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Nachrichten 31.03.2015

Frühlingserwachen – mit Fruchtsaft als Frische-Kick

Während um Sie herum alles erwacht, wächst und gedeiht, sind Sie auf dem besten Weg, die ersten warmen Frühlingstage zu verschlafen? Dann hat die Frühjahrsmüdigkeit Sie fest im Griff. Die länger werdenden Tage bewirken eine veränderte Ausschüttung der Hormone Serotonin und Melanin. Diese Anpassungsvorgänge, verstärkt durch die aktuelle Zeitumstellung, bewirken die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit. Doch es […]

Das Etikett als Visitenkarte – Wegweiser und EntscheidungshilfeWährend um Sie herum alles erwacht, wächst und gedeiht, sind Sie auf dem besten Weg, die ersten warmen Frühlingstage zu verschlafen? Dann hat die Frühjahrsmüdigkeit Sie fest im Griff. Die länger werdenden Tage bewirken eine veränderte Ausschüttung der Hormone Serotonin und Melanin. Diese Anpassungsvorgänge, verstärkt durch die aktuelle Zeitumstellung, bewirken die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit. Doch es gibt einfache Tipps und Tricks, mit denen man die Frühjahrsmüdigkeit ausbremsen kann: Ausreichend Bewegung an der frischen Luft, ausgewogene Ernährung und vor allem reichlich Trinken, dann ist das Tief schnell überwunden. Auch Fruchtsäfte können dazu beitragen, die Frühjahrsmüdigkeit leichter zu überwinden. Fruchtsäfte bestehen immer aus 100 Prozent Frucht und können somit die optimale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen unterstützen. Vor allem in Kombination mit Ingwer oder frischen Kräutern sind Fruchtsäfte wahre Muntermacher und aktivieren den Stoffwechsel.

Stoffwechsel ankurbeln, tief durchatmen,  Sonne tanken!

Um den Stoffwechsel anzukurbeln sollte man täglich 30 Minuten Bewegung mit in seinen Alltag einplanen. Nutzen Sie jede Gelegenheit, sich zu bewegen – am besten im Freien. Nehmen Sie das Rad sooft es geht. Gehen Sie in der Mittagspause spazieren. Nutzen Sie die Treppe – statt Rolltreppe oder Aufzug. 30 Minuten Bewegung am Tag kommen auf diese Weise leicht zusammen.

Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag lassen den Körper nicht „leer laufen“. Eine gute Wahl für zwischendurch ist auch ein Glas Fruchtsaft, der fruchteigene Zucker versorgt den Körper schnell mit neuer Energie. Um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit über den ganzen Tag aufrecht zu halten, sollte der Organismus darüber hinaus immer mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden. 1,5 Liter bis 2 Liter am Tag sollten es schon sein. Nach dem Sport kann der Bedarf sogar auf 3 Liter und mehr steigen. Ganz wichtig ist es, zu trinken bevor der Durst kommt, dann bleibt die Flüssigkeitsbilanz ausgeglichen. Neben Wasser und ungesüßtem Tee sind auch verdünnte Fruchtsäfte als Fruchtsaftschorlen eine gute und schmackhafte Alternative für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt.

Die Auswahl an Fruchtsäften und fruchthaltigen Getränken ist riesig, da ist es manchmal schwer als Verbraucher den Überblick zu behalten. Der Blick auf das Etikett erleichtert die Auswahl und kann als Entscheidungshilfe dienen.

Das Etikett als Visitenkarte – Wegweiser und Entscheidungshilfe

Fruchtsaft & Co. werden entsprechend den geltenden Rechtsvorschriften klar und eindeutig gekennzeichnet. So kann sich der Verbraucher informieren und beim Kauf die Produkte vergleichen.

Seit Dezember 2014 gilt in allen europäischen Ländern die Lebensmittel-Informations-

verordnung (LMIV), die die Kennzeichnung von Lebensmitteln verbindlich und einheitlich in allen europiäischen Mitgliedsstaaten regelt. Das Etikett ist somit für den Verbraucher ein wichtiger Wegweiser und eine sinnvolle Hilfe bei der Kaufentscheidung.

Bisher war die Angabe von Nährwerten freiwillig, im Zuge der Verordnung werden die sogenannten „Big 7“ verpflichtend. Auf dem Etikett werden der Kaloriengehalt sowie die sechs Nährstoffe Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz bezogen auf 100 g oder 100 ml angegeben.

Weitere verpflichtende Angaben sind:

Auf der Vorderseite:

  • (1) Die Bezeichnung des Lebensmittels, z. B. „Orangensaft“, „Apfelsaft”, beschreibt das in der Verpackung enthaltene Produkt. Die Verwendung von Fruchtsaftkonzentrat muss zusammen mit dieser Verkehrsbezeichnung angegeben werden. 
  • (2) Bei Frucht- und Gemüsenektar muss der Mindest-Fruchtgehalt in Prozent angegeben werden. Bei fruchthaltigen Getränken ist dies freiwillig, erfolgt aber oft.
  • (3) Die Angabe der Netto-Füllmenge in Liter, also die Mengenangabe, hilft beim Preisvergleich zwischen unterschiedlichen Packungsgrößen.
  • (4) Die Angabe des Namens sowie der Firma und Anschrift des Herstellers, Verpackers oder Verkäufers sind ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben.

Auf der Rückseite:

  • (5) Das Verzeichnis der Zutaten gibt Auskunft über die verwendete/n Fruchtart/en und die weitere Zusammensetzung des Produktes. Bei Produkten, die aus mehreren Zutaten bestehen, werden die Zutaten in mengenmäßig absteigender Reihenfolge aufgeführt.
  • (6) Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) informiert, bis wann die Qualitätsmerkmale und Inhaltsstoffe auf jeden Fall garantiert erhalten bleiben.
  • (7) Nährwertdeklaration: Für jedes Produkt müssen die Nährwerte („Big 7“) immer angegeben werden. Eine zusätzliche Angabe je Portion oder je Verzehrseinheit kann freiwillig ergänzt werden.
  • (8) Gegebenenfalls besondere Anweisungen für die Aufbewahrung und/oder Verzehrszeitraum, wie beispielsweise „Nach dem Öffnen kühl lagern und in 2–3 Tagen aufbrauchen“
  • (9) Die Loskennzeichnung, die der Identität der Lebensmittel dient, kann mit „L“ beginnen, so dass sie sich von den anderen Angaben der Kennzeichnung unterscheidet. Sie muss aus einer Buchstaben-, Ziffern- oder Buchstaben-Ziffern-Kombination bestehen. Die Loskennzeichnung kann durch das MHD ersetzt werden.
  • (10) Darüber hinaus: Bei dem Strichcode handelt es sich um eine spezielle, genormte Form des Codes. Der Strichcode dient in Europa im Wesentlichen zur Warenauszeichnung, vereinfacht die Lagerhaltung und die Abrechnung an der Kasse.

Für die Darstellungsform der verpflichtenden Angaben ist eine vorgeschriebene Mindestschriftgröße einzuhalten.

31.03.2015

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