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Tetra Pak® investiert 60 Millionen Euro in eigene Pilotanlage zur Weiterentwicklung der papierbasierten Barriere

Mit einer Investition von 60 Millionen Euro errichtet Tetra Pak eine eigene Pilotanlage am Standort Lund in Schweden. Die neue Anlage soll die Entwicklung einer Lösung beschleunigen, welche langfristig die bisher eingesetzte Aluminiumschicht in aseptischen Kartonverpackungen …

Tetra Pak® investiert 60 Millionen Euro in eigene Pilotanlage zur Weiterentwicklung der papierbasierten Barriere
(Foto: Tetra Pak)

Mit einer Investition von 60 Millionen Euro errichtet Tetra Pak eine eigene Pilotanlage am Standort Lund in Schweden. Die neue Anlage soll die Entwicklung einer Lösung beschleunigen, welche langfristig die bisher eingesetzte Aluminiumschicht in aseptischen Kartonverpackungen durch eine papierbasierte Barriere ersetzen kann.

Die neue Lösung erhöht den Papieranteil in Kartonverpackungen für Lebensmittel und Getränke auf rund 80 Prozent. In Kombination mit pflanzenbasierten Polymeren steigt der nachweislich erneuerbare Anteil eines Kartons auf bis zu 92 Prozent, bei gleichzeitiger Reduktion des CO₂-Fußabdrucks um bis zu 43 Prozent1. Durch die Vereinfachung der Materialstruktur von bislang drei auf zwei Hauptmaterialien – Papier und Polymere – werden darüber hinaus weitere Vorteile für die Recyclinginfrastruktur erwartet. Dazu zählen eine maximale Rückgewinnung des Papieranteils im Recyclingprozess von Kartonverpackungen sowie die Verfügbarkeit hochwertiger Faser und Nichtfaserfraktionen.

Um die Marktreife dieser papierbasierten Barriere weiter voranzutreiben, investiert Tetra Pak in die neue Pilotanlage in Lund. Sie bietet Kundinnen und Kunden künftig umfassende Einblicke in die gesamte Prozesskette, von der Herstellung der Barriere über die Produktion des Verpackungsmaterials bis hin zur Abfüllung fertiger Getränkeverpackungen. Der Standort Lund wurde aufgrund seiner engen Verknüpfung mit bestehender Forschungs- und Materialentwicklung ausgewählt. Dazu zählen die enge Zusammenarbeit mit der Lund University sowie der Zugang zu hochmodernen Testeinrichtungen am MAX IV Laboratory, einem schwedischen Labor für Synchrotron-Forschung.

Die Investition ist Teil des langfristigen Engagements von Tetra Pak, bis 2030 jährlich rund 100 Millionen Euro in die Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen zu investieren.

1Im Vergleich zur gleichen Referenzverpackung. Quelle: Von Carbon Trust verifiziertes Tetra Pak-Modell „Carton CO₂ Calculator“, Version 11 (gültig ab 01.01.2025). Betrachtungsrahmen: Cradle-to-Grave-Bilanz eines Tetra Brik® Aseptic 200 Slim Leaf-Kartons mit pflanzenbasierten Polymeren in der Beschichtung und papierbasierter Barriere im Vergleich zu einer Standard-Tetra Brik® Aseptic 200 Slim Leaf-Verpackung mit fossilbasierten Polymeren in der Beschichtung und Aluminiumschicht. Geografischer Bezug: EU-Industriedaten.

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