Tankinspektion per Drohne – Schnell, präzise, sicher
Hineinsteigen, an einer Winde hochziehen lassen und jeden Zentimeter der Innenwände prüfen – das war früher die Aufgabe, wenn bei der Sektkellerei Henkell Freixenet in Wiesbaden die Inspektion der stehenden Stahllagertanks anstand. In bis zu 22 Meter Höhe war das für …
Wegweisendes Sicherheitskonzept bei Henkell-Freixenet
Hineinsteigen, an einer Winde hochziehen lassen und jeden Zentimeter der Innenwände prüfen – das war früher die Aufgabe, wenn bei der Sektkellerei Henkell Freixenet in Wiesbaden die Inspektion der stehenden Stahllagertanks anstand. In bis zu 22 Meter Höhe war das für die Mitarbeiter eine große körperliche aber, wegen der Arbeitshöhe und der Enge des Raumes, auch mentale Belastung. Heute übernimmt diese Aufgabe eine Inspektionsdrohne. Ihr Einsatz hat den Arbeitsalltag grundlegend verändert.
Was früher ein riskanter Kraftakt war, wird nun vom Hallenboden ausgesteuert. Die Drohne fliegt in die riesigen Stahltanks, liefert gestochen scharfe Livebilder und dokumentiert Mängel zuverlässig per Video. Für die Beschäftigten bedeutet das: keine Absturzgefahr, keine Enge, keine körperliche Belastung – dafür präzise Ergebnisse in viel kürzerer Zeit.
Der Drohneneinsatz, schon 2022 mit dem BGN-Präventionspreis ausgezeichnet, ist nur ein Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts bei Henkell-Freixenet. Ein weiterer ist die moderne Tankbefahranlage, die beispielsweise bei der Prüfung oder Reinigung liegender Tanks eingesetzt wird. Sie verfügt über einen eigenen Wasseranschluss, einen Notablass, Warnleuchten, Bodennäherungssensoren und ist zentimetergenau steuerbar. Mannlöcher liegender Tanks lassen sich mit ihr so präzise anfahren, dass der Einstieg auch in großer Höhe gefahrlos möglich ist.
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