Zahl der aktiven Gastronomiebetriebe 2024 im Vergleich zum Vorjahr stabil
Die Anzahl der aktiven Gastronomiebetriebe steigt im Jahr 2024 leicht um + 0,32 % gegenüber dem Vorjahr 2023. Zwei von drei Betriebsformen verzeichnen Zuwächse, die jedoch …
Ergebnisse des „GEDAT Markt Monitors“ zeigen Entwicklung im deutschen Außer-Haus-Markt
Die Anzahl der aktiven Gastronomiebetriebe steigt im Jahr 2024 leicht um + 0,32 % gegenüber dem Vorjahr 2023. Zwei von drei Betriebsformen verzeichnen Zuwächse, die jedoch regional unterschiedlich ausfallen. Am stärksten wächst die Getränkegastronomie mit + 0,57 %. Es folgt die speisengeprägte Betriebsform mit einem Plus von + 0,51 %. Das Beherbergungsgewerbe verzeichnet hingegen einen Rückgang von – 1,49 %.
Ein Blick in die Regionen
Die Veränderungen in den Nielsengebieten sind deutschlandweit uneinheitlich. Spitzenreiter ist Bayern (Nielsengebiet 4) mit einem Gesamtwachstum von + 2,92 % im Vergleich zu 2023. Auch Baden-Württemberg (Nielsengebiet 3b) verzeichnet ein Plus von + 1,39 %. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen (Nielsengebiet 1) mit einem Plus von + 1,19 %. Berlin (Nielsengebiet 5) wächst um + 0,72 %. Nordrhein-Westfalen (Nielsengebiet 2) verzeichnet dagegen geringe Verluste von – 0,03 %.
Deutlicher sind die Verluste in Thüringen mit Sachsen (Nielsengebiet 7) mit – 1,47 % und Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt (Nielsengebiet 6) mit – 2,20 %. Den stärksten Rückgang verzeichnen das Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen (Nielsengebiet 3a) mit – 2,33 %.
Zur Methodik
Basis der Erhebung sind die Betriebe (Objekte) des Außer-Haus-Marktes, für die im Betrachtungszeitraum vom Getränkefachgroßhandel Absätze an die GEDAT gemeldet wurden. Die Stichprobe besteht aus rund 900 absatzmeldenden GFGH. Ein Objekt gilt als „aktiv“, wenn es mindestens einmal im Jahr gemeldet wird. Nicht berücksichtigt werden Objekte, die direkt von Getränkeherstellern beliefert werden oder selbst Ware über Cash&Carry oder den LEH beziehen.
Jedem Gastronomieobjekt ist eine eindeutige GEDAT-ID zugeordnet, die den physischen Standort des Gastronomiebetriebes identifiziert. Damit können Veränderungen der Aktivitäten im Betrachtungszeitraum eindeutig zugeordnet werden. Es können Aussagen über regionale Zu- oder Abnahmen der aktiven Objekte getroffen werden. Betreiberwechsel werden nicht erfasst. Die Aktivität lässt keine Aussagen über Neueröffnungen oder dauerhafte Schließungen zu.
Die Betriebsformen werden nach den Schwerpunkten Getränkeausschank, Speisenverkauf und Beherbergung unterschieden. Dabei ist zu beachten, dass die Übergänge fließend sind und viele Mischformen existieren. Zu den Betriebsformen mit Schwerpunkt Getränke zählen neben der klassischen Kneipe auch Cafés, Bars und Restaurants mit eingeschränkter Speisekarte. Betriebsformen mit Schwerpunkt Speisen sind Restaurants und z.B. Systemgastronomie, Raststätten, Imbissstuben. Zum Beherbergungsgewerbe zählen Betriebe mit Übernachtungsschwerpunkt wie Hotels, Pensionen oder Jugendherbergen.





