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Nachrichten 13.12.2022

66 Prozent der Deutschen wollen mehr Leitungswasser trinken

Steigende Energie- und Lebenshaltungskosten, höhere Preise für Grundnahrungsmittel und Anregungen für einen bewussteren Konsum sind derzeit in aller Munde.

66 Prozent der Deutschen wollen mehr Leitungswasser trinken
(Photo: air up®)

Steigende Energie- und Lebenshaltungskosten, höhere Preise für Grundnahrungsmittel und Anregungen für einen bewussteren Konsum sind derzeit in aller Munde. air up®, das Unternehmen hinter dem weltweit ersten wiederbefüllbaren Trinksystem, das Wasser nur durch Duft aromatisiert, wollte es genauer wissen: Haben sich die Konsumgewohnheiten in den Krisenzeiten geändert? Wenn ja, wo wird gespart und worauf wird dabei geachtet? Auch über den Konsum von Leitungswasser, den air up® fördern will, wollte das Scale-up mehr wissen und ist zu erstaunlichen Erkenntnissen gekommen. Dafür hat das Marktforschungsinstitut Appinio im Auftrag von air up® im November eine repräsentative Online-Umfrage unter 1.000 Deutschen, 1.000 Österreicher:innen und 500 Schweizer:innen zwischen 16 und 65 Jahren durchgeführt.

Mehr als Dreiviertel der Befragten trinken nachhaltiger

Eines ist klar: Jeder Mensch muss trinken. Um mental und körperlich fit zu sein, spricht man von etwa zwei bis drei Litern, die wir täglich trinken sollten. Entscheidet man sich dabei ausschließlich oder zu einem Großteil für den Kauf von fertig abgefüllten, nicht alkoholischen Getränken, kommt schnell eine beachtliche Summe zusammen. Daher ist es kein Wunder, dass hier angesichts der allgemein steigenden Lebenshaltungskosten in Deutschland 36 Prozent der 16-24-Jährigen Einsparungen planen. Konkret heißt das: 46 Prozent dieser Altersgruppe geben mittlerweile durchschnittlich weniger als fünf Euro pro Woche für in Flaschen abgefüllte, nicht-alkoholische Getränke aus – im Vorjahr waren es noch 29 Prozent. Auch die älteren Generationen planen in diesem Bereich Sparmaßnahmen, allerdings mit beispielsweise 33 Prozent bei den 35- bis 44-Jährigen etwas weniger als die jüngsten Befragten. Einigkeit herrscht hingegen bei dem zukünftig verstärkten Einsatz von wiederbefüllbaren Trinkflaschen: Fast 80 Prozent der Studienteilnehmer:innen wollen zukünftig verstärkt auf diese zugleich nachhaltigere Alternative zurückgreifen, um weniger Getränke on the Go zu kaufen und damit langfristig weniger Geld ausgeben zu müssen.

Sehr gute Trinkwasserqualität

Im gesamten DACH-Raum kann Leitungswasser aufgrund seiner sehr hohen Qualität bedenkenlos getrunken werden. Österreich profitiert besonders von seinem Leitungswasser, das im Vergleich zu den Nachbarländern das kalkärmste ist. Der Konsum von Leitungswasser stellt in allen befragten Ländern eine kostengünstige und nachhaltige Alternative zum Konsum fertig abgefüllter Getränke dar. Denn: Leitungswasser ist einfach zugänglich und tatsächlich circa 100-mal preiswerter als etwa Mineralwasser aus Flaschen. Hinzu kommt: Laut Verbraucherzentrale ist die Klimabelastung durch in Einwegflaschen abgefülltes Mineralwasser in Deutschland fast 600-mal höher als bei Leitungswasser.

Die Gründe, sich für den Konsum von Leitungswasser zu entscheiden, sind also vielseitig. Das sehen auch die Befragten so: 66 Prozent der Deutschen wollen mehr Leitungswasser konsumieren, um Kosten zu sparen. Mit 46 Prozent sagen das insbesondere die 16-24-Jährigen. Die Zahlen sind hoch, aber tatsächlich in unseren Nachbarländern noch höher: in Österreich sind es insgesamt über alle Altersgruppen hinweg 85 Prozent, in der Schweiz sogar 86 Prozent, die mehr Leitungswasser konsumieren wollen.

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