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Nachrichten 26.04.2016

Das Quetschbeutel-Recycling-Programm der Frechen Freunde

Das Große Quetschie-Sammeln hat begonnen! Im April haben die Frechen Freunde das erste Quetschbeutel-Recycling Programm in Deutschland lanciert. Das Berliner Start-up, Hersteller nährwertbewusster Bio-Kindersnacks, will künftig zusammen mit seinen Endverbrauchern Quetschbeuteln ein zweites Leben geben und Verantwortung für das Recycling von Verpackungen aus Verbundstoffen übernehmen. Das Projekt wird zusammen mit dem Recyclingunternehmen TerraCycle umgesetzt. Für […]

Das Große Quetschie-Sammeln hat begonnen! Im April haben die Frechen Freunde das erste Quetschbeutel-Recycling Programm in Deutschland lanciert. Das Berliner Start-up, Hersteller nährwertbewusster Bio-Kindersnacks, will künftig zusammen mit seinen Endverbrauchern Quetschbeuteln ein zweites Leben geben und Verantwortung für das Recycling von Verpackungen aus Verbundstoffen übernehmen. Das Projekt wird zusammen mit dem Recyclingunternehmen TerraCycle umgesetzt. Für jeden eingeschickten leeren Quetschie spenden die Frechen Freunde zudem zwei TerraCycle Punkte, die zwei Cent entsprechen. Die Punkte können die Sammler für eine gemeinnützige Organisation der eigenen Wahl spenden. Um das Sammeln noch einfacher zu gestalten, verlosen die Frechen Freunde 200 fruchtige Sammelboxen an öffentliche Einrichtungen.

Warum gibt es das große Quetschie-Sammeln?

Seit 1991 gibt es in Deutschland das Duale System. Das Duale System bezeichnet die Sammlung und Entsorgung von Verpackungsmüll in Deutschland und beruht auf dem Kreislaufwirtschaftsgesetz. Für die Entsorgung des Verpackungsmülls sind private Abfallentsorger zuständig, die Müll nach gesetzlicher Quote stofflich recyceln.

Da diese Quote für Kunststoffverpackungen bei nur 36 Prozent liegt, werden zum größten Teil nur Verpackungen recycelt, die aus sortenreinen Materialien bestehen. „Etablierte Entsorgungsunternehmen müssen finanziell auf dem Markt bestehen und arbeiten gewinnorientiert. Materialien, die als schwer recycelbar gelten, sind für die Erfüllung der Quote entsprechend wenig attraktiv“, erklärt Philip Thinius Account Manager bei TerraCycle Deutschland. Quetschbeutel sind schwer recycelbar, da sie aus einem Verbund von Aluminium und Kunststoff bestehen. „Wir freuen uns, dass wir mit TerraCycle einen Partner gefunden haben, mit dem nun auch Quetschbeutel zu 100 Prozent recycelt werden können“, sagt Alexander Neumann, Mitgründer der erdbär GmbH.

Über TerraCycle

TerraCycle ist ein Recyclingunternehmen, das 2001 in den USA gegründet wurde und sich auf das Recycling von Abfallmaterial spezialisiert hat, dessen Recycling aus ökonomischer Sicht nicht lohnenswert ist und damit als schwer oder nicht recycelbar gilt. Dazu zählen beispielsweise Verbundstoff-Verpackungen wie Quetschbeutel. Um dieses Vorhaben zu realisieren, arbeitet TerraCycle mit mehr als 40 der größten Herstellerfirmen der Welt zusammen, die das Recycling ihrer Produkte finanzieren – und jetzt auch mit erdbär Freche Freunde. Über die Recyclingprogramme bindet TerraCycle Verbraucher aktiv ein, Abfallmaterialien zu sammeln und kostenlos einzuschicken.

200 Sammelboxen für Kitas, Schulen und Co.

Bis zum 31. Mai 2016 können sich öffentliche Einrichtungen bei den Frechen Freunden für eine fruchtige Quetschie-Sammelbox bewerben. Die Box, im gewohnt frechen Design, besteht natürlich aus recycelter Pappe und kommt zusammen mit einem bunten Freche Freude Quetschie-Paket. Die Aufgabe: Die Frechen Freunde wollen wissen, wie sich die Bewerber-Organisation bereits für die Umwelt stark macht. Bewerbungen können bis Ende Mai an recycling@erdbaer.de geschickt werden.

Die Freche Freunde Produkte sind sowohl in Bioläden, Supermärkten und Drogerien als auch online über www.frechefreunde.de/shop erhältlich.

26.04.2016

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