Freitag, 27. Mai 2016

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Fan-Getränkedosen ganz hoch im Kurs

Repräsentative Online-Umfrage: Drei Viertel aller Deutschen verfolgen die Fußball-EM 2016

Auf den Look kommt es an (Foto: BCME)Auf den Look kommt es an: Wenn es zur bevorstehenden Fußball-EM exklusive Fan-Getränkedosen gäbe, würden sich von den Befragten 61 Prozent Dosen mit besonderen Motiven wünschen. Witzige Fußball-Sprüche, Bilder von deutschen Nationalspielern, Deutschland-Flagge oder Gewinnspiele stehen dabei beispielsweise hoch im Kurs der Konsumenten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der YouGov Deutschland AG, durchgeführt Anfang Mai 2016 im Auftrag des europäischen Verbandes der Getränkedosenhersteller BCME (Beverage Can Makers Europe).*

Auf die Frage, welche Getränke beim Fußballgucken vorzugsweise konsumiert werden, fiel die Wahl bei 43 Prozent auf Bier (in jeder Variante, alkoholhaltig oder -frei), gefolgt von Softdrinks jeglicher Art (30 Prozent). Beim männlichen Verbraucher ist Bier das Fußballgetränk Nummer eins (53 Prozent). Weibliche Fans bevorzugen eher Softdrinks (35 Prozent), Wein (11 Prozent) und Cocktails (5 Prozent).

58 Prozent der Deutschen kaufen Getränkedosen. Von diesen Kunden entscheiden sich 49 Prozent für den Supermarkt als bevorzugten Einkaufsort, gefolgt von Discountern (27 Prozent) und Getränkemärkten (12 Prozent). Lediglich 6 Prozent erwerben ihre Dosen an der Tankstelle oder am Kiosk.

Weitere Erkenntnisse der Umfrage: 74 Prozent aller Deutschenmöchten die diesjährige EM mitverfolgen. Davon setzen vorzugsweise 65 Prozent auf die eigenen vier Wände. Bei Familie oder Freunden werden 19 Prozent die Duelle um Europas Fußballkrone erleben. 14 Prozent priorisieren Public Viewing in Bars, Kneipen oder auf öffentlichen Events.

Bei öffentlichen Veranstaltungen wie dem Public Viewing geben 14 Prozent der Getränkedose eher den Vorzug im Vergleich zum privaten Umfeld (5 Prozent). Dabei kommen die Vorzüge der Dose zum Tragen: Der Aussage, dass Getränkedosen scherbenfrei und somit sicher sind, stimmen 27 Prozent zu, gefolgt von Handlichkeit und geringem Gewicht (22 Prozent) sowie den positiven Kühleigenschaften (19 Prozent).

*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland AG, an der 2.053 Personen zwischen dem 29.04. und dem 02.05.2016 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

25.05.2016

 
Nur 7 % der Deutschen greifen beim Abnehmen auf „Light“-Produkte“ zurück

„Diät“ bzw. „Light“-Produkte scheinen ihren Reiz zu verlieren: immer mehr deutsche Verbraucher greifen zur Gewichtskontrolle oder zum Abnehmen lieber auf natürliche oder unverarbeitete Lebensmittel und Getränke zurück. Eine Umfrage aus dem Jahr 2015 von Mintel zeigt auf, dass nur 7 % der Deutschen speziell als “Light” oder “Diät” ausgewiesene Produkte konsumiert haben, um ihr Gewicht zu reduzieren oder zu halten. Außerdem gab weniger als ein Fünftel (18 %) der Verbraucher an, in den 12 Monaten vor der Umfrage* mehr Produkte gekauft zu haben, die damit warben, weniger Zucker, Fett oder Kalorien zu enthalten.

Einer der Gründe, aus denen sich Lebensmittel und Getränke zum Abnehmen einer immer geringeren Beliebtheit erfreuen, ist die wachsende Skepsis in Bezug auf solche Produkte. Mehr als drei Viertel (76 %) aller Deutschen ist der Meinung, dass als „Diätprodukte“ vermarktete Lebensmittel und Getränke nicht unbedingt weniger Kalorien enthalten als vergleichbare Standardprodukte. Außerdem äußerten fast drei von fünf (58 %) Konsumenten Bedenken in Bezug auf die Inhaltsstoffe, die für Diätprodukte verwendet werden, um sie kalorienärmer zu machen. Weiterhin erklärte mehr als zwei Drittel der Deutschen (67 %), dass sich reguläre Produkte genauso gut wie Diätprodukte dazu eigneten, eine Gewichtsabnahme zu erzielen.

Dieser Entwicklung steht die Tatsache gegenüber, dass sich viele Deutsche Sorgen um ihr Gewicht machen und gerne einen gesünderen Lebensstil führen würden. Eine Untersuchung von Mintel hat ergeben, dass fast drei von zehn (29 %) deutschen Verbrauchern abnehmen möchten bzw. müssen, wobei 36 % auch dazu bereit wären, für dieses Ziel ihren Lebensstil zu ändern.

Während Lebensmittel und Getränke, die als „Diät“ oder „Light“ gekennzeichnet sind, nicht mehr so gerne gekauft werden, schränken sich viele Verbraucher, die Gewicht verlieren möchten, dennoch bei bestimmten Lebensmitteln ein. Hinsichtlich in diesem Zusammenhang geänderter Ernährungsgewohnheiten gaben mehr als drei von zehn (31 %) Deutschen an, weniger Zucker zu sich zu nehmen und sogar fast zwei von fünf (39 %), den Konsum von Fett zurückschrauben. Außerdem konsumierten über ein Viertel (26 %) nach eigenen Angaben weniger Kohlenhydrate, wobei beinahe drei von zehn (29 %) behaupteten, kleinere Portionen zu verspeisen.

Katya Witham, Senior Food and Drink Analyst bei Mintel, erklärt:

„Während sich die Verbraucher immer mehr Sorgen um ihr Gewicht machen, werden Lebensmittel und Getränke, die als „Diät“ oder „Light“ gekennzeichnet sind, in Bezug auf ihren Nährwertgehalt und -nutzen verstärkt auf den Prüfstand gestellt. Da die meisten Verbraucher sich genauere Nährwertangaben und eine größere Transparenz bei Inhaltsstoffen wünschen, werden Diätprodukte nicht mehr länger als eine sinnvolle oder gesunde Option zum Abnehmen bzw. zur Gewichtskontrolle angesehen.“

Anstatt sich auf „Diät“- oder „Light“-Auslobungen zu verlassen, wenden sich Deutsche beim Abnehmen stattdessen immer mehr natürlichen oder unverarbeiteten Produkten zu. Laut Mintel ziehen 62 % der deutschen Verbraucher Produkte, die von Natur aus fettarm sind, fettreduzierten Optionen vor. Des Weiteren geben 44 % an, zum Abnehmen oder zur Gewichtkontrolle unverarbeitete Lebensmittel zu konsumieren. Außerdem erklärten fast drei Viertel (73 %) der Deutschen, dass frisches Obst und Gemüse zu ihrer Gewichtsabnahme und -kontrolle beitragen, während 27 % proteinreichen Nahrungsmitteln wie magerem Fleisch oder Fisch die gleichen Vorzüge zuschreiben.

Der Trend weg von „künstlichen“ Diätprodukten und hin zu natürlichen Lebensmitteln und Getränken ist auch im Rahmen neuer Produkteinführungen zu beobachten. Laut der Datenbank weltweiter Produktneueinführungen von Mintel weisen nur 8 % der 2015 in Deutschland neu eingeführten Lebensmittel- und Getränke mit Reduktions-Auslobungen (z.b. weniger Fett, weniger Zucker) den Zusatz „Light“ oder „Diät“ in der Produktbeschreibung auf. 2012 war dies noch bei 11 % der Produkteinführungen der Fall. Der Anteil der Lebensmittel- und Getränke mit Reduktions-Auslobungen, die damit werben „natürlich“ zu sein, stieg dagegen von 44 % im Jahr 2012 auf 57 % im Jahr 2015.

„Die Nachfrage nach natürlichen Lebensmitteln und Getränken steigt weiterhin an, da das Interesse der Verbraucher an von Natur aus funktionalen Inhaltsstoffen wächst. Deswegen konzentrieren sich Unternehmen immer mehr auf die Entwicklung von Produkten mit natürlichen Inhaltsstoffen, wobei sich das Produktmarketing weg von dem negativen Image des Abnehmens bewegt -- und hin zur positiven Botschaften rund um Gesundheit und Wohlbefinden. Dies hat auch dazu geführt, dass viele Unternehmen neue Rezepturen für ihre Produkte entwickeln, die mehr natürliche Inhaltsstoffe enthalten und transparenter sind“, so Witham weiter.

Außerdem wird „gesundem Zucker“ als natürliche Alternative zu künstlichen Süßstoffen mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Tatsächlich hat eine Untersuchungen von Mintel ergeben, dass 68 % der deutschen Verbraucher Honig für eine gesunde Art von Zucker halten, gefolgt von Ahornsirup (33 %) und Agavensirup (27 %). Zum Vergleich, nur 2 % der Deutschen halten Aspartam für gesund. Das selbe gilt für die Süßstoffe Xylitol (3 %) und Erythrit (3 %), sowie Glucose-Fructose- bzw. Fructose-Glucose-Sirup (11 %).

Eine ähnliche Entwicklung kann in Bezug auf die Einstellung der Verbraucher zu „guten Fetten“ im Vergleich zu „schlechten Fetten“ beobachtet werden. Während mehr als die Hälfte (53 %) aller Deutschen Vollfett-Butter für gesund hält -- wenn in Maßen konsumiert -- ist weniger als ein Fünftel (19 %) dieser Meinung in Bezug auf fettreduzierte Margarine. Ebenso sind beinahe drei von zehn (29 %) Deutschen der Meinung, dass fettreduzierte Margarine „künstlich“ ist, während nur 2 % Vollfett-Butter als „künstlich“ ansehen. Außerdem zeigt sich beinahe die Hälfte (45 %) der Deutschen wenig besorgt in Bezug auf den Fettanteil in Naturjoghurt, wobei 76 % der Auffassung sind, dass Joghurt von Natur aus gesund ist.

“Für „Light“- oder „Diätprodukte“ brechen schwere Zeiten an, während sich natürliche Lebensmittel und Getränke auf dem Vormarsch befinden. Die alleinige Kennzeichnung als „Light“ oder „Diät“ ist nicht mehr länger motivierend genug und widerspricht zunehmend der Intuition des Verbrauchers. Unternehmen sollten dagegen auf solche allgemeinen Begriffe verzichten, und stattdessen greifbare Vorzüge in den Vordergrund stellen, wobei der Fokus vor allem auf der allgemeinen Gesundheit, Naturbelassenheit und Wohlergehen liegen sollte“, schlussfolgert Witham.

*Die Studie wurde im ersten Quartal 2015 mit einem Stichprobenumfang von 1.000 Internetnutzern ab 16 Jahre in Deutschland durchgeführt.

24.05.2016

 
Elbler erfrischt mit neuer morleschorle® Trinkbeere

Schmeckt wie aus Opas Garten

Sie ist lila, sie ist doppelfruchtig und sie schmeckt nach Sommer: die neue Elbler morleschorle® Trinkbeere, eine Bio-Schorle aus mild gereiften, regionalen Äpfeln und erfrischend-herben Johannisbeeren. Seit Mai ist die neue Komposition im nationalen Handel erhältlich und erweitert das alkoholfreie Schorlensortiment des Hamburger Cider-Herstellers um eine weitere fruchtig-frische Sorte neben dem Trinkapfel. Wie bei jedem Produkt von Elbler wird auch bei der Trinkbeere komplett auf Zuckerzusätze oder Aromen verzichtet.

Mit dem Ausbau unseres Bio-Schorlen-Angebots wollen wir unsere Position als authentische Manufaktur, die Qualität und Natürlichkeit über alles stellt, weiter stärken“, so Jan Ockert, Geschäftsführer der Elbler GmbH. Dabei bleibt der Anspruch an Qualität und Herkunft der verwendeten Rohstoffe unverändert hoch: Nur natürliche und rein biologisch angebaute Rohstoffe von heimischen Höfen dürfen bei Elbler in die Flasche. Bei der morleschorle® Trinkbeere bedeutet das konkret 42 % Bio-Apfelsaft, 8 % Bio-Johannisbeersaft und bestes, natriumarmes Mineralwasser.

Die Elbler-Schorlen erfrischen nicht nur, sie tun auch noch richtig gut, denn 10 % der Verkaufserlöse jeder Flasche spendet Elbler direkt an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Seit 1. Mai 2016 ist die morleschorle® Trinkbeere 0,33 l für 1,19 Euro (UVP) in der Pfandflasche im nationalen Biofachhandel sowie in ausgewählten Einzelhandels- und Gastronomiebetrieben erhältlich.

24.05.2016

 
Prognosfruit-Kongress 2016 in Hamburg

Der diesjährige Prognosfruit-Kongress findet vom 3. bis 5. August 2016 in Hamburg statt. Prognosfruit liefert alljährlich die ersten Ernteschätzungen für Äpfel und Birnen in der EU. Ausrichter sind in diesem Jahr die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen, die Agrarmarkt Informations-GmbH und der Bundesausschuss Obst und Gemüse, gemeinsam mit der World Apple and Pear Association WAPA und dem europäischen landwirtschaftlichen und genossenschaftlichen Dachverband COPA/COGECA.

Die Organisatoren erwarten im August in Hamburg rund 250 Kernobstexperten aus 20 Ländern der EU der südlichen Hemisphäre und Nordamerika. Der Kongress startet in Hamburg am 3. August 2016 mit einem Empfang des Hamburger Senats im Hamburger Rathaus – die richtige Einstimmung für den eigentlichen Kongress am Folgetag.

Am 4. August 2016 werden dann auf dem Kongress am Vormittag die Ernteschätzzahlen für Äpfel und Birnen für das Erntejahr 2016 vorgestellt, einschließlich einer Analyse der Marktsituation. Es schließt sich eine Diskussion mit wichtigen Vermarktern von Kernobst in der EU an. Nachmittags geht es dann um neue Apfel- und Birnensorten und die Apfelsaftindustrie. Am Freitag, den 5. August 2016 steht dann eine Exkursion der Teilnehmer in den Containerhafen Hamburg und das Apfelanbaugebiet Altes Land mit dem Besuch von Erzeugerbetrieben und dem Obstbauzentrum Esteburg auf dem Programm.

Hamburg - das Tor zur Welt - und der Prognosfruit-Kongress sind eine Reise wert. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.prognosfruit.eu. Über diese Internetseite erfolgt auch die Anmeldung zum Kongress und den Begleitveranstaltungen.

24.05.2016

 
Die Deutschen shoppen am günstigsten

Warenkorbanalyse: Niederlande und Spanien laut internationalem Preisvergleich von IRI auf Platz zwei und drei

In Deutschland ist der Einkauf im Supermarkt am günstigsten. Für die gleichen Artikel im Warenkorb müssen die Verbraucher in Europa und in den USA zum Teil deutlich tiefer in die Tasche greifen. Das ist das Ergebnis des internationalen Preisvergleichs des Marketing-Beratungsunternehmens IRI Information Resources. Verglichen wurden die Preise aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Griechenland, Großbritannien, Italien sowie aus den Niederlanden und den USA. Laut der IRI-Studie folgen auf Platz zwei der preisgünstigsten Länder die Niederlande und auf Platz drei Spanien.

IRI vergleicht regelmäßig die Preise pro Kilogramm bzw. Liter von rund 15 repräsentativen Warengruppen. Bei diesem Vergleich der Nationen stehen sowohl das gesamte Preisniveau als auch eine Unterscheidung nach Aktions- und Regalgeschäft sowie nach Eigenmarken und nationalen Marken im Fokus. „Das Kernergebnis überrascht keinen, der die letzten Jahre die Preisentwicklung mitverfolgt hat“, so Marco Sinn, Business Development Manager bei IRI. Auch im vierten Quartal 2015 sei Deutschland mit einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 21,01 Euro das preislich günstigste Land im internationalen Vergleich. Sinn: „Kurz nach Deutschland kommen die Niederlande und Spanien in der Rangfolge der günstigsten Länder. In Großbritannien sind die Auswirkungen der anhaltenden Preiskämpfe durch die Discounter zu spüren.“ Während im vierten Quartal 2014 der Warenkorb in Großbritannien noch 19 Prozent teurer als in Deutschland gewesen sei, betrage der Preisabstand im vierten Quartal 2015 nur noch 5 Prozent, berichten die Marktforscher von IRI.

Betrachtet wurde aber nicht nur das Preisniveau der Länder untereinander, sondern auch die Entwicklung von 2014 zu 2015. Ergebnis: In vielen der analysierten Länder hat sich die Höhe des Warenkorbs kaum verändert. Marco Sinn: „In Deutschland, Spanien, den Niederlanden, Italien und Frankreich liegt die Veränderungsrate zwischen -0,2 und +0,3 Prozent vom vierten Quartal 2014 zum vierten Quartal 2015.“ In Großbritannien hat sich innerhalb eines Jahres der Wert des Warenkorbes um -1,7 Prozent verringert. Einzig in Griechenland und den USA ist der Wert des Warenkorbs um +5 Prozent angestiegen. Der Preisabstand der jeweiligen Händler-Eigenmarken zu den nationalen Marken gibt dabei laut IRI einen Hinweis auf die für die Preisniveaus verantwortlichen Treiber. In den drei günstigsten Ländern sind die Eigenmarken zwischen 40 und 50 Prozent günstiger als nationale Marken.

Über die Studie
IRI vergleicht für rund 15 repräsentative Warengruppen den Preis pro kg/l miteinander in sieben europäischen Ländern und in den USA. Somit ist auch gewährleistet, dass Produktänderungen (Ein- und Auslistungen) und Änderungen im Kaufverhalten (Kaufverschiebungen von günstigen zu teureren Segmenten – und umgekehrt) mit berücksichtigt werden.

24.05.2016

 
BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 5-16

Lebensmittelproduktion im März ausgebaut

Konjunktur

Die Ernährungsindustrie erwirtschaftete im März 2016 einen Umsatz von 14,5 Mrd. Euro, das entspricht einem Rückgang von 3,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Dabei sanken die Verkaufspreise wieder stärker, minus 1 Prozent im Inland und minus 3,7 Prozent im Ausland. Die Absatzentwicklung fiel dementsprechend mit minus 1,2 Prozent im Vorjahresvergleich rückläufig aus. Die Umsatzentwicklung wurde neben den Preiseffekten auch durch die saisonalen und kalenderbedingten Effekte negativ beeinflusst. Kalenderbereinigt entwickelte sich vor allem der Inlandsumsatz stabil, während der Auslandsumsatz schwächer ausfiel. In Zahlen gesprochen musste das Exportgeschäft einen Rückgang um 6,9 Prozent auf einen Ausfuhrwert von 4,4 Mrd. Euro verzeichnen.

Agrarrohstoffmärkte

Die Agrarrohstoffpreisentwicklung hängt von der Angebots- und Nachfrageentwicklung am Weltmarkt ab. Dabei sind sowohl die Erntesituation, die Witterungsbedingungen und Lagerbestände sowie auch die Wechselkursschwankungen ausschlaggebend. In einigen Teilbranchen kommt es somit immer wieder zu Marktvolatilitäten. Die Agrarrohstoffpreise befinden sich im Gegensatz zu den Preisen für Rohöl und Industrierohstoffe auf einem anhaltend hohen Niveau. Witterungsbedingt gemäßigtere Ernteaussichten ließen den HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel auch im April 2016 um 1,5 Prozent gegenüber dem Vormonat ansteigen. Bei dem starken Ertragsdruck fordern hohe Rohstoffpreise das Kostenmanagement in der Lebensmittelherstellung heraus.

Ausblick: Geschäftsklima

Neue Wachstumsimpulse sind für die Unternehmen der Ernährungsindustrie notwendig, um sich den zunehmenden Herausforderungen im Wettbewerb stellen zu können. Die Marktansprüche im Inland sowie die Produktionskosten steigen, Exporthürden und der internationale Konkurrenzdruck nehmen zu. Zusammen mit dem anhaltenden Fachkräftemangel zeigt sich die Ertragslage in der Branche angespannt. Die Unternehmen sind aufgefordert, neue Märkte und Wertschöpfungspotentiale zu erschließen.

Die Unternehmen der Ernährungsindustrie bleiben jedoch zuversichtlich, den wachsenden Marktherausforderungen standhalten zu können. So konnte auch die Produktion wieder ausgebaut werden, der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex stieg im Februar um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Konsumklima und Verbraucherpreise

Das Konsumklima in Deutschland zeigt sich besser als bei den europäischen Nachbarländern. Die deutschen Verbraucher sind bereit, für höherwertige Produkte auch mehr Geld auszugeben, dazu zählen auch immer mehr höherwertige Qualitätslebensmittel. Unterstützt wird dieser Trend von einem niedrigen Inflationsdruck. Im April 2016 stiegen die Lebensmittelpreise im Vormonatsvergleich um 0,2 Prozent und im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozent. Die Lebenshaltungskosten sanken in diesem Vergleichszeitraum um 0,4 Prozent bzw. um 0,1 Prozent.

23.05.2016

 
Papierloses Auftragsmanagement per App dank WEBFLEET

Roth Logistics, Spezialist für den Transport flüssiger Lebensmittel quer durch Europa, setzt seit einigen Monaten eine kombinierte Lösung aus WEBFLEET, der App „3Kflow“ der 3kb GmbH sowie der Brother Scannerlösung DS-920DW ein. Dank WEBFLEET konnte das Unternehmen Disposition und Auftragsmanagement digitalisieren, seine Abläufe enorm straffen und so mehr Aufträge pro Mitarbeiter bei besserem Service verwirklichen.

Die Beförderung von flüssigen, leicht verderblichen Lebensmitteln ist eine Herausforderung. Um die Qualität der Ware auch auf langen Strecken sicherzustellen, und dabei die zahlreichen Transportvorschriften einzuhalten, setzt die Spedition auf erfahrenes Fachpersonal, Digitalisierung und modernste Tankfahrzeuge.

Besondere Herausforderungen bringen die steigenden Ansprüche der Auftragnehmer: „Viele Kunden erwarten heute, dass wir jederzeit sagen können, wann die Fracht bei ihnen eintrifft“, erklärt Markus Roth, Geschäftsführer und Leiter Qualitätsmanagement bei Roth Logistics. Wichtig ist auch die Sicherheit der Fahrer und ihrer Ladung. Daher unterstützt die App 3Kflow den Fahrer bei der Überprüfung der Tanklastzüge unterwegs. Eine Pflicht-Routine führt ihn Schritt für Schritt durch eine Checkliste von der Technik über die Ladungssicherheit bis zum Verbandskasten.

Mit WEBFLEET können die Disponenten die Fahrer am Bildschirm nachverfolgen und haben die voraussichtlichen Ankunftszeiten im Blick. Hinzu kommt das effiziente Auftragsmanagement: Sobald der Fahrer die Frachtpapiere mit seinem mobilen Brother-Scanner eingelesen hat, werden die Daten per WLAN an das TomTom PRO 8275 Driver Terminal im Fahrzeug übertragen und zusätzlich über die App als E-Mail an die Zentrale versendet. Die Lieferscheindaten inklusive der gescannten Frachtpapiere werden nun an die Dispositionssoftware CarLo von Soloplan übermittelt und dort dem jeweiligen Kunden zugeordnet. „Die tiefe Vernetzung von Hard- und Software dank WEBFLEET ermöglicht digitalisierte Abläufe und damit eine enorme Zeitersparnis.“, so Stefan Rupp, Business Unit Manager Value bei der Brother International GmbH.

„Wir müssen die Fahrer nicht mehr wegen Details anrufen. Das spart Zeit und hält die Leitungen für Kundengespräche frei, sodass wir auch mit der bestehenden Mannschaft steigende Auftragszahlen bewältigen können. Gleichzeitig profitieren unseren Kunden von einem noch besseren Service.“, so Geschäftsführer Roth.

20.05.2016

 
Goldener Apfel 2016: Gesucht wird Hessens bester Streuobstwiesen-Schützer


Kandidaten für den Preis können bis 15. Juli 2016 vorgeschlagen werden.Ökologisch von großer Bedeutung und kulturhistorisch eine Besonderheit: Hessische Streuobstwiesen verdienen besonderen Schutz. Zahlreiche Streuobstwiesenbesitzer, aber auch Verbände und Initiativen investieren viel Zeit und Mühe in den Erhalt und die Pflege dieser Wiesen. Mit der Auszeichnung „Goldener Apfel 2016“ möchte die Naturschutz-Akademie Hessen gemeinsam mit der MGH GUTES AUS HESSEN GmbH und dem Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. auch in diesem Jahr wieder eine oder mehrere Personen ehren, die sich rund um den Schutz der Streuobstwiesen und deren Produkte besonders verdient gemacht haben. Belohnt wird dieses Engagement durch ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, das idealerweise wieder in die Projektarbeit einfließt, z. B. durch die Pflege von Streuobstwiesenbäumen. Schirmherr der Auslobung ist Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann.

Ausgezeichnet werden Personen, die sich um die Pflege der hiesigen Streuobstwiesen verdient gemacht haben. Sei es, indem sie eigene Wiesen pflegen, die ansässigen Tiere und Pflanzen schützen oder zur Aufklärung über den Lebensraum Streuobstwiese beitragen, so z.B. Schulklassen oder Vereine, Privatpersonen oder Unternehmen, Institutionen oder Initiativen. „Aus allen gesammelten Vorschlägen ermittelt unsere Jury den diesjährigen Preisträger“, erklärt Martin Heil, Vorsitzender des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien?e. V.

Die Verleihung des Goldenen Apfels findet am 17. August 2016 auf dem Apfelweinfestival an der Hauptwache in Frankfurt statt. Überreicht wird der Preis durch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. Seit 2007 wird die Auszeichnung jährlich für vorbildliche Verdienste rund um die heimischen Streuobstwiesen verliehen.

Kandidaten für den Preis können bis 15. Juli 2016 vorgeschlagen werden – per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Wichtig: Der Vorschlag soll eine aussagekräftige Begründung und die Kontaktdaten des Kandidaten beinhalten.

19.05.2016

 
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