Freitag, 31. Oktober 2014

Clear Label führt die Top 10 der Trends für 2015 an

"Von Clean Label zu Clear Label" führt die Top-10-Trendtabelle für Lebensmittel und Getränke von Innova Market Insights für 2015 an.

"Die Entwicklung vom 'Clean Label' hin zum 'Clear Label' wird der wichtigste Trend im Jahr 2015. Dabei geht es um eine Entwicklung hin zu einfacher verständlichen Produktinformationen und Packungsangaben für maximale Produkttransparenz", sagt Lu Ann Williams, Director of Innovation bei Innova Market Insights.

Von "Clean Label" zu "Clear Label". Clean-Label-Verpackungsangaben finden sich mittlerweile auf fast einem Viertel aller Lebensmittel und Getränke, wobei Hersteller in zunehmendem Masse die Natürlichkeit und Herkunft ihrer Produkte bewerben. Mit der zunehmenden Verbraucherskepsis aufgrund fehlender Definitionen von "Natürlichkeit" im Zusammenhang mit Lebensmitteln wächst jedoch der Bedarf nach mehr Klarheit und spezifischeren Informationen. Konsumenten, Einzelhändler, Produzenten und Regulierungsbehörden verlangen alle nach mehr Transparenz auf Lebensmitteletiketten.

30.11.2014

 
Schlör Bodensee Fruchtsaft AG stellt Insolvenzantrag

Vorläufiger Insolvenzverwalter Henning Schorisch prüft Fortführungsmöglichkeiten

Die Schlör Bodensee Fruchtsaft AG mit Sitz in Radolfzell am Bodensee hat am 28. Oktober 2014 Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht Konstanz Rechtsanwalt Henning Schorisch von der bundesweit tätigen Kanzlei hww wienberg wilhelm.

Der erfahrene Insolvenzverwalter macht sich derzeit ein umfassendes Bild über die Lage des Unternehmens, um die Sanierungsmöglichkeiten von Schlör prüfen zu können. Dabei wird Schorisch auch Gespräche mit Finanzierern, Kunden und Lieferanten führen. „Der Geschäftsbetrieb läuft weiter“, erklärte Schorisch gemeinsam mit dem Vorstand.

Die Schlör Bodensee Fruchtsaft AG ist spezialisiert auf die Herstellung und den Vertrieb von Fruchtsäften. Das Sortiment besteht aus Direktsäften, Säften aus Fruchtsaftkonzentrat, Nektaren, Fruchtsaftschorlen, Konzentraten und Spezialitäten wie trockenem Apfelwein oder Apfelmost. Die Marken Schlör und Jope werden über den Getränkefachgroßhandel und -einzelhandel und die Gastronomie vertrieben.

Die Tochtergesellschaft Thüringer Fruchtsaft GmbH, die das Werk in der Nähe der thüringischen Stadt Rudolstadt betreibt, ist von diesem Insolvenzantrag nicht betroffen.

Aktuell beschäftigt das Unternehmen 60 Mitarbeiter, die bereits über die Situation informiert sind. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld durch die Bundesagentur für Arbeit für insgesamt drei Monate gesichert.

29.10.2014

 
Gedrückte Stimmung in der Lebensmittelproduktion

Konjunktur

Die Unternehmen der Ernährungsindustrie erwirtschafteten im August 2014 mit einem Umsatzergebnis von 13,7 Mrd. Euro gut -5,8 % weniger als noch im Vorjahr. Durch sinkende Verkaufspreise im In- und Ausland sank der Branchenumsatz real noch um -5,4 %. Dies macht den August 2014 zum bisher wachstumsschwächsten Monat der Lebensmittelhersteller, mit ausschlaggebend ist die mäßige Produktionsentwicklung. Der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex sank um -2,3 % im Vorjahresvergleich. Aber auch dem Exportgeschäft als Ertragsstütze der Branche fehlten im August 2014 notwendige Wachstumsimpulse, hinzu kamen zunehmende Handelsbarrieren in Drittländern wie Russland. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Lebensmittelexporte um -3,6 % auf 4,2 Mrd. Euro. Fehlendes Wachstum, steigender Wettbewerb und ein hohes Kostenniveau drücken empfindlich auf die Ertragslage der Lebensmittelhersteller.

Agrarrohstoffmärkte

Überwiegend gute Ernteerwartungen an den globalen Agrarrohstoffmärkten begünstigen die Angebotssituation. Die Preise an den Agrarrohstoffmärkten sanken im September 2014 weiter. Der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel ging um -3,2 % gegenüber dem Vormonat bzw. -4 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Preise an den Agrarrohstoffmärkten liegen jedoch weiter auf hohem Niveau und spielen eine wichtige Rolle bei der Kostenkalkulation der Lebensmittelhersteller.

Geschäftsklima

Die Stimmungslage in der Ernährungsindustrie verschlechterte sich im Oktober 2014 spürbar, der ifo-Geschäftsklimaindex für die Ernährungsindustrie sank auf den tiefsten Stand der letzten zwölf Monate. Besonders zunehmende Produktionsbehinderungen durch Auftrags- und Arbeitskräftemangel sowie ein steigender Wettbewerbsdruck in den Exportmärkten und die mäßige Entwicklung der Verkaufspreise drückten auf die Stimmung der Lebensmittelhersteller.

Konsumklima und Verbraucherpreise

Das Konsumklima in Deutschland hält sich trotz zunehmender konjunktureller Unsicherheiten auf hohem Niveau. Die Konjunkturerwartungen der Verbraucher trübten sich im Oktober 2014 nicht weiter ein und die Einkommensaussichten verbesserten sich bei guter Beschäftigungslage wieder. Stabile private Konsumausgaben können der Binnenkonjunktur wichtige Impulse geben, hier wirkt sich die geringe Teuerung positiv aus. Im Vormonatsvergleich blieben die Preise für Lebensmittel und die allgemeinen Lebenshaltungskosten im September 2014 stabil. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Lebensmittelpreise um +0,9 % und die Verbraucherpreise um +0,8 %.

28.10.2014

 
Studie: Alnatura löst Coca-Cola als beliebteste Lebensmittelmarke ab

Die beliebtesten Lebensmittel der Bundesbürger sind in diesem Jahr Bioprodukte. Das zeigt die Studie "Die Lieblingsmarke der Deutschen" der Brandmeyer Markenberatung. Die Lebensmittelmarke und Handelskette Alnatura ist 2014 zum ersten Mal in den Top 50 vertreten und landet auf Anhieb auf Rang 12. Coca-Cola, 2013 noch das höchstplatzierte Lebensmittel, verliert dagegen elf Plätze. Für die repräsentative Studie befragte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung über 3.000 Deutsche, knapp 2.000 von ihnen nannten eine Lieblingsmarke.

Die Meinungen der Geschlechter gehen bei den Lieblingsmarken zum Teil stark auseinander: Die Frauen wählen Alnatura sogar auf Platz sieben mit 3,2 Prozent der Stimmen. Bei den Männern ist die Biomarke mit 0,3 Prozent der Stimmen dagegen nicht vorne dabei. Der Anteil von Alnatura an den Gesamtstimmen beträgt 1,8 Prozent, das bedeutet Platz 12 im Gesamtranking. Die Top Ten bleiben derweil vor allem den Mode- und Automarken vorbehalten, wie dem erneuten Spitzenreiter Adidas, Nike, BMW oder Audi.

Auch Demeter erstmals in den Top 50

Auf Rang 15 folgt als zweitbeliebteste Lebensmittelmarke der Schokoladenklassiker Milka mit immerhin noch 1,0 Prozent der Stimmen. Coca-Cola war im Vorjahr noch die beliebteste Lebensmittelmarke und lag im Gesamtranking auf Platz 14. In diesem Jahr rutscht die Erfrischungsbrause auf Rang 25 ab. Dort liegt sie nun gleichauf mit Demeter, einem Pionier im Biobereich, der wie Alnatura erstmals auf den vorderen Rängen zu finden ist.

"2014 ist das Jahr des endgültigen Durchbruchs der Bioprodukte", sagt Markenexperte Andreas Pogoda von der Brandmeyer Markenberatung. "Dass sie in diesem Jahr zum ersten Mal ganz vorne bei den Lieblingsmarken auftauchen, zeigt: Es ist weit mehr als ein Hype. Die Deutschen haben bestimmte Biomarken inzwischen über Jahre schätzen gelernt und wollen nicht mehr auf sie verzichten."

Über die Studie
Im August 2014 führte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung eine telefonische Bevölkerungsbefragung zum Thema Lieblingsmarken durch. Insgesamt wurden 3.023 Interviews durchgeführt, 1.928 Befragte nannten dabei eine Lieblingsmarke. Alter der Befragten: ab 14 Jahre.

24.10.2014

 
Fruchtsaft Kalender 2014
CERTUSS Dampfautomaten
E-TIKETT Der Etiketten-Webshop
Flottweg SE
GEA Westfalia Separator Group
BrauBeviale2014
http://www.austriajuice.com
http://www.domino-printing.com/Global/de/Home.aspx
Erbslöh Geisenheim AG
http://www.westfalia-separator.com/index.php?id=226&L=1&utm_source=Print&utm_medium=QR&utm_campaign=FluessigesObstOnline
RULAND Engineering & Consulting GmbH
http://www.viessmann.de/getraenkeindustrie
Birkners Beverage World
Baumann-Gonser-Stiftung Forschungsförderpreis 2013
Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.
SGF
A.I.J.N.
IFU
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