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Nachrichten 08.04.2019

ZNU GOES ZERO: Zehn weitere Unternehmen werden bis 2022 in Deutschland klimaneutral wirtschaften

Die vom ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung – der Universität Witten/Herdecke 2018 ins Leben gerufene Initiative „ZNU goes Zero“ nimmt weiter Fahrt auf.

ZNU GOES ZERO: Zehn weitere Unternehmen werden bis 2022 in Deutschland klimaneutral wirtschaften
Zehn weitere Unternehmen werden bis 2022 in Deutschland klimaneutral wirtschaften. (Foto: ZNU)

Die vom ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung – der Universität Witten/Herdecke 2018 ins Leben gerufene Initiative „ZNU goes Zero“ nimmt weiter Fahrt auf. Neben den bereits teilnehmenden Ritter Sport, Develey, Bitburger Braugruppe, Gemüsering, Kuchenmeister und Große-Vehne haben sich aktuell zehn weitere Konsumgüter- und Dienstleistungsunternehmen der Klima-Initiative angeschlossen. Das bedeutet, dass sie sich dazu verpflichten, an den deutschen Standorten netto-klimaneutral zu wirtschaften. „ZNU goes Zero ist unsere Antwort auf die prognostizierte Klimakrise, die gravierende ökologische, soziale und ökonomische Auswirkungen haben wird. Wir freuen uns, dass sich weitere Unternehmen wie Eckes-Granini, Hochland, Barilla Deutschland mit Wasa, Wernsing und Erlenbacher Backwaren dieser Initiative angeschlossen und entsprechende Absichtserklärungen abgegeben haben“, betonten die beiden Gründer des ZNU, Dr. Axel Kölle und Dr. Christian Geßner, im Rahmen der 11. ZNU-Zukunftskonferenz in Berlin vor 180 Teilnehmern. Als Key Note Speaker erläuterte der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, dass Entwicklungspolitik und Klimaschutz nur zusammen sinnvoll gestaltet werden können.

Die Unternehmen erreichen die Klimaneutralität in fünf aufeinander folgenden Schritten, bei denen sich das ZNU als „Qualitätssicherer“ und Impulsgeber für die Maßnahmen zum Klimaschutz sieht. Im ersten Schritt gilt es, eine fundierte Klimabilanz zu erstellen. In den Schritten zwei und drei werden Treibhausgas-Emissionen nachweislich vermieden und gesenkt. Der vierte Schritt sieht den Einsatz von Grünstrom vor. Im letzten Schritt werden die unvermeidlichen CO2-Emissionen durch Klimakompensationsprojekte ausgeglichen. Dabei setzt das ZNU auf die Kombination von „Bäume & Bildung“. Hier ist die Initiative „Plant-for-the-Planet“ bevorzugter Partner.

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