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Capri-Sun führt Papiertrinkhalm ein

Papier statt Plastik: Capri-Sun führt nach umfangreicher Entwicklungsleistung eine umweltfreundlichere Alternative für seine Trinkhalme ein. Die Umstellung ist Teil der Maßnahmen, eine vollständig recycelbare Verpackung anzubieten …

Capri-Sun führt Papiertrinkhalm ein
Capri-Sun Produktion mit Papierhalm (Foto: Capri-Sun)

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur nachhaltigsten natürlichen Kindergetränkemarke der Welt

Papier statt Plastik: Capri-Sun führt nach umfangreicher Entwicklungsleistung eine umweltfreundlichere Alternative für seine Trinkhalme ein. Die Umstellung ist Teil der Maßnahmen, eine vollständig recycelbare Verpackung anzubieten und die nachhaltigste Kindergetränkemarke der Welt zu werden.

Capri-Sun führt Papiertrinkhalm ein
Capri-Sun mit Papierhalm (Foto: Capri-Sun)

Die Capri-Sun Produktion in Eppelheim wird aktuell auf den neuen Papiertrinkhalm umgestellt. Die Umstellung im Werk nahe Heidelberg, das den deutschen und weite Teile des europäischen Handels täglich mit mehreren Millionen Beuteln Capri-Sun versorgt, soll bis Mai abgeschlossen sein. Damit erfüllt Capri-Sun planmäßig die Forderungen der EU-Kommission, wonach Einweg-Plastikutensilien wie Trinkhalme, Besteck oder Kaffeebecher ab Juli nicht mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen.

Capri-Sun Papiertrinkhalm überzeugt

Hinter der Einführung des neuen Papiertrinkhalms steckt eine enorme Entwicklungsleistung: „Wir freuen uns sehr, dass es unserem Capri-Sun Forschungs- und Entwicklungsteam gelungen ist, eine Alternative zu entwickeln, die in jeder Hinsicht unserem hohen Qualitätsanspruch entspricht“, erklärt Roland Weening, CEO bei Capri-Sun. Der neue Trinkhalm erfüllt die hygienischen Anforderungen und ist geschmacksneutral. Außerdem erlaubt er ein angenehmes Trinkgefühl und gibt keine Fasern ab. „Zudem war uns wichtig, dass das Handling weiterhin einwandfrei funktioniert, damit der bekannte Capri-Sun Trinkspaß so groß wie eh und je bleibt“, so Weening.

Der neue Papierhalm von Capri-Sun ist weiß – kommt also ohne den Einsatz von Farbstoffen aus – und ist aus FSC-zertifizierter Rohware. Er erfüllt alle genannten Qualitätskriterien. „Umfangreiche Tests mit Verbrauchern, darunter viele Kinder, haben das vor der Einführung bestätigt“, sagt Julia Straschil, Global Brand Director bei Capri-Sun. Hinzu kommt das positive Feedback aus Portugal, wo das Unternehmen bereits seit dem vergangenen Herbst Capri-Sun mit Papierhalmen ausliefert.

Partnerschaft mit OneTreePlanted

Capri-Sun hat sich zusätzlich verpflichtet, die gleiche Zahl an Bäumen zu pflanzen, wie für die Produktion seiner Papierhalme benötigt werden. Hierzu hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit OneTreePlanted (onetreeplanted.org) vereinbart. „Damit wollen wir nicht nur verbrauchte Ressourcen ersetzen, sondern als globale Marke zu einem besseren CO2-Fußabdruck beitragen“, erklärt Straschil.

Teil der Nachhaltigkeitsstrategie

Capri-Sun arbeitet kontinuierlich daran, seine Verpackung umweltschonender zu konzipieren: So wurde die Folienschicht des Trinkbeutels seit seiner Einführung um 33 Prozent und die Gesamtdicke um 23 Prozent reduziert. „Das hat das Gewicht des Beutels deutlich verringert und lässt ihn, was den Bedarf an Ressourcen angeht, im Vergleich zu einer PET-Flasche deutlich besser abschneiden“, so Straschil. Aber damit soll nicht genug sein. Das Unternehmen will so schnell wie möglich, spätestens 2025, einen vollständig recycelbaren Beutel in den Handel bringen. „Wir erkennen gesamtgesellschaftlich die zunehmende Erwartung an umweltfreundliche Verpackungen und verstehen es als unsere Verantwortung, dieser Entwicklung gerecht zu werden“, sagt Straschil.

Herausforderung: Beutel mit Monomaterial

Die Entwicklung eines vollständig recyclingfähigen Trinkbeutels aus einem einzigen Material ist komplex und erfordert entsprechend Zeit: „Der Capri-Sun Beutel muss unser Produkt zuverlässig vor externen Einflüssen, zum Beispiel Sauerstoff und Licht schützen, damit wir auch weiterhin ohne künstliche Zusatzstoffe und ohne Konservierungsmittel produzieren können. Er muss außerdem den Fruchtsäuren standhalten und nicht zuletzt in seiner Optik dem seit Generationen bekannten und beliebten Capri-Sun Bild entsprechen“, erklärt Straschil.

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