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Nachrichten 12.01.2026

Der „Tag des Deutschen Apfels“ am 11. Januar 2026 wurde mit einer Drohnen-Show über Dresden gefeiert

Gestern war es wieder so weit: Wie jedes Jahr am 11. Januar stand der deutsche Apfel im Rampenlicht – diesmal sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Als Botschafter für Genuss, Qualität, regionale Identität und Innovation wurde …

Der „Tag des Deutschen Apfels“ am 11. Januar 2026 wurde mit einer Drohnen-Show über Dresden gefeiert
(Foto: BVEO)

Nähe ist das Höchste! Davon zeugten Hunderte Lichtpunkte, die Apfelmotive, Botschaften und spektakulären Formen in den Himmel über Dresden malten.

Gestern war es wieder so weit: Wie jedes Jahr am 11. Januar stand der deutsche Apfel im Rampenlicht – diesmal sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Als Botschafter für Genuss, Qualität, regionale Identität und Innovation wurde das Lieblingsobst der Deutschen spektakulär in Szene gesetzt – mit einer aufwendig inszenierten Drohnenshow, die den Abendhimmel über Dresden zur Projektionsfläche für die Stärke und Vielfalt der deutschen Obstbaukultur machte.

Ein leuchtender Riesenapfel am Elbufer wies allen Besuchern den Weg zur Location, wo sie von Alida-Nadine Kühne, Blütenkönigin für Sachsen und Sachsen-Anhalt, empfangen und über die Bedeutung des deutschen Obstanbaus, die Sortenvielfalt sowie die Frische-, Qualitäts- und Umweltvorteile von Äpfeln aus Deutschland informiert wurden. Probiert werden, durften sie natürlich auch.

Der „Tag des Deutschen Apfels“ 2026 – digital, dynamisch und in neuen Dimensionen

Der „Tag des Deutschen Apfels“ am 11. Januar 2026 wurde mit einer Drohnen-Show über Dresden gefeiert
(Foto: BVEO)

Ziel der Aktion, die auf eine Initiative der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO), zurückgeht war es, auf die Qualität und Vielfalt heimischer Äpfel aufmerksam zu machen – und die Menschen dahinter zu würdigen. So stiegen am gestrigen 11. Januar 2026 um 18 Uhr hunderte Drohnen, choreografiert zu einem multimedialen Spektakel in den Dresdner Abendhimmel auf und ließen gigantische Apfel-Silhouetten, Claims und grafische Bilder entstehen. Direkt am Dresdner Elbufer, gegenüber der Altstadt und der Frauenkirche – und in unmittelbarer Nähe eines der größten deutschen Apfelanbaugebiete.

Die aufmerksamkeitsstarke Maßnahme der BVEO zum „Tag des Deutschen Apfels“ – umgesetzt von der Berliner Agentur Pretzlaw Communications – knüpfte auch 2026 wieder an das kommunikative Leitmotiv „…aus der Nähe“ der BVEO-Kampagne „Deutschland – Mein Garten.“ an – mit der Nähe der Aktion zu einem der bedeutendsten Anbaugebiete einerseits und der Nähe zu einer Vielzahl an Verbrauchern durch die innerstädtische Location andererseits. Sie setzte ein unübersehbares Zeichen für die wirtschaftliche, agrarische und kulturelle Bedeutung des Apfels in Deutschland und für die Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit des deutschen Apfelanbaus.

Sortenleistung und Branchenkompetenz

Der „Tag des Deutschen Apfels“ versteht sich deshalb auch nicht nur als Bühne für das beliebte Kernobst selbst, sondern auch für die Leistung der Produzenten. Ihnen ist zu verdanken, dass die deutsche Produktion – nicht zuletzt auch dank moderner Sorten wie Elstar, Jonagold, Gala, Braeburn, Fräulein® und Kanzi® – beinahe ganzjährig eine große Bandbreite an Äpfeln liefert, die hinsichtlich Sensorik, Lagerfähigkeit und klimatischer Anpassung überzeugen.

Eine Leistungsfähigkeit, die sich auch in der Nachfrage widerspiegelt: Rund 123 Äpfel verbrauchte jeder Haushalt im vergangenen Jahr. Das macht etwa 61 Äpfel pro Kopf – und unterstreicht deutlich die wirtschaftliche Relevanz des Apfels und die stabile Verbraucherbindung an regionale Herkunft.

(*Quelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) & GfK Haushaltspanels)

Nachhaltigkeit im Fokus

Zentraler Treiber des deutschen Apfelanbaus und ein Aspekt, der für Verbraucher immer stärker in den Vordergrund rückt, ist aber vor allem Nachhaltigkeit. Die heimische Produktion punktet hier mit kurzen Transportwegen, kontrolliert-integriertem oder biologischem Anbau und strengen Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hinzu kommt, dass die Früchte länger am Baum reifen können, wodurch sie ihr volles Aroma entfalten können. On top setzen die deutschen Erzeuger bei Verpackung, Transport und Lagerung auch auf umweltschonende Verfahren, die Energieeffizienz und CO-Reduktion in den Vordergrund stellen. Aber nicht nur das: Auch die Biodiversität in Obstanlagen liegt auf einem hohen Niveau. Sie bieten Lebensraum für Wildbienen, Fledermäuse, Libellen und Schmetterlinge, darunter Arten, die auf der Roten Liste geführt werden. Der deutsche Apfelanbau zeigt damit, dass Nachhaltigkeit nicht als Nebenbedingung, sondern als wesentlicher Bestandteil der Produktionssysteme verstanden wird.

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