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Elopak setzt in Karton-Barriere auf kohlenstoffarmes Aluminium

Der globale Verpackungsanbieter Elopak setzt in seiner europäischen Kartonproduktion ab sofort Aluminium ein, das mit erneuerbarem Strom hergestellt wurde. Das Material wird bereits …

Elopak setzt in Karton-Barriere auf kohlenstoffarmes Aluminium
In Aseptikkartons übernimmt Aluminium eine zentrale Funktion (Foto: Elopak)

Der globale Verpackungsanbieter Elopak setzt in seiner europäischen Kartonproduktion ab sofort Aluminium ein, das mit erneuerbarem Strom hergestellt wurde. Das Material wird bereits in den Werken in den Niederlanden, Dänemark und der Ukraine verwendet und reduziert den CO₂-Fußabdruck der Standard-Aseptikkartons um 8 Prozent – von 53 auf 49 g CO₂e pro Karton (Berechnung von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor). Elopak bezieht sein Aluminium ausschließlich von Mitgliedern der Aluminium Stewardship Initiative (ASI), die verbindliche Anforderungen an verantwortungsvolle Beschaffung und Umweltleistung definiert.

In Aseptikkartons übernimmt Aluminium eine zentrale Funktion: Es schützt den Inhalt vor Licht und Sauerstoff, ermöglicht die Versiegelung und verlängert die Haltbarkeit der Produkte – ohne den Einsatz von Konservierungsstoffen. Das trägt dazu bei, Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Lieferkette zu reduzieren.

Ergänzend zum optimierten Standard-Aseptikkarton bietet das Unternehmen mit Pure-Pak® eSense eine aluminiumfreie Variante für ungekühlt haltbare Produkte an, die weitere Emissionsreduktionen ermöglicht und verbesserte Recyclingeigenschaften aufweist.

Elopak betreibt sämtliche Produktionsstätten und Büros vollständig mit erneuerbarem Strom. 2025 führte das Unternehmen Kartons mit recycelten und erneuerbaren Polymeren ein – ein weiterer Schritt zur Vorbereitung auf die Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Die Weiterentwicklung des Portfolios hinsichtlich Emissionsreduktion, Ressourceneffizienz und Recyclingfähigkeit bleibt zentrales Ziel der Unternehmensstrategie.

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