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Hochschule Weihenstephan-Triesdorf: neuer Professor für „Prozesstechnik und Digitalisierung“ an der Fakultät „Gartenbau und Lebensmitteltechnologie“

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) begrüßte zum Wintersemester 2020/21 einen neuen Professor am Campus Weihenstephan.

HSWT: neuer Professor für „Prozesstechnik und Digitalisierung“ an der Fakultät „Gartenbau und Lebensmitteltechnologie“
Prof. Dr. Alexander Steck (Foto: HSWT)

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) begrüßte zum Wintersemester 2020/21 einen neuen Professor am Campus Weihenstephan. Prof. Dr. Alexander Steck übernahm zum 01. September an der Fakultät „Gartenbau und Lebensmitteltechnologie“ die Professur „Prozesstechnik und Digitalisierung“.

Dr. Alexander Steck wurde zum 01. September auf die Professur für Prozesstechnik und Digitalisierung der Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie der HSWT berufen. Der 49-Jährige stammt aus dem schwäbischen Dillingen an der Donau, hat in Stuttgart Maschinenbau studiert und am dortigen Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung promoviert. In dieser Zeit absolvierte er auch ein Zusatzstudium Wirtschaftsingenieurwesen an der Fernuni Hagen. Nach anspruchsvollen Stationen in der freien Wirtschaft – darunter in der Automobilindustrie bei den Firmen Behr und ETO Magnetic sowie im Bereich der Prozessautomatisierung beim Unternehmen Festo – will der Vater von vier Kindern nun sein Wissen an junge Menschen weitergeben und einen Beitrag zu deren Ausbildung leisten.

In der Forschung setzt Alexander Steck gemäß seiner Professur die Schwerpunkte in den Bereichen Prozesstechnik und Digitalisierung. Hierbei interessieren ihn insbesondere Automatisierungstechnik und Robotik sowie innovative Sensoren. „Aktuelle und spannende Themen dabei sind die Kooperation von Mensch und Roboter sowie das virtuelle Abbild und die Simulation von Produktionssystemen“, sagt er. „Eine wichtige Rolle spielen in diesem Rahmen neue Technologien, wie Künstliche Intelligenz, aber auch neue Anwendungsfelder, wie die Herstellung von Kunstfleisch oder die Proteinproduktion aus Insekten und Algen.“

In der Lehre wird er einerseits physikalisch-technische Grundlagenfächer anbieten, andererseits spezifische ingenieurwissenschaftliche Module, zum Beispiel Prozesstechnik oder Elemente des Maschinen- und Apparatebaus. „Ich kann mir außerdem vorstellen, Fächer wie Programmieren, Robotik, Automatisierungstechnik, Sensorik und Antriebstechnik zu lehren“, sagt er, „sowie ‚Digitalisierungstechnik‘, also eine Kombination aus Informationstechnik, Vernetzung und Datenerfassung, -verarbeitung, -übertragung und -speicherung in der Prozess- und Produktionstechnik.“ In jedem Fall ist es dem neuen HSWT-Professor wichtig, dass seine Studierenden mitdenken und verstehen, damit sie ihr Wissen dann auf andere Aufgabenstellungen anwenden können. Alexander Steck will selbständiges Arbeiten und Entscheiden fördern, denn: „Wissen ist, was wir aus Informationen machen.“

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