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Nachrichten 11.09.2019

thyssenkrupp investiert in Kompetenzzentrum für Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln in Quakenbrück

thyssenkrupp investiert in die Sicherheit von frischen Lebensmitteln: Im niedersächsischen Quakenbrück wird der Technologiekonzern das deutschlandweit größte Zentrum zur Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln errichten. Anfang 2020 soll mit dem Bau des Kompetenzzentrums…

thyssenkrupp investiert in Kompetenzzentrum für Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln in Quakenbrück
thyssenkrupp Uhde® High Pressure Pasteurization. (Foto: thyssenkrupp)

thyssenkrupp investiert in die Sicherheit von frischen Lebensmitteln: Im niedersächsischen Quakenbrück wird der Technologiekonzern das deutschlandweit größte Zentrum zur Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln errichten. Anfang 2020 soll mit dem Bau des Kompetenzzentrums im Business- und Innovationspark Quakenbrück (BIQ) begonnen werden. Ab Anfang 2021 werden hier auf einer Fläche von etwa 630 m2 täglich bis zu 26 Tonnen Lebensmittel schonend und sicher haltbar gemacht. Die Investitionssumme liegt bei rund 3 Millionen Euro.

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher achten heute auf eine gesunde Ernährung mit natürlichen, frischen Produkten. Die Hochdruck-Pasteurisierung (auch High Pressure Pasteurization oder HPP) von thyssenkrupp ermöglicht eine schonende Haltbarmachung von Lebensmitteln – ganz ohne den Einsatz von Hitze oder chemischen Zusatzstoffen. Dabei wird Hochdruck von bis zu 6.000 bar genutzt, um schädliche Organismen wie Keime, Pilze oder Hefen zu vernichten. Der Verfallsprozess der Lebensmittel wird dadurch deutlich verlangsamt und zum Teil sogar verhindert. Gleichzeitig bleiben wertvolle Inhaltsstoffe erhalten.

Christian Myland, Geschäftsführer von Uhde High Pressure Technologies: „Quakenbrück ist als eines der wichtigsten Forschungs- und Technologiezentren der deutschen Lebensmittelindustrie für uns ein idealer Standort. In unserem Service Center können sich Lebensmittelhersteller zukünftig ganz praktisch von den Vorteilen der Hochdruckbehandlung überzeugen. Die HPP-Technologie unterstützt sie dabei, den steigenden Bedarf an natürlichen, unverfälschten Produkten zu bedienen.“

Im neuen Service Center können verschiedenste Lebensmittel wie Säfte, Pürees, Milchprodukte, Fleischwaren, Meeresfrüchte und viele mehr behandelt werden. Es entsteht in direkter Nähe zum DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V., mit dem thyssenkrupp im Bereich Forschung und Entwicklung kooperiert. Das DIL zählt zu den europaweit führenden Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in der Lebensmitteltechnologie. Schwerpunkte der Kooperation werden unter anderem mikrobiologische Untersuchungen und die Entwicklung ganz neuer nachhaltiger und unbelasteter Lebensmittel auf Basis der HPP-Technologie sein.

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