„Capri-Sonne“ peilt Umsatzmilliarde an
Eigner will Getränkekonzern in Liechtensteiner Stiftung einbringen Der Unternehmer Hans-Peter Wild (74) will die Capri Sun Holding AG, Heidelberg, die vor allem das Getränk "Capri-Sonne" herstellt, in eine Liechtensteiner Familienstiftung einbringen. Dies berichtet das Hamburger Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. "Einen Verkauf kann ich für die ‚Capri-Sonne‘ ziemlich ausschließen", sagte Wild gegenüber […]
Eigner will Getränkekonzern in Liechtensteiner Stiftung einbringen
Der Unternehmer Hans-Peter Wild (74) will die Capri Sun Holding AG, Heidelberg, die vor allem das Getränk "Capri-Sonne" herstellt, in eine Liechtensteiner Familienstiftung einbringen. Dies berichtet das Hamburger Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. "Einen Verkauf kann ich für die ‚Capri-Sonne‘ ziemlich ausschließen", sagte Wild gegenüber BILANZ, "der Weg ist die Stiftung."
Den Lebensmittelaromahersteller Wild-Flavors, von seinem Vater Rudolf Wild 1931 gegründet, hatte Wild im Sommer 2014 für rund 2,3 Milliarden Euro an den US-Agrarkonzern ADM verkauft. Den Erlös, sagt Wild, brauche er, um mit "Capri-Sonne" zu expandieren. Sein Ziel sei "eine Milliarde Euro Umsatz in weniger als fünf Jahren", kündigte er gegenüber BILANZ an. Derzeit erwirtschaftet seine Gruppierung mit Sitz im schweizerischen Zug rund 500 Millionen Euro.
Wild plagt ein Nachfolger-Problem: Seine beiden Söhne, Christoph und Robert Wild, hatten das Unternehmen mangels Interesse früh verlassen und stehen als Nachfolger nicht zur Verfügung. Erst zum Jahreswechsel hatte Wild mit Carsten Kaisig den Geschäftsführer seiner Firma entlassen und zum 1. Februar durch den Ex-Mondelez-Manager Roland Weening ersetzt.
05.02.2016





