GEDAT-Zahlen zur Entwicklung des Getränkefachgroßhandels im Außer-Haus-Markt
Der Getränkefachgroßhandel im Außer-Haus-Markt verzeichnet im Juli 2024 einen Indexwert von 107,4. Bezugsgröße ist das Gesamtjahr 2023 mit einem Index = 100. Dies entspricht einem Verlust von …
Marktlage im Juli 2024: -0,8 % zum Vormonat / +5,1 % zum Vorjahresmonat
Der Getränkefachgroßhandel im Außer-Haus-Markt verzeichnet im Juli 2024 einen Indexwert von 107,4. Bezugsgröße ist das Gesamtjahr 2023 mit einem Index = 100. Dies entspricht einem Verlust von -0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat Juni 2024 (108,3 Punkte).
Im Juli 2024 zeigen die Betriebsformen folgende Entwicklungen:
- Beherbergung: Die Beherbergungsbetriebe verzeichnen einen leichten Zuwachs auf einen Indexwert von 107,1, was einer Steigerung von +0,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat entspricht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt der Zuwachs bei +4,1 Prozent.
- Getränkegeprägte Betriebe: Diese Betriebsform erreicht im Juli 2024 einen Indexwert von 108,0, was einem Verlust von -0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat und einer Steigerung von +5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.
- Speisebetriebe: Die Speisegastronomie sinkt auf einen Indexwert von 107,1, was einem Verlust von -1,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat und einer Verbesserung +5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.
Der Index für den Jahresdurchschnitt 2024 (Januar bis Juli) steigt um 0,6 Punkte und liegt nun bei 102,4. Das Jahr 2024 entwickelt sich bisher besser als das Jahr 2023, mit positiven Trends in den meisten Monaten.
Zur Methodik
Die Zahlen basieren auf der monatlichen Anzahl belieferter Objekte durch den Getränkefachgroßhandel (durchschnittliche Größe der Stichprobe von meldenden GFGHs pro Monat n=896). Berücksichtigt sind Lieferungen in Betriebe unterteilt auf die Schwerpunkte Ausschank von Getränken, Verkauf von Speisen und Beherbergung. Dabei ist zu beachten, dass die Übergänge fließend sind und viele Mischformen existieren. Betriebsformen mit dem Schwerpunkt Getränke umfassen neben der klassischen Kneipe auch Cafés, Bars und Gaststätten mit einer eingeschränkten Speisekarte. Betriebsformen mit Schwerpunkt auf Speisen sind Restaurants und etwa Systemgastronomie, Rasthöfe, Imbisse. Zur Beherbergung zählen Betriebe mit jeglicher Ausrichtung auf Übernachtungen wie Hotels, Pensionen oder Jugendherbergen.
Beginn des Betrachtungszeitraums ist das Jahr 2023, dessen Anzahl belieferter Objekte den Indexwert 100 darstellt. Über den Indexwert wird die relative Veränderung der Anzahl belieferter Objekte pro Monat im Verhältnis zum Ausgangsmonat ausgedrückt. Ein Index von 110 bedeutet eine Veränderung von +10 %, ein Indexwert von 90 bedeutet eine Veränderung von -10 % zum Ausgangswert.






