennbar nicht nur an dem Bio-Siegel, sondern auch an der transparenten Flasche.

Als weitere Beispiele führt Fischer zum einen die Subrange hohes C Plus an, die als Begründer und Marktführer des Segments „Säfte mit Zusatznutzen“ für regelmäßige, zweistellige Wachstumsraten sorgt. In diesem Jahr soll das Erfolgssortiment um spezielle Sorten für gesundheitsbewusste Familien erweitert werden. Und bei Die Limo von granini, folgte auf Die Limo Leicht im Frühjahr dieses Jahres Die Limo Ultra Leicht: Eine stark zuckerreduzierte Premium-Limonade mit nur 9 kcal/100 ml, ebenfalls ohne Süßungsmittel, Konservierungs- oder Farbstoffe.

Innovationsquote auf >10 Prozent gestiegen

„Wir setzen die Trends im deutschen Fruchtgetränkemarkt“, erklärt Fischer selbstbewusst den Anspruch des Marktführers. „2019 haben wir im dritten Jahr in Folge unsere Innovationsquote gesteigert und erzielen bereits über zehn Prozent unseres Umsatzes mit Neuprodukten.“ Zu diesem Erfolg beigetragen hat die erst 2018 eingeführte Premiumrange granini Selection, die im vergangenen Jahr mit den neuen Trend-Sorten Ananas und Granatapfel von drei auf jetzt fünf Sorten erweitert wurde. Diese Erfolge sollen sich mit der im April 2020 gestarteten Subrange granini Sensation und den trendigen Sorten Vanilla Passion, Rosy Berry und Minty Melon wiederholen.

Bröl: Hightech-Kläranlage und neue Abfüllanlage in Glas

In den größten deutschen Standort Bröl flossen im Jahr 2019 Investitionen von rund 16 Mio. Euro, der Großteil davon in die Abfüllung in Glasmehrwegflaschen und in die Modernisierung der Kläranlage auf neueste Biogas-Technik. Die neue Glasanlage ist nicht nur flexibler, sondern verbraucht auch deutlich weniger Energie und Ressourcen: Unter dem Strich steht eine jährliche Einsparung von ca. 750.000 kwh Strom und 185.000 qm3 Wasser sowie eine deutlich aromaschonendere Abfüllung. Mit dem breiten Spektrum der neuen Abfüllanlage an verschiedenen Füllmengen und Glasgebinden – von der 0,2l granini Gastro-Flasche bis zur 1,0l Flasche – ist das Werk damit bereits heute hervorragend auf zukünftige Produktinnovationen ausgerichtet.

Bad Fallingbostel: Neue PET-Anlage und neues Lager

Auch in das Werk in Bad Fallingbostel hat Eckes-Granini mit annähernd zehn Mio. Euro kräftig investiert: Zum einen wurde eine neue PET-Anlage in Betrieb genommen, die hinsichtlich der Energieeffizienz der Abfüllprozesse neue Standards setzt. Zum anderen wurde ein weiteres Lager mit Logistikflächen errichtet, um die zusätzliche Ware auf dem kürzesten Weg zu den Kunden zu bringen. Damit entfällt die bislang zusätzlich erforderliche Aus- und Umlagerung von monatlich rund 5.500 Paletten. Durch die jetzt erzielte Kombination von Produktion und Auslieferung vor Ort können jährlich außerdem ca. 142 Tonnen CO2 eingespart werden. „Mit unseren kontinuierlichen Investitionen machen wir unsere deutschen Werke flexibler, effizienter, nachhaltiger und damit zukunftsfest“, unterstreicht Fischer die gelebte Verantwortung des Familienunternehmens.

Hoher Anspruch an eine nachhaltige Unternehmensführung

Seit 2019 – und damit ein Jahr früher als geplant – arbeiten alle drei Eckes- Granini-Standorte in Deutschland klimaneutral. Dies wird u. a. durch die weitere Modernisierung von Technik und Anlagen, den durchgängigen Bezug von Ökostrom sowie die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs der Logistikflotte z. B. durch das innovative Frachtraumsharing mit dem Handelsunternehmen Kaufland (ausgezeichnet mit dem ECR Award 2019) – erzielt. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Initiative Plant for the Planet werden die unvermeidlichen CO2-Emissionen durch Aufforstung kompensiert, indem binnen fünf Jahren 120.000 Bäume gepflanzt werden.

Corona-Krise bislang gut gemeistert

Als wichtiger Akteur in der Nahrungsmittelindustrie und damit systemrelevantes Unternehmen hat die Eckes-Granini Deutschland GmbH die Auswirkungen der Corona-Krise bislang gut gemeistert. Die quasi über Nacht weggebrochene Nachfrage in der Gastronomie, Kiosken und Tankstellen konnte durch mehr Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel aufgefangen werden. „Neben dem Schutz der Gesundheit unserer Beschäftigten hat die Absicherung unserer Produktionskapazitäten oberste Priorität, um den geforderten Nachschub fürs Regal rund um die Uhr verlässlich zu erfüllen“, erklärt Fischer.

Während der Großteil der Beschäftigten in der Verwaltung aktuell nach wie vor überwiegend im Homeoffice arbeitet, setzen die Mitarbeiter in den Werken und Laboren durch die konsequente Trennung der Schichten sowie das Rotationsprinzip innerhalb der Belegschaft die zusätzlich ergriffene Sicherheitsmaßnahmen gewissenhaft und engagiert um. Die Außendienst-Mitarbeiter haben zu Beginn der Corona-Einschränkungen im Homeoffice wichtige Aufgaben übernommen und sind seit Anfang Mai, unter der Berücksichtigung aller notwendigen Maßnahmen, wieder im Feld unterwegs.

Als Familienunternehmen ist Gemeinsinn ein Teil der Unternehmenskultur von Eckes-Granini. Als großes Dankeschön an alle, die täglich für die Gesundheit der Menschen kämpfen, spendete das Unternehmen in den vergangenen zwei Monaten mehr als 200.000 Liter Saft an Kliniken und soziale Einrichtungen vor allem der Johanniter. Dieses Engagement ist Teil eines europaweiten Programms der Eckes-Granini Gruppe, bei dem insgesamt eine halbe Million Liter gespendet werden soll. Darüber hinaus beteiligte sich Eckes-Granini an der Crowdfunding-Aktion „Support your local Bar“, für die sich bereits über 250 Gastronomiebetriebe aus dem deutschsprachigen Raum registriert haben. Fischer: „In Zeiten von Corona kommt es auf alle an – nicht nur um die Pandemie einzudämmen, sondern auch um für die da zu sein, die unsere Unterstützung benötigen.“

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