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Nachrichten 09.10.2017

beckers bester klagt über Engpässe beim Warenbezug

Dramatische Ernteausfälle  – ein Katastrophenjahr! Allein bei Äpfeln und Kirschen beklagen die deutschen Obstbauern einen Ernteausfall von teilweise über 60 Prozent. Der Deutsche  Bauernverband spricht gar von der schlechtesten Ernte seit 26 Jahren. Der Grund des historisch schlechten Ertrags sind Wetterkapriolen: Ein überdurchschnittlich warmer März begünstigte eine frühe Blüte der Obstbäume. Doch der starke Nachtfrost […]

Dramatische Ernteausfälle  – ein Katastrophenjahr! Allein bei Äpfeln und Kirschen beklagen die deutschen Obstbauern einen Ernteausfall von teilweise über 60 Prozent. Der Deutsche  Bauernverband spricht gar von der schlechtesten Ernte seit 26 Jahren.

Der Grund des historisch schlechten Ertrags sind Wetterkapriolen: Ein überdurchschnittlich warmer März begünstigte eine frühe Blüte der Obstbäume. Doch der starke Nachtfrost im April zerstörte die meisten Blüten. Zudem setzten Dauerregen und Hitzewellen ihnen zu.

Zusätzlich verschärft wird die Äpfel- und Kirschknappheit dadurch, dass der Spätfrost nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa starke Ernteausfälle verursachte.

Produzenten und Handel droht somit ein extrem schwieriges Jahr, auch wenn sich der exakte Umfang sowie die Konsequenzen noch nicht genau beziffern lassen. Klar ist aber jetzt schon: Der enorme Anstieg der Rohwarenkosten wird die gesamte Branche noch mehr unter Druck setzen und kann für mittelständische Unternehmen existenzbedrohende Ausmaße annehmen.

Sebastian Koeppel (Foto: beckers bester)Sebastian Koeppel, geschäftsführender Gesellschafter des Fruchtsaftherstellers beckers bester und Urenkel der Gründerin Bertha Becker betont: „Für uns heißt das: Bedingt durch das höchst reduzierte Angebot an heimischer Ware, müssen wir verstärkt in  unseren europäischen Nachbarländern einkaufen – in China und in Übersee kaufen wir grundsätzlich nicht ein und selbstverständlich auch jetzt nicht. Die miese Ernte mit all ihren Konsequenzen – u.a. Mangel an Rohware bei gleichbleibender Nachfrage – sowie unser hoher Qualitätsanspruch führen dazu, dass die Einkaufspreise drastisch ansteigen. Um als Unternehmen weiter existieren zu können, passen wir die Preise an.“

Koeppel fährt fort: „Diese höchst unglückliche Kombination aus früher Obstblüte und späten Frostnächten, die für das Ernte-Desaster verantwortlich ist, bleibt hoffentlich eine Ausnahme. Sobald sich die Rohwarensituation entschärft, werden wir die Maßnahmen wieder zurücknehmen.“

Auch in dieser extrem schwierigen Lage „dramatischer Ernteausfall“ mit dem höchst sensiblen Thema „Preiserhöhung“ bleibt beckers bester seiner Philosophie der offenen und transparenten Kommunikation mit den Kunden treu. Das Familienunternehmen aus Lütgenrode hat extra eine Domain angelegt, auf der das Thema ausführlich dargestellt wird, und die Kunden die Möglichkeit haben, sich ausführlich zu informieren und weitere Fragen zu stellen: www.frostige-ernte.de

Des Weiteren werden die Produkte, die sich durch die schlechte Ernte verändern (preislich oder per Rezeptur) durch ein neues Etiketten Design DEUTLICH gekennzeichnet.

09.10.2017

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