Dienstag, 26. September 2017

Home

Neu: Rabenhorst bringt Smoothies ins Kühlregal

Gleich sechs neue Kreationen für den natürlich-gesunden Lifestyle

Gleich sechs neue Kreationen für den natürlich-gesunden Lifestyle. (Foto: Rabenhorst)Mit sechs neuen Sorten (Antiox, Energie, Immun, Kraft, Schönheit und Schutz) stellt das Traditionsunternehmen aus Unkel seine über 200 Jahre Wissen und Erfahrung in der Herstellung hochwertiger Fruchtsäfte einmal mehr unter Beweis: Jeder der sechs neuen Smoothies ist eine individuelle Kreation aus besten Zutaten mit einem ganz besonderen Mehrwert – und das ab sofort auch aus dem Kühlregal. Denn neben der bereits in 2015 eingeführten Range der ungekühlten, haltbaren Smoothies, bieten die Saftexperten aus Unkel die schmackhaften Fruchtpürees ab sofort auch gekühlt in hochwertigen Glasflaschen mit Embossing und Keramikdruck an.

Der neue Rabenhorst Antiox Smoothie überzeugt mit einer einzigartigen Komposition aus Kiwi, Weizengras und Spinat und schützt die Zellen dank Vitamin C- und E- Anreicherung vor oxidativem Stress. Neben dem neuen, grünen Smoothie werden noch fünf weitere, fruchtige Kreationen eingeführt: So die beliebte Kombination aus Mango, Ananas und Orange, die Rabenhorst in den wohlschmeckenden Smoothie Rabenhorst Energie verwandelt, der dank Guarana und Vitamin B12 Müdigkeit und Erschöpfung vorbeugt. Heidelbeere und Acerola vereinen sich im neuen Rabenhorst Immun Smoothie mit diversen anderen Früchten sowie Zink und natürlichem Vitamin C, dessen Anreicherung die normale Funktion des Immunsystems unterstützt. Während Rabenhorst Kraft mit einer Kombination aus Aprikose, Möhre und Goji punktet und mit Magnesium und B-Vitaminen das Nervensystem und die Muskelfunktion unterstützt, unterstützt der neue Rabenhorst Schönheit Smoothie mit Drachenfrucht und Banane dank der Anreicherung durch Niacin, Biotin und Zink für die Erhaltung normaler Haare, Haut und Nägel. Der Rabenhorst Schutz Smoothie mit Erdbeere und Cranberry trägt mit Vitamin B2 zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und mit Vitamin C zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Alle sechs neuen Kreationen sind somit wohl durchdachte und individuelle Geschmackskompositionen mit dem gewissen Etwas und ideal für einen gesunden Lifestyle geeignet.

22.09.2017

 
Givaudan plant die Ernährungssparte von Centroflora Group zu übernehmen

Stärkung des globalen Angebots an natürlichen Extrakten

(Foto: Givaudan)Givaudan, einer der weltweiten Marktführer in der Aromen- und Riechstoffindustrie, hat die Akquisition der Ernährungssparte von Centroflora Group bekannt gegeben. Die Akquisition erfolgt im Rahmen der 2020 Strategie von Givaudan zur Stärkung des globalen Angebots an natürlichen Extrakten und trägt zum weiteren Ausbau ihrer Präsenz in Brasilien bei.

Die Ernährungssparte von Centroflora (Centroflora Nutra) produziert botanische Extrakte und Trockenobst für den Lebensmittel-, Getränke- und Konsumgütersektor. Sie bietet eine Vielzahl von Pflanzenextrakten aus verschiedenen Regionen der Welt an, mit besonderem Schwerpunkt auf Extrakten aus der grossen Artenvielfalt Brasiliens. Centroflora Nutra verfügt über einen Hauptsitz und eine Produktionsstätte in Botucatu, Brasilien, beschäftigt rund 116 Mitarbeitende und exportiert seine Produkte weltweit.

Die Übernahmebedingungen wurden nicht offengelegt. Im Geschäftsergebnis 2017 von Givaudan hätte sich der Umsatzbeitrag von Centroflora Nutra auf Pro-forma-Basis mit rund

CHF 17 Millionen niedergeschlagen. Givaudan plant, die Transaktion mit ihren verfügbaren Mitteln zu finanzieren. Der Abschluss der Transaktion ist für Anfang 2018 vorgesehen.

21.09.2017

 
Obstverarbeitungsbetrieb feiert 50 Jahre

Unter dem Motto „Herkunft trifft Zukunft“ feierte der Obstverarbeitungsbetrieb VOG Products Anfang September sein 50. Gründungsjubiläum. Gekommen waren Mitglieder, Ehrengäste sowie Kunden aus aller Welt.

Nach der Besichtigung eines neuen Tanklagers für Apfelfrischsaft lies Obmann Franz Varesco bei der Feier am Sitz in Leifers die Geschichte des 1967 von über 30 Obstgenossenschaften gegründeten Obstverarbeitungsbetriebes Revue passieren. Bei der Jubiläumsfeier erinnerte er u. a. an seine Vorgänger Willy Visintin, dem Gründungsobmann, und Josef Gamper Krautsamer.

Exportquote von 90 Prozent

Wurden anfangs noch 3500 Tonnen Äpfel verarbeitet, sind es heute über 350.000 Tonnen Äpfel aus Südtirol und Trentino. „VOG Products ist heute ein stabiles, innovatives und internationales Unternehmen mit einer Exportquote von über 90 Prozent“, sagte Varesco, der sich beim Vorstand und Aufsichtsrat, bei der Mitarbeiterschaft, bei den Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie bei den angereisten Kunden für die gute Zusammenarbeit bedankte. Einen Dank richtete Varesco an die Vertreter von VOG, V.IP, Melinda und La Trentina. Die vier Erzeugerorganisationen bilden mit den Obstproduzenten aus Südtirol und Trentino die Grundlage des Obstverarbeitungsbetriebes. Varescos Dank galt ebenso dem Verband der italienischen Apfelproduzenten Assomela.

Technisch auf hohem Niveau

VOG-Obmann Franz Varesco und Geschäftsführer Klaus Gasser mit den Geehrten Matthias Josef Gamper, Erwin Bologna, Gottfried Raffeiner, Renato Riddo und Karl Ungerer. (Foto: Raiffeisenverband Südtirol)Geschäftsführer Klaus Gasser erläuterte die technische Entwicklung des Betriebes von der ersten Apfelschälmaschine bis hin zu den Investitionen in Produktsicherheit und Automatisierung. „Wir sind technisch auf hohem Niveau“, sagte Gasser und zeigte anhand einer 3D-Brille, wie sich VOG Products heute die Möglichkeiten der „Virtual reality“ zunutze macht.

Die hohe Innovationsfähigkeit des Betriebes lobte auch Landesrat Arnold Schuler, während Altlandeshauptmann Luis Durnwalder die Bedeutung des Betriebes für das Südtiroler Image im Ausland hervorhob, der Bürgermeister von Leifers Christian Bianchi VOG Products als einen der wichtigsten Leiferer Betriebe bezeichnete und Raiffeisenverband-Obmann Herbert Von Leon auf die genossenschaftliche Unternehmensform des Betriebes als einen der Erfolgsfaktoren verwies.

Am Erfolg von VOG Products mitgearbeitet haben auch der ehemalige Aufsichtsrat und langjährige Aufsichtsratsobmann Erwin Bologna, die ehemaligen Verwaltungsräte Gottfried Raffeiner und Karl Ungerer und das ehemalige Kontrollausschussmitglied Renato Riddo. Obmann  Varesco zeichnete sie bei der Feier ebenso wie den langjährigen Obmann des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften, Matthias Josef Gamper, mit einer Ehrenurkunde und Ehrennadel aus.

21.09.2017

 
bog: Ernteeinschätzung Obst und Gemüse 2017

Bei der Witterung gilt für alle Kulturen: 2017 war ein Jahr mit einem sehr ungleichmäßigen Vegetationsverlauf, der März war zu warm, der April war am Anfang trocken und warm und in der zweiten Hälfte zu kalt mit den verheerenden Frostnächten für den Obst- und Weinbau, im Mai dann sommerliche Temperaturen, aber auch Hagel und Starkregen. Der Juni war ein warmer Sommermonat mit Hitzewellen und einer Trockenheit im Süden und Westen, während es im Nordosten zu nass war und schließlich war der Juli mit Starkregen und Hagel deutlich zu nass und regional kam es zu Überschwemmungen.

Der warme März sorgte für einen Vegetationsvorsprung, den die Aprilfröste jäh zu Nichte machten. Bei Spargel und einigen Gemüsearten begann durch den warmen März die Ernte relativ früh, bei allen anderen Kulturen später als im Vorjahr. Im Obstbau haben die Spätfröste und insbesondere die Frostnacht vom 19. auf den 20. April deutliche Spuren hinterlassen. Besonders betroffen waren nach Regionen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern und bei den Kulturen allen voran das Steinobst, also Kirschen, Pflaumen und Zwetschen gefolgt vom Kernobst, also Äpfeln und Birnen und dem Beerenobst, von den Erdbeeren über die Johannisbeeren, Stachelbeeren und Heidelbeeren und der Wein.

Ergebnisse der Obsternte im Detail

Apfelernten in Deutschland in den Jahren 2000 - 2017. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Prognosfruit)In Deutschland wird bei Äpfeln in diesem Jahr frostbedingt eine der kleinsten Ernten überhaupt erwartet. So ist in Deutschland von nur rund 555.000 Tonnen auszugehen, nach

1.033.000 Tonnen im Vorjahr und damit 46 % weniger als im Vorjahr. Insbesondere in Baden-Württemberg werden frostbedingt deutlich weniger Äpfel erwartet, im Norden sieht es etwas besser aus.

In der Europäischen Union werden auch deutlich weniger Äpfel erwartet. So liegt die Ernteschätzung für die EU (28) bei 9.343.000 Tonnen und damit um 21 % niedriger als im Vorjahr.

Bei Birnen werden in Deutschland nur 19.000 Tonnen erwartet und damit 46 % weniger als im Vorjahr mit 35.000 Tonnen.

Die Kirschernte ist im gesamten Bundesgebiet durch Fröste massiv dezimiert worden. Große Totalausfälle sind insbesondere aus Baden-Württemberg zu vermelden, der Norden schneidet besser ab. Insgesamt wird in Deutschland bei Süßkirschen in diesem Jahr mit rund

14.000 Tonnen weniger als die Hälfte der Ernte von 2016 mit 29.400 Tonnen erwartet und auch 56 % weniger als im Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Die 2017er Ernte ist damit eine der kleinsten Süßkirschenernten. Die Preise sind deshalb natürlich höher als im Vorjahr, aber das gleicht den Schaden bei weitem nicht aus. Besonders hart betroffen sind natürlich Betriebe mit einem Totalausfall. Weitere deutliche zusätzliche Ertragsausfälle durch Hagel oder die Kirschessigfliege sind nicht zu verzeichnen. Der aus Asien eingeführte Schädling hat in diesem Jahr bis jetzt aufgrund der für dessen Entwicklung ungünstigen Witterungsbedingungen zu keinen größeren Problemen geführt, im Süden war es zu heiß und im Norden zu kalt und zu feucht, sodass sich die Populationen nicht so stark vermehren konnten.

Die Sauerkirschenernte 2017 dürfte ebenfalls frostbedingt nur um 9.000 Tonnen liegen und damit um 45% unter der Vorjahresernte, bei allerdings angezogenen Preisen für die Verarbeitungsindustrie. Auch hier ist es die bisher kleinste Ernte.

Auch das Beerenobst wird in diesem Jahr das niedrige Vorjahresergebnis nochmals unterschreiten, da auch hier deutliche Schäden durch den Frost zu verzeichnen waren und die Witterung eher ungünstig war. Derzeit ist davon auszugehen, dass die Ernte 2016 von roten Johannisbeeren bei knapp 4.000 Tonnen liegen dürfte, die bei schwarzen Johannisbeeren bei 8.000 Tonnen und bei Himbeeren um 4.000 Tonnen. Die Heidelbeerernte dürfte um 8.000 Tonnen erreichen.

20.09.2017

 
Über 76.000 Besucher – die drinktec 2017 bricht alle Rekorde!

Gegenüber der letzten Veranstaltung im Jahr 2013 stieg die Zahl der Besucher um 10.000. (Foto: Messe München)Mit über 76.000 Besuchern aus mehr als 170 Ländern hat die drinktec das beste Ergebnis in ihrer 66jährigen Geschichte erzielt und damit alle Erwartungen übertroffen. Gegenüber der letzten Veranstaltung im Jahr 2013 stieg die Zahl der Besucher um 10.000. Vor allem auf internationaler Ebene, wo die drinktec ohnehin sehr stark ist, konnte sie mit einem Plus von 12 Prozent noch einmal zulegen. Der Anteil internationaler Besucher stieg damit auf 67 Prozent. Mit 1.749 Ausstellern aus 80 Ländern wurde auch auf Ausstellerseite eine neue Bestmarke erreicht. Diese Bestmarke ist vor allem der Weintechnologiemesse SIMEI, die erstmals im Rahmen der drinktec stattfand, aber auch dem weiteren Ausstellerzuwachs bei der drinktec selbst zu verdanken.

Dass die drinktec ein weltumspannendes Ereignis ist und zu Recht als Weltwirtschaftsgipfel der Branche gilt, zeigen insbesondere die Besucherzahlen aus Übersee. Mit über 2.000 ist die Zahl der Besucher aus China um 65 Prozent angestiegen. China steht damit im Ranking der Top-10-Besucherländer bereits auf Platz zwei hinter Italien, das infolge der SIMEI ebenfalls deutlich zulegte: um rund 45 Prozent auf 5.240 Besucher. Auffällig starke Zuwächse gab es auch aus Südamerika. Die SIMEI trug offensichtlich dazu bei, dass die Zahl der Besucher aus Argentinien auf 545 stieg (plus 165 Prozent). Aus Brasilien kamen 1.100 Besucher, ein Plus von 40 Prozent. Frankreich, ebenfalls ein Weinland, findet sich in diesem Jahr mit 1.800 Besuchern auf Platz vier. Neben Italien, China, und Frankreich sind Russland (1.857 Besucher), Großbritannien (1.619), die USA (1.570), Österreich (1.567), Spanien (1.254) und die Niederlande (1.221) weitere Top-Ten-Besucherländer.

20.09.2017

 
BEMBEL-WITH-CARE® setzt Plakat-Kampagne in Berlin und Frankfurt um

„Die Schwarzen“, „Die Grünen“, „Die Roten“ und „Die Weißen“ stellen sich zur Wahl

Begleitend zur Plakat-Aktion hat der Berliner Szenefotograf Fabz Black ein Fotoshooting mit ortsansässigen Alternativ-Models umgesetzt. (Foto: BWC)Passend zum aktuellen Bundestagswahlkampf haben die Apfelwein-Rebellen von BEMBEL-WITH-CARE® in Berlin und Frankfurt am Main eine Plakat-Kampagne im Guerilla-Stil lanciert. Unter dem Motto „Die bessere Wahl“ greift die Aktion das politische Farbenspiel der Parteien auf und ruft die Bevölkerung symbolisch zur Wahl ihrer Lieblingssorte auf. Die Wahlplakate sind in den Farben der beliebten Apfelweindosen gestaltet und zeigen jeweils eine Geschmacksvariante im Großformat. Apfelwein-Fans sind aufgefordert, Bilder von sich und den Plakaten zu machen und auf der facebook Seite von BEMBEL-WITH-CARE® zu posten. Dort wird die Kampagne in Form eines Gewinnspiels verlängert. Verlost werden zahlreiche „Care-Pakete“, die alle vier Apfelweinsorten enthalten und im vergangenen Jahr mit dem Red Dot Design Award prämiert wurden.

Begleitend zur Plakat-Aktion hat der Berliner Szenefotograf Fabz Black ein Fotoshooting mit ortsansässigen Alternativ-Models umgesetzt. Die „trashige“ Bildsprache unterstreicht den charakterstarken Markenauftritt von BEMBEL-WITH-CARE® und deren Vorliebe für unkonventionelle Konzepte. Die ausdrucksstarken Fotos werden in den kommenden Tagen auf der facebook Seite des Unternehmens veröffentlicht.

20.09.2017

 
Besonders aromatisch: Der neue „Süße“ ist da

Frisch gepresster „Süßer“ ab 21. September im Handel / Auch diesjähriger Apfelwein verspricht ein „guter Schoppe“ zu werden

Auf den hessischen Streuobstwiesen ist die Apfelernte in vollem Gange – und die Apfelpressen in den hessischen Keltereien stehen nicht still. Der gepresste Saft wird zu einem großen Teil sofort in Flaschen abgefüllt und ist als der „frische Süße“ ab dem 21. September im Handel erhältlich. „In diesem Jahr ist der Süße besonders aromatisch“, verspricht Volker Thoma, Geschäftsführer der Rapp’s Kelterei GmbH. „Wir haben zwar insgesamt weniger Äpfel, da die Ernte geringer als sonst ausfällt. Dafür sind die Äpfel, die jetzt lange am Baum geblieben sind, von hervorragender Qualität. Man kann also von einem ‚süßen Süßen’ sprechen.“

(Foto: VdFw e.V.)Das bis jetzt angelieferte Kelterobst verarbeiten die Mitglieder des Verbands der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien zu „Süßem“ oder lagern den gepressten Saft für die spätere Abfüllung des Apfelsafts ein. Für Hessens Kultgetränk, den Apfelwein, kommen Sorten in Frage, die erst später geerntet werden: „Die Kelterobstsorten mit dem ausgewogenen Zucker-Säure-Verhältnis, das für den Apfelwein benötigt wird, sind erst Ende September bis Ende Oktober reif und sollten auch dann erst zu den Keltereien gebracht werden“, stellt Thoma fest.

Die Qualität des Stöffche ist trotz der schlechten Ernte in diesem Jahr nicht beeinträchtigt. Wichtig ist allerdings der richtige Erntezeitpunkt der jeweiligen Apfelsorten. Nur reife und einwandfreie Äpfel eignen sich für die Herstellung des Qualitätsgetränkes. Peter Possmann, Geschäftsführer der Kelterei Possmann in Frankfurt, ist sich sicher: „Der diesjährige Apfelwein ist ein guter Schoppe. Er hat eine gute Säure und gleichzeitig eine gute Süße und ist dadurch sehr aromatisch und ausgewogen.“

Der typisch kräftige Geschmack des Apfelweins beruht auf der Sortenvielfalt der Äpfel – erst die Mischung macht den Wein. In Maßen genossen, gehört das Stöffche mit seinen nur 5,5 Volumenprozent Alkohol zu den leicht bekömmlichen Getränken und wird auch in diesem Jahr in den typischen Geschmacksrichtungen klar und naturtrüb sowie Speierling-Apfelwein gekeltert.

20.09.2017

 
Berentzen-Gruppe senkt Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017

(Foto: Brerentzen-Gruppe Aktiengesellschaft)Die im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft aktualisiert die für das Jahr 2017 prognostizierten Ergebniskennzahlen. Ursache dafür sind im Wesentlichen voraussichtlich geringere Roherträge als ursprünglich erwartet in den Geschäftsbereichen Alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme.

Die Berentzen-Gruppe prognostiziert für das Geschäftsjahr 2017 nunmehr ein Konzernbetriebsergebnis (Konzern-EBIT) von 9,1 bis 10,1 Mio. Euro (bislang: 11,2 bis 12,4 Mio. Euro) und ein Konzernbetriebsergebnis vor Abschreibungen (Konzern-EBITDA) von 16,0 bis 17,7 Mio. Euro (bislang: 17,8 bis 19,7 Mio. Euro). Die Prognose der Konzernumsatzerlöse bleibt hingegen unverändert (zwischen 170,4 und 179,2 Mio. Euro).

„Die Berentzen-Gruppe wird auch im Jahr 2017 von solider Profitabilität sein – allerdings nicht in dem erwarteten Ausmaß“, so Vorstand Oliver Schwegmann. Die getroffenen Anpassungen resultierten aus einer Reihe von einzelnen, jeweils spezifischen Einflussfaktoren in den beiden Segmenten Frischsaftsysteme und Alkoholfreie Getränke.

Bereits im Halbjahresfinanzbericht des Konzerns im vergangenen August war das Segmentergebnis für Frischsaftsysteme nach unten korrigiert worden. „Leider halten die Ernteausfälle bei Orangen weiterhin an. In Südafrika ist nun mit Ernteverlusten von bis zu 50 Prozent zu rechnen“, so Schwegmann. Folge dieser Marktverknappung seien erhebliche Steigerungen der Einkaufspreise und Aufwendungen für Qualitätssicherung, so dass die Gewinnmargen deutlich zurückgingen. „Unsere Infrastruktur war für solche witterungsbedingte Ernteausfälle nicht ausreichend vorbereitet. Hieran werden wir nun konsequent arbeiten, um zukünftig besser gewappnet zu sein“, erklärt Schwegmann. Zudem könne die ursprünglich angenommene Wachstumsrate beim Absatz von Fruchtsaftpressen nicht erreicht werden. Neben den schon zuvor benannten Schwierigkeiten in den USA werden auch die Märkte in den Hauptabsatzländern Deutschland und Österreich hinter den sehr ambitionierten Erwartungen zurückbleiben. In Kombination führe dies dazu, dass mit einem Segmentergebnis am unteren Ende der im Halbjahresfinanzbericht prognostizierten Bandbreite zu rechnen sei.

Im Segment Alkoholfreie Getränke entwickele sich die Rohertragslage zwar besser als im Vorjahr, aber dennoch schwächer als prognostiziert. Einer der Hauptgründe seien die witterungsmäßig schwachen Sommermonate gewesen. „Nach einem aktuell unbefriedigenden Verlauf müssen wir davon ausgehen, dass die Rohertragssteigerungen, die wir für das Geschäftsjahr 2017 erwartet hatten, so nicht mehr erreicht werden können“, erklärt Schwegmann. Zudem entwickele sich das Konzessionsgeschäft mit der Marke Sinalco nicht wie vorgesehen. Vor allem der Absatz von ertragreichen Großgebinden für die Gastronomie bleibe weit hinter den Erwartungen zurück.

Auch im Auslandsgeschäft mit Markenspirituosen könne das ursprüngliche Ziel voraussichtlich nicht erreicht werden. Dies liege vor allem am Geschäft in der Türkei. Positiv zeige sich hingegen das Spirituosengeschäft im Inland sowie die alkoholfreie Getränkelinie Mio Mio. „Bei den Spirituosen punkten wir sowohl mit unseren Dachmarken Berentzen und Puschkin als auch mit den Handels- und Zweitmarken. Und die Zahlen von Mio Mio gehen weiter steil nach oben“, erklärt Schwegmann. Nun gelte es, einige Weichen proaktiv neu zu stellen und zukunftsorientiert zu agieren, um den aufgetretenen Herausforderungen zu begegnen. „Wir werden beispielsweise die Supply-Chain-Effizienz deutlich erhöhen, unser Produktportfolio straffen und von margenschwachen Produkten bereinigen  sowie die Marketing- und Vertriebsaktivitäten unserer Segmente Frischsaftsysteme und Alkoholfreie Getränke neu aufstellen“, präsentiert Schwegmann erste Schritte eines neuen Gesamtkonzepts, das man derzeit noch final erarbeite. „Wir sind von der positiven Wirkung dieser Maßnahmen überzeugt. Daher blicken wir optimistisch nach vorne“, so Schwegmann abschließend.

19.09.2017

 
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 2
Fruchtsaft-Kalender 2017
Flottweg SE
Birkners Beverage World
Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.
SGF
AIJN
IFU
Copyright © 2017 confructa medien GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Impressum - Datenschutzerklärung