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Nachrichten 01.06.2019

Darmflora im Gleichgewicht

Der tägliche Verzehr präbiotischer Ballaststoffe aus der Zichorienwurzel erhöht und stabilisiert den Anteil an gesundheitsfördernden Bifidobakterien im Darm von Kindergartenkindern.

Darmflora im Gleichgewicht
(Foto: BENEO)

Studie zeigt: Ballaststoffe aus der Zichorienwurzel unterstützen „gute“ Darmbakterien bei Kleinkindern – auch bei Einnahme von Antibiotika

Der tägliche Verzehr präbiotischer Ballaststoffe aus der Zichorienwurzel erhöht und stabilisiert den Anteil an gesundheitsfördernden Bifidobakterien im Darm von Kindergartenkindern. Das bestätigt eine kürzlich von Prof. Tamàs Decsi veröffentlichte Studie[1], in der diese Wirkung erstmalig auch während und nach einer Behandlung mit Antibiotika gezeigt werden konnte. Damit ergänzt die Studie Erkenntnisse aus einer vorangegangenen Untersuchung, in der Orafti® Inulin von BENEO die Darmgesundheit verbesserte und die Abwehrkräfte von Kindern in dieser Altersklasse erhöhte.[2]

Die doppelblinde, placebo-kontrollierte Interventionsstudie untersuchte mittels hochmoderner Analyseverfahren, wie sich präbiotische Ballaststoffe aus der Zichorienwurzel auf die Darmflora von Kindergartenkindern auswirken. Über sechs Monate hinweg erhielten 258 gesunde Drei- bis Sechsjährige zusätzlich zur normalen Kost täglich entweder sechs Gramm einer Ballaststoffvariante aus der Zichorienwurzel (Orafti® Inulin und Orafti® Oligofructose von BENEO) oder Maltodextrin. Dabei wurde der Untersuchungszeitraum gezielt auf die Monate mit hohem Erkältungsrisiko (Herbst und Winter) gelegt.

Das Ergebnis: Die Kinder der Ballaststoff-Gruppe wiesen ein höheres und stabileres Vorkommen der nützlichen Bifidobakterien im Darm auf. Auch antibiotika-induzierte Störungen der Darmflora kamen seltener vor als in der Placebo-Gruppe. Generell nahm die Menge an Bifidobakterien bei den untersuchten Kindern, die Antibiotika einnahmen, ab. Innerhalb der Ballaststoff-Gruppe war die Präsenz an Bifidobakterien allerdings signifikant höher als in der Maltodextrin-Gruppe.

Die Ergebnisse der aktuellen Studie bauen auf Erkenntnisse aus früheren Studien auf. Diese zeigten, dass durch die Einnahme von Orafti® Inulin sowohl infektbedingte Fieberepisoden als auch Nasennebenhöhlenentzündungen bei Kleinkindern deutlich seltener auftraten.

Anke Sentko, Vice President Regulatory Affairs and Nutrition Communication bei BENEO, fasst die Resultate zusammen: „Gerade in den Wintermonaten sind Kleinkinder besonders anfällig gegenüber Infektionskrankheiten und müssen in der Folge oft Antibiotika einnehmen. Dadurch wird die Darmflora geschädigt, was entscheidenden Einfluss auf die derzeitige und spätere Gesundheit haben kann. Die neue Studie zeigt, dass Orafti® Inulin und Orafti® Oligofructose die nützlichen Bifidobakterien selektiv unterstützen und deren Vorkommen selbst unter antibiotischer Behandlung stabil halten. Eine gezielte Anreicherung von Lebensmitteln mit diesen präbiotischen Ballaststoffen eröffnet neue Wege, um die Abwehrkräfte und Darmgesundheit von Kindern auf einfache und schmackhafte Weise zu unterstützen.“

[1] Soldi S et al. (2019) Prebiotic supplementation over a cold season and during antibiotic treatment specifically modulates the gut microbiota composition of 3-6 year-old children. Benef Microbes 10(3):253–263. https://www.wageningenacademic.com/doi/pdf/10.3920/BM2018.0116

[2] Lohner et al. (2018) Inulin-Type Fructan Supplementation of 3 to 6 Year-Old Children Is Associated with Higher Fecal Bifidobacterium Concentrations and Fewer Febrile Episodes Requiring Medical Attention. J Nutr 148(8):1300–1308.

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