Dienstag, 28. Februar 2017
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Erfrischungsgetränke: Pro-Kopf-Verbrauch in 2016 leicht rückläufig

Der Konsum von Erfrischungsgetränken in Deutschland zeigt sich für das Jahr 2016 nach vorläufigen Berechnungen leicht rückläufig. Danach geht die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) für 2016 von einem vorläufigen Pro- Kopf-Verbrauch von 116,3 Litern aus.

Im Vergleich zum Pro-Kopf-Verbrauch von 118,8 Litern im Jahr 2015 bedeutet dies prozentual im durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch einen Rückgang von 2,1 Prozent. Dies entspricht einer absoluten Verringerung um 2,5 Liter.

Erfrischungsgetränke zeichnen sich durch eine besonders große Produktvielfalt aus. Positiv in der Entwicklung zeigen sich 2016 erneut "Cola- und Cola-Mischgetränke". In dieser Kategorie werden neben den "Klassikern" auch Alternativen mit neuen kalorienreduzierten Süßungskonzepten (etwa auf Stevia-Basis) erfasst. Zurückgegangen ist dagegen im Trend der vergangenen Jahre der Gesamtkonsum zuckerhaltiger Limonaden: Lag deren Pro-Kopf-Verbrauch 2012 noch bei 68,1 Litern, so liegt er 2016 nur noch bei 63,2 Litern (2015: 65,7 Liter). Dies bedeutet einen Rückgang von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.

Schorlen und Wasser plus Frucht-Getränke sowie Wasser mit Aromen zeigen sich 2016 beim Pro-Kopf-Verbrauch mit einem leichten Plus (von jeweils 0,4 Prozent). Der Pro-Kopf-Verbrauch bei Alkoholfreien Getränken insgesamt entwickelt sich 2016 wie folgt: Im Durchschnitt werden 152,7 Liter Wässer (hiervon 148,8 Liter Mineral- und Heilwässer sowie 3,9 Liter Quell- und Tafelwässer), 116,3 Liter Erfrischungsgetränke und 33,0 Liter Fruchtsäfte und -nektare konsumiert. Damit bleiben Wässer erneut im Pro-Kopf-Verbrauch die deutlich verbrauchsstärkste Kategorie.

Der für 2016 hochgerechnete Absatz bei Erfrischungsgetränken in Deutschland liegt mit 10.235,6 Millionen Litern (2015: 10.315,1 Millionen Liter) um 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Zum Hintergrund:
Die Berechnung zum Pro-Kopf-Verbrauch von Erfrischungsgetränken beruht auf den Daten des Statistischen Bundesamtes, wobei dort aktuell nur Produktionsdaten bis einschließlich des 3. Quartals 2016 vorliegen. Für das 4. Quartal 2016 werden diese Daten durch eine Hochrechnung der wafg ergänzt. Der endgültige Wert zum Pro-Kopf-Verbrauch wird veröffentlicht, nachdem vollständige Daten zur Bevölkerungszahl, zu den Produktionsdaten sowie zur Außenhandelsstatistik für das Jahr 2016 vorliegen.

24.02.2017

 
RhönSprudel Johannisbeere jetzt auch für Zuhause

Aufgrund der hohen Nachfrage führt RhönSprudel das in der Gastronomie beliebte Erfrischungsgetränk RhönSprudel Johannisbeere jetzt für den Genuss zu Hause ein.

Wer sich gerne fruchtig erfrischt, der kennt RhönSprudel Johannisbeere vielleicht schon aus seinem Lieblingsrestaurant. Jetzt ist das frische Geschmackserlebnis, bei dem 12 % Johannisbeere aus heimischen Früchten auf natürlich reines und ausgewogen mineralisiertes RhönSprudel Mineralwasser treffen, auch für zu Hause erhältlich. Dabei ist RhönSprudel Johannisbeere mit 12 x 0,5 Liter PET-Zweiwegeflaschen in der praktischen roten Kiste nicht bloß eine ideale Erfrischungsalternative zur klassischen Apfelschorle und bringt innerhalb der eigenen vier Wände Abwechslung ins Trinkglas. Auch unterwegs bietet das Mineralwasser mit dem erfrischenden Johannisbeere-Spritzer in der 0,5 Liter Flasche ein vollfruchtiges Genusserlebnis. Lecker, leicht und in handlicher Mitnehmgröße ist RhönSprudel Johannisbeere ein idealer Begleiter auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport oder für Freizeitaktivitäten in der Natur. Die erfrischende, leicht herbe Geschmacksnote der Johannisbeere aus der Region kommt dank der ausgewogenen Mineralisierung des RhönSprudel Mineralwassers mit seinen Quellen im Biosphärenreservat besonders zur Geltung. RhönSprudel Johannisbeere wird ausschließlich aus natürlichen Zutaten hergestellt und verzichtet auf künstliche Aromen wie Zuckerzusätze ganz nach der RhönSprudel Maxime: Der Genuss reiner Natur aus den Tiefen des Biosphärenreservats.

RhönSprudel Johannisbeere ist in der roten RhönSprudel-Kiste mit 12 x 0,5 Liter PET-Zweiwegeflaschen ab April im Getränkefachgroßhandel und Fachabteilungen des Lebensmittel-Einzelhandels erhältlich.

23.02.2017

 
ÖKO-TEST Grüne Smoothies

Grüne Smoothies gelten als besonders gesund. In der aktuellen März-Ausgabe hat ÖKO-TEST geprüft, ob das stimmt. Das Verbrauchermagazin schickte 20 Produkte ins Labor und ließ sie analysieren. Das Ergebnis ist durchmischt: Einige Produkte enthalten zu wenig Gemüse und kaum Vitamine, gleichzeitig aber zu viel Zucker. Doch immerhin sechs Produkte sind empfehlenswert.

Die Bestimmung des Ballaststoffgehalts der Smoothies ist sehr aufwendig. (Foto: Öko-Test)ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, wie gesund grüne Smoothies aus dem Handel sind. Deshalb analysierten die Labore die Gehalte an Zucker, Vitamin C und Ballaststoffen und checkten, wie stark die Produkte mit Schadstoffen belastet sind, sowie den Geschmack.

Es zeigte sich, dass der Gemüseanteil von einigen Smoothies viel zu niedrig ist. Bei zwei Produkten im Test lag der Anteil unter zehn Prozent.  Zum Vergleich: Ein „sehr gutes“ Produkt im Test hat einen Gemüseanteil von 50 Prozent, ein anderes Produkt ganze 68,3 Prozent. In sechs Smoothies war zudem keinerlei Vitamin C nachweisbar, in vielen Produkten befand sich der Gehalt auf niedrigstem Niveau.

ÖKO-TEST kritisiert außerdem bei vier Produkten den hohen Zuckeranteil. Mit mehr als zehn Gramm Zucker pro 100 Milliliter steckt in diesen Getränken ähnlich viel wie in Coca-Cola. Pro Flasche kommen schnell mehr als 25 Gramm zusammen. Das ist bereits die maximale Menge, die Erwachsene nach Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation täglich zu sich nehmen sollten – egal ob es sich um weißen Haushaltszucker oder natürlichen Zucker aus Fruchtsäften handelt. 

Wenig transparent ist zudem die Deklaration von neun Produkten. Beschreibungen wie „Acai + Spinat & Grünkohl“ auf der Verpackungsvorderseite sind wenig verbraucherfreundlich, wenn der Smoothie überwiegend aus Apfel und Banane besteht.

Die gute Nachricht ist aber, dass Schadstoffe nicht oder allenfalls in unbedenklichen Spuren gefunden wurden. Auch kann ÖKO-TEST zwei „sehr gute“ und  vier „gute“ Produkte empfehlen. Allerdings, so das Verbrauchermagazin, solle man nicht nur auf grüne Smoothies setzen, sondern auch frisches Obst und Gemüse essen.

23.02.2017

 
Endspurt: Gebrüder Berentzen wollen Rhenser Mineralbrunnen übernehmen

Ein Konsortium um den Investor Olaf Zachert (oz capital) und die Gebrüder Berentzen will das Traditionsunternehmen Rhenser Mineralbrunnen GmbH übernehmen und fortführen. Mit dem Insolvenzverwalter Jens Lieser ist Exklusivität zum Abschluss eines Kaufvertrages vereinbart worden. „Wir gehen davon aus, dass wir bis Ende des ersten Quartals 2017 eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung gefunden haben werden“, erklärt Olaf Zachert. Nach einer erfolgten Übernahme sollen die Gebrüder Berentzen außerdem die operative Geschäftsleitung im Rahmen einer geordneten Übergabe des bisherigen Managements übernehmen. „Ich freue mich, dass ich mit Christian und Friedrich Berentzen zwei anerkannte Experten in der Getränkeindustrie als Partner und Minderheitsgesellschafter gewinnen konnte“, sagt Olaf Zachert. Die notwendigen finanziellen Mittel werden von oz capital zur Verfügung gestellt, die sich auf Investitionen in mittelständische Unternehmen spezialisiert hat.

Investitionen in Millionenhöhe geplant

„Es ist vorgesehen, dass in den kommenden Jahren auch ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag in das Unternehmen, etwa für Modernisierungsmaßnahmen in der Produktion und der Abfüllanlage, investiert werden“, sagt Olaf Zachert. Gleichzeitig wird sich der Rhenser Mineralbrunnen auch intern organisatorisch besser aufstellen. Eine ganze Reihe von Restrukturierungsprojekten sind im Unternehmen angelaufen und zeigen bereits erste Früchte. Die Umsetzung wird zum Wohle des Unternehmens und der Kunden konsequent weiter verfolgt. Mit der Erfahrung und den Ideen der Gebrüder Berentzen bekämen das Traditionsunternehmen und seine Mitarbeiter eine erfolgversprechende Perspektive, erklärt Olaf Zachert.

„Rhenser biete nicht nur interessante, ausbaufähige Produkte, sondern auch ein motiviertes Team an Mitarbeitern und einen festen Kundenstamm. Dies alles hat uns überzeugt, dass wir uns für den Erhalt und die Zukunft der Rhenser Mineralbrunnen engagieren“, sagt Friedrich Berentzen. Die Brüder Christian und Friedrich Berentzen und Olaf Zachert möchten dem Unternehmen und den Mitarbeitern eine neue und erfolgversprechende Perspektive bieten. Schritt für Schritt soll das Potential des Unternehmens gehoben und ausgebaut werden. Der Verkauf an diese Investoren wird möglich, weil sie ein tragfähiges und zukunftsweisendes Konzept der Fortführung entwickelt haben. Kunden und Lieferanten halten dem Rhenser Mineralbrunnen, das als Traditionsunternehmen mit 150-jähriger Geschichte in der Region tief verwurzelt ist, die Treue. Dies ist ein wesentlicher Faktor für einen Sanierungserfolg.

Rhenser Mineralbrunnen: Ausbaufähige Produkte und starke Marken

Mit dem geplanten Erwerb verfolgt oz capital das Ziel, den Vertrieb aller Produkte des Traditionsbetriebs, vom Mineralwasser über Apfelschorle bis zu Süßgetränken, nachhaltig auszubauen und zukünftig eine marktorientierte Produktpalette anzubieten. „Wir haben uns einen profunden Einblick in das Unternehmen verschafft und außerdem haben wir eine Menge frischer Ideen für die Marke Rhenser abgeleitet. Daraus ergibt sich eine gute Basis für eine Fortführung des Geschäftes und eine langfristige, positive Perspektive“, sagt Christian Berentzen.

22.02.2017

 
BVE-Filmreihe "EAT IT" – Thema Zucker

Nach dem durchschlagenden Erfolg ihrer im September letzten Jahres gestarteten Filmreihe „EAT IT“ hat die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) heute den ersten Beitrag der ebenfalls 10-teiligen zweiten Staffel präsentiert. Lebensmittelchemiker, Wissenschaftler und Blog-Autor Prof. Dr. Ulrich Nöhle widmet sich darin dem Mythos „Zucker“, über den er auf pointierte und anschauliche Weise aufklärt.

„Wir freuen uns sehr über den Erfolg unserer Filmreihe. Er bestätigt uns, dass es – insbesondere wenn es um Lebensmittel geht – eine Gegenstimme zur tendenziösen Meinungsmache durch NGOs und Medien braucht. Mit der ‚EAT IT‘-Reihe möchten wir auf Basis von Wissenschaft und Fakten zur Versachlichung der oftmals höchst emotional geführten Diskussion über das Thema beitragen und bestehende Vorurteile ausräumen“, erklärt Christoph Minhoff, BVE-Hauptgeschäftsführer.

Inhaltlich angelehnt sind die Filmbeiträge an die Blog-Artikel des BVE-Blogs Filetspitzen.de. Weitere Themen der zweiten Staffel sind u.a. der Mythos um das Loch in der Ananas, glutenfreie Lebensmittel, das Geheimnis hinter dem Barcode, verschiedene Biersorten, unter Schutzatmosphäre verpackte Lebensmittel, isotonische Getränke sowie nachhaltiges Palmöl.

Die Filme werden wochenweise auf Filetspitzen.de veröffentlicht. Der erste Teil der zweiten Staffel kann hier abgerufen werden: www.filetspitzen.de

22.02.2017

 
Verpackungen in Zukunft ohne Plastik...

...- nominiert für den weltweit größten Umwelt- und Wirtschaftspreis

PAPACKS® schafft es mit natürlichen Rohstoffen, Plastik in Verpackungen zu ersetzen. Durch das PAPACKS® Kreislaufsystem entstehen für Kunden der PAPACKS® große wirtschaftliche Einsparungen und eine enorme Reduktion von Abfall.Das Kölner Unternehmen Papacks® ist zu den Top 3 der GreenTec Awards in der Kategorie Recycling & Ressourcen nominiert worden. Ausschlaggebend für die Nominierung ist das von Papacks® entwickelte Verpackungskonzept, welches Plastik in Verpackungen für Verbraucher oder Plastik Transport Trays in der Industrie durch einen gleichwertigen natürlichen Rohstoff – Faserguss – ersetzt und Plastik vollkommen überflüssig macht. Dieser Verpackungskreislauf ist in seiner Art einmalig und reduziert Abfälle auf ein Minimum oder vermeidet diese sogar vollkommen. So entstehen komplett geschlossene Kreisläufe im Verpackungsprozess, um für Unternehmen einen kostensparenden und umweltfreundlichen Verpackungsablauf herzustellen. Die Jury von Europas wichtigstem Umwelt- und Wirtschaftspreis beeindruckte hierbei auch der Innovationsgeist von Papacks® bei der Weiterentwicklung des Wertstoffs Faserguss zu einem High-End-Produkt für die unterschiedlichsten Verpackungskonzepte, bei denen auf Kunststoff völlig verzichtet werden kann. Sämtliche Verpackungen werden aus natürlichen Rohstoffen wie z. B. recyceltem Papier, Nutzhanf oder Naturfasern produziert und sind somit biologisch abbaubar und auf Wunsch FSC®-zertifiziert. Dank der innovativen Verpackungskonzepte von Papacks® kann Verpackungsabfall vollständig vermieden oder recycelt werden, was einen enormen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leistet und für große Einsparungen bei deren Kunden bzw. produzierenden Unternehmen führt.

Laut statistischen Bundesamt ist Deutschland einer der größten Verpackungsabfallverursacher in der EU. Mit 617 Kilogramm Müll pro Kopf und Jahr liegen die Deutschen 136 Kilogramm über dem Durchschnitt der europäischen Länder. Dabei entstehen jährlich auch 16 Millionen Tonnen Verpackungsabfall, fast die Hälfte der Wertstoffe landet dabei in der Müllverbrennungsanlage. Lediglich 2,1 Millionen Tonnen gebrauchte Verpackungen werden recycelt. Auch für Tahsin Dag waren diese Zahlen und der ständig wachsende Berg an Verpackungsmüll ausschlaggebend für die Gründung von Papacks® vor sechs Jahren. Seine Vision ist es, hoch innovative und optisch anspruchsvolle Verpackungen und Produkte für einen nachhaltigen und geschlossenen Kreislauf von Verpackungen zu schaffen. Diese sind auf den gesamten Produktions- und Logistikablauf der Kunden bis hin zur späteren Präsentation im Point of Sale als „grünes Marketing“ zum Anfassen angepasst. Entwickelt werden die individuell zugeschnittenen Lösungen von Experten-Teams, die aus Produktdesignern, Entwicklern, Ingenieuren, Produktionsexperten, Internationalen Logistiksachverständigen, Experten für Verpackungen und Materialbeschaffenheit sowie Marketing- und Vertrieb bestehen. Die so konzipierten grünen Kreislaufsysteme beinhalten selbstverständlich auch die Optimierung des gesamten Herstellungsprozesses sowie die Zurücknahme der Verpackungen aus Faserguss um diese recycelten Materialien wieder zuverwenden.

Die Goerner Group als langjähriger Partner, steht für die technische Umsetzung der Konzepte, dazu gehören: Prüfung der Machbarkeit, technische Entwicklung und Produktion des Fasergusses. Durch diese Zusammenarbeit wird auch Recyclingmaterial aus der eigenen Kartonagenproduktion verwendet. Dadurch ist die Reinheit der Rohstoffe sichergestellt.

Die GreenTec Awards werden jährlich international vergeben und beweisen seit 2008 ein gutes Gespür für zukunftsweisende Ideen. Über die Nominierten und Sieger der GreenTec Awards entscheidet eine interdisziplinäre Jury. Mit mehr als 60 Mitgliedern setzt sich diese aus unabhängigen und repräsentativen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Medien zusammen. Auf einer Jurysitzung werden die Gewinner der einzelnen Kategorien bestimmt. Die Preisverleihung findet am 12. Mai in Berlin statt. Erstmals bildet eine internationale Allianz zwischen dem weltgrößten Umweltpreis und Kanada das Fundament der Preisverleihung. Im Fokus dieser Kooperation steht die Förderung grüner Innovationen und Projekte.

22.02.2017

 
ALDI SÜD führt Herkunftsnachweis für regionales Obst und Gemüse ein

Um die Authentizität von Obst und Gemüse aus regionalem Anbau sicherzustellen, nutzt ALDI SÜD künftig die Isotopen-Analyse. Das Verfahren ermittelt zuverlässig, ob Früchte, die als regionale Erzeugnisse ausgewiesen sind, auch tatsächlich vom angegebenen Erzeuger stammen. "Unsere Kunden sollen sich nicht nur auf die Qualität unserer Angebote verlassen können", sagt Ingo Hoffmann, Leiter des Qualitätswesens Food bei ALDI SÜD.

Mit der Einführung der Isotopen-Analyse wird ALDI SÜD seiner Vorreiterrolle auch in der Herkunftssicherung gerecht. Zusätzlich zur bisherigen Kontrolle der Lieferanten bietet ALDI SÜD seinen Kunden nun doppelte Sicherheit. Das Verfahren beruht darauf, dass Böden - jenach lokalem Klima, Grundwasser, Niederschlag und Düngung - eine typische Konstellation an Isotopen aufweisen, die sich wie ein Fingerabdruck in den darauf angebauten Pflanzen widerspiegelt. Stimmt der Isotopen-Fingerabdruck einer Erdbeere und der eines Bodens überein, ist die Frucht garantiert auf diesem gewachsen.

Bei der Herkunftssicherung arbeitet ALDI SÜD mit "bilacon", der Berliner Gesellschaft für Laboranalytik, Lebensmittelhygiene und Prozessmanagement zusammen. Das Institut identifiziert für ALDI SÜD den spezifischen Isotopen-Fingerabdruck der frischen Produkte und vergleicht ihn mit den Referenzproben, die beim Erzeuger vor Ort genommen werden. Nur wenn die Muster übereinstimmen, ist die Ware einwandfrei. "Das Verfahren der Herkunfts- und Identitätsprüfung bietet dem Lebensmitteleinzelhandel ein zuverlässiges Kontrollinstrument. ALDI SÜD testet das Verfahren zunächst bei Erdbeeren und Spargel aus regionalem Anbau. "Das sind saisonale Produkte, bei denen unsere Kunden besonderen Wert auf die Herkunft legen", sagt Ingo Hoffmann.

Im kommenden Jahr wird entschieden, ob das Verfahren auf zusätzliche Obst- und Gemüseprodukte aus regionalem Anbau ausgeweitet werden kann.

22.02.2017

 
Neue Leitung für Indag Beutelmaschinen- und Anlagenbau

Dirk Hejnal, 50, ist seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer von Indag, einem Unternehmen der Capri-Sun Group Holding AG in Zug/Schweiz.

Dirk Hejnal, 50, ist seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer von Indag.Dirk Hejnal hat zum 1. Januar 2017 die Leitung des Maschinen- und Anlagenbauers Indag in Eppelheim übernommen. Als Marktführer für High-Speed Beutelfüllmaschinen entwickelt und realisiert Indag moderne Prozessanlagen sowie Beutelmaschinen für die Getränke-, Lebensmittel- und Tiernahrungsmittelindustrie.

Der gebürtige Westfale kann bereits auf mehr als 20 Jahre Erfahrung im Maschinenbau für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie zurückblicken. Er begann seine Karriere in verschiedenen europäischen Tochtergesellschaften der GEA. 1992 zog er für das Unternehmen in die USA. 2008 kam Hejnal nach Deutschland zurück, um für die GEA Group globale Aufgaben zu übernehmen. In den vergangenen zwei Jahren war Dirk Hejnal in der Automobil-Zulieferindustrie tätig.

Während seiner beruflichen Laufbahn zeichnete Hejnal sowohl für die Neuausrichtung von Maschinenbau-Unternehmen zu technologischen Lösungsanbietern als auch für Expansionsvorhaben verantwortlich. Zu seinem Aufgabengebiet zählte zudem die Integration neu akquirierter Gesellschaften mit mehreren Produktionsstandorten.

Für Indag will Hejnal nun seine bisher vor allem im Konzernumfeld erworbenen Kenntnisse nutzen, um das Eppelheimer Unternehmen mit einer Wachstumsstrategie erfolgreich in die Zukunft zu führen. Er berichtet an Roland Weening, CEO der Capri-Sun Group Holding AG in Zug.

22.02.2017

 
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