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Nachrichten 12.01.2018

DUH fordert Stopp der geplanten Einführung von Mini-Getränkedosen

Brancheninformationen zufolge plant Coca-Cola ab April 2018 in Deutschland Coca-Cola und Coca-Cola Zero Sugar in einer 0,15 Liter Getränkedose anzubieten.

DUH fordert Stopp der geplanten Einführung von Mini-Getränkedosen
(Foto: Finke/DUH)

Brancheninformationen zufolge plant Coca-Cola ab April 2018 in Deutschland Coca-Cola und Coca-Cola Zero Sugar in einer 0,15 Liter Getränkedose anzubieten. Geplant ist auch ein Vorratspaket mit acht Kleindosen. Eine Fanta-Kleindose soll später in diesem Jahr folgen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert dieses Vorhaben scharf, da die kleinteilige Verpackung besonders ressourcenintensiv ist, es das Produkt in Relation zum Inhalt deutlich teurer macht und es vor allem Kinder an zuckerhaltige Limonaden heranführen soll.

Die DUH fordert Coca-Cola auf, die Mini-Dosen nicht einzuführen und grundsätzlich auf wiederbefüllbare Mehrwegflaschen zu setzen. Der amerikanische Konzern muss nach Einschätzung des Umwelt- und Verbraucherschutzverbandes seinen Teil dazu beitragen, die gesetzlich festgelegte Mehrwegquote von 70 Prozent zu erreichen und nicht das Gegenteil zu tun.

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