Dienstag, 03. März 2015
Home

Getränkewende mit Flaschen-Maut:

Geforderte Zwangsabgabe belastet Verbraucher in Milliardenhöhe

Die aktuell geforderte Zwangsabgabe für pfandpflichtige PET-Flaschen und Dosen würde, ausgehend von der heutigen Marktrealität, den Verbraucher jährlich in Milliardenhöhe belasten. Mit 17,6 Mrd. verkauften Gebinden sind pfandpflichtige Einweggetränkeverpackungen heute die marktstärksten Verpackungsarten in Deutschland. Nahezu jeder Haushalt wäre von einer Abgabe betroffen.

Das Einwegpfandsystem in Deutschland hat sich zu einem etablierten Vorzeigemodell für eine innovative Kreislaufwirtschaft entwickelt. Es steht heute für Abfallvermeidung, Ressourcenschutz und Energieeffizienz. "Die nachweislichen ökologischen Erfolge des Einwegsystems dürfen nicht weiter ignoriert werden. Beide Wertstoffkreisläufe - Einweg und Mehrweg - müssen auf Grundlage aktueller Ökobilanzen neu bewertet werden", erklärt Wolfgang Burgard, Geschäftsführer vom Bund Getränkeverpackungen der Zukunft (BGVZ). Hierfür hat das Umweltbundesamt zur Erarbeitung objektiver Kriterien ein Forschungsprojekt über Ökobilanzen von Getränkeverpackungen angestoßen, dessen Ergebnisse im Frühjahr 2015 erwartet werden.

"Die geforderte Zwangsabgabe entbehrt bislang nicht nur einer ökologischen Basis, sie würde vor allem einkommensschwache Haushalte treffen", so Burgard weiter. 95 % aller Haushalte greifen heute auf PET-Einwegflaschen zurück. Der Verbraucher orientiert sich bei seiner Kaufentscheidung an der Verbraucherfreundlichkeit, an der Ökologie und am Preis-Leistungs-Verhältnis der Getränkeverpackung. "Angesichts des demografischen Wandels und der erhöhten Mobilität haben sich die Ansprüche an Getränkeverpackungen stark gewandelt. Das Pfandsystem bedarf einer konsequenten Transparenz und Kennzeichnung für den Verbraucher statt einer unverhältnismäßigen Zwangsabgabe", erklärt Burgard.

Auf die Einführung des Pflichtpfandes haben Getränkehersteller, Handels-, Verpackungs- und Recyclingunternehmen mit Investitionen von über 2 Mrd. Euro für die Einrichtung der notwendigen Infrastruktur im Handel und den Aufbau von ca. 35.000 Rücknahmeautomaten reagiert. Diese Investitionen werden durch die Einführung einer unsachgerechten Regulierung in Frage gestellt. Eine erneute Umstellung des Systems gefährdet die langfristige Planungs- und Investitionssicherheit des Handels sowie der Verpackungs- und Getränkeindustrie.

Die Bundesregierung hat bereits im April 2010 eine Zwangsabgabe durch das Umweltbundesamt evaluieren lassen und kam zu der Einschätzung, dass eine Zwangsabgabe im Ergebnis kein geeignetes Mittel darstellt. "Gegen eine Abgabe spricht sowohl die fehlende Akzeptanz in der Bevölkerung als auch die Schwierigkeit, eine über alle Getränkesegmente hinweg taugliche und der Marktentwicklung angepasste Abgabenhöhe zu bestimmen, die Lenkungswirkung entfaltet ohne zugleich Erdrosselungseffekte zu zeitigen."

03.03.2015

 
NürnbergMesse startet 2015 Beviale Moscow

  • Fachmesse für Getränketechnologie erweitert Geschäft der NürnbergMesse nach Osteuropa
  • Neue Veranstaltung verstärkt internationales Getränketechnologie-Cluster
  • Erste „Beviale Moscow“ im Oktober 2015

Mit der Ausrichtung der Beviale Moscow erweitert die NürnbergMesse ihr internationales Angebot im Bereich Getränketechnologie und verstärkt ihre Präsenz in den BRIC-Ländern. Der neue Ableger der BrauBeviale in Nürnberg, dieses Jahr die weltweit wichtigste Messe für Investitionsgüter in der Getränkewirtschaft, wird erstmals im Oktober 2015 in Moskau stattfinden. Die Expansion auf den russischen Messemarkt ist aus Sicht der CEOs der NürnbergMesse Group, Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann, trotz der aktuellen politischen Lage ein wichtiger Schritt: „Russland ist als eines der BRIC-Länder nach wie vor ein interessanter Markt, der uns mittel- und langfristig Wachstumschancen eröffnet. Deshalb wollen wir uns hier erfolgreich positionieren.“

02.03.2015

 
ÖKO-TEST Obstbreie in Tüten

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat in der aktuellen Märzausgabe Obstbreie in Alutüten getestet. Das Resümee: Sie sind von Natur aus etwa so süß wie Fruchtzwerge – und manche Hersteller finden sogar noch versteckte Wege, diese Süße „natürlich“ zu steigern. In einem Brei stecken dann schon mal umgerechnet bis zu sechs Würfelzucker.

Die Hersteller preisen ihre Obstbreie meist mit Versprechen wie „ohne Zuckerzusatz“ an. Doch das ist in einigen Fällen eine Mogelei. Denn manche Anbieter mischen zwar keinen Kristallzucker unter, dafür aber Apfelsaftkonzentrat, Traubensaftkonzentrat oder Fruchtsüße. Fruchtsüße hört sich zwar gesünder an, ist aber ernährungsphysiologisch dem normalen Haushaltszucker gleichzusetzen. Und auch Konzentrate süßen den Brei zusätzlich. Ein Produkt im Test enthält sogar stolze 17,7 Gramm Zucker pro 100 Gramm – etwa so viel wie in zwei Milchschnitten.

ÖKO-TEST macht darauf aufmerksam, dass diese Mischung aus Säure und Zucker eine erhöhte Kariesgefahr für Kinder birgt – gerade weil der Brei über ein Mundstuck gesaugt wird und die Milchzähne umspült, die deutlich empfindlicher sind als die Zähne der Erwachsenen. Das Verbrauchermagazin kritisiert aber auch die Alutüten: Denn die Einwegverpackungen lassen nicht nur die Müllberge wachsen. Einige Produkte sind zudem mit verschluckbaren Verschlüssen ausgestattet. Für Spielzeug regelt die Europäische Spielzeugrichtlinie eine Mindestgröße für abreißbare Kleinteile. Allerdings ist diese Norm nur für Spielzeug bindend – nicht für Lebensmittelverpackungen für Kinder. Der Gesetzgeber hat bisher keine Vorgabe für kindgerechte Lebensmittelverpackungen entwickelt hat.

27.02.2015

 
Klarstellung: Coca-Cola setzt weiterhin auf Packungsmix

Rund 75 Prozent des Mehrwegvolumens bei Coca-Cola bleiben bestehen

Wir wollen künftig in Deutschland die 0,5 und 1,5 Liter PET-Mehrwegflasche aus dem Sortiment nehmen. Rund drei Viertel unseres Mehrwegvolumens bleiben jedoch bestehen. Die beliebte 1,0 Liter PET-Mehrwegflasche wird eine unserer zentralen Verpackungen bleiben. Darüber hinaus bieten wir weiterhin unsere Glas-Mehrwegflaschen in verschiedenen Größen an und starten z.B. in Kürze ein groß angelegtes Programm zum 100-jährigen Jubiläum unserer Glaskonturflasche.

Wir gehen davon aus, dass ein Teil des Volumens der 0,5 und 1,5 Liter PET-Flaschen durch unsere Mehrwegalternativen, ein anderer Teil durch Einwegverpackungen aufgefangen wird.

...

Weiter: www.coca-cola-deutschland.de

26.02.2015

 
Fruchtsaft-Kalender 2015 zum Download!

Der neue Fruchtsaft-Kalender 2015 ist online!

Laden Sie sich einfach die PDF (klicken Sie auf das Kalenderbild am rechten Rand dieser Seite) auf Ihren Rechner.

Somit haben Sie u.a. alle Erscheinungstermine unserer Fachzeitschrift FLÜSSIGES OBST auf einen Blick!

 
Fruchtsaft-Kalender 2015
http://www.anugafoodtec.de
http://www.bucherunipektin.com
CERTUSS Dampfautomaten
http://www.domino-printing.com/Channels/Deutschland/Deu/NewsAndEvents/Events/2015/AnugaFoodTec.aspx
http://www.erbsloeh.com/de/home
http://www.flottweg.de
http://www.westfalia-separator.com/de/start.html
GERNEP GmbH Etikettiertechnik
RULAND Engineering & Consulting GmbH
Birkners Beverage World
Baumann-Gonser-Stiftung Forschungsförderpreis 2013
Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.
SGF
A.I.J.N.
IFU
Copyright © 2015 confructa medien GmbH. Alle Rechte vorbehalten.