Sonntag, 11. Dezember 2016

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Die Dezember-Ausgabe von FLÜSSIGES OBST ist online!

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Die Themen des Monats sind:

  • Aktuelles
  • Proteinreiche Getränke
  • WITEA tagt bei Heuft
  • Verbesserung der Aussagekraft von Analysen carbonhaltiger Reinigungsmittel
  • flexibler pasteurisieren
  • Nachbericht Süßmoster-Stammtisch 2016
  • Märkte
  • Veranstaltungen
  • Halbware-Preisnotierungen

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre! Zum Archiv-Bereich

 
Stopp der Verhandlungen zur Bioverordnung

Bioland, Demeter und Naturland begrüßen den Stopp der Verhandlungen zur EU-Ökoverordnung durch das Europäische Parlament. ?Damit setzt Berichterstatter Martin Häusling das richtige Signal, betonen die drei wichtigsten Bio-Verbände unisono. Die Verbände fordern nun Bundeslandwirtschaftsminister?Schmidt auf, auch im EU-Agrarministerrat am kommenden Montag dem Verordnungsvorschlag die Rote Karte zu zeigen.

Der derzeit vorliegende Kompromisstext hätte keiner Belastungsprobe standgehalten, bewerten sie den Stand der Dinge kritisch: Die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft?brauche einen Gesetzesrahmen, der die Prozessqualität der Bioprodukte sichert, so das Verbrauchervertrauen stärkt und eine nachhaltige Entwicklung des Ökolandbaus fördert. ?Zu all diesen drei wesentlichen Zielen habe der Text nicht beigetragen, sondern mit unsinnigen Schwerpunkten wie Grenzwerten und Fristen zur Verunsicherung der überzeugten Ökolandwirte ?und Umstellungs-Interessierten Bauern geführt.

Die verfahrenen Verhandlungen brauchen nach Überzeugung der deutschen Bio-Verbände einen kompletten Neustart. Nur so ließe sich aus den Fehlern lernen, ?die im Verlauf der Verhandlungen gewonnenen Erkenntnisse einarbeiten und auf Basis der bestehenden und weitgehend funktionierenden EU-Ökoverordnung ein konsistenter Rechtsrahmen ?schaffen, mit dem Bäuerinnen und Bauern Mut gemacht wird, auf Bio zu setzen. Ein solches Signal bringe den ökologischen Landbau in Europa wirklich voran, betonen Bioland, Demeter und Naturland. ?Nur so könne die steigende Nachfrage nach hochwertigen Bio-Lebensmitteln nachhaltig befriedigt werden.

09.12.2016

 
Neuer Kartonverbund ersetzt den bisherigen Standardverbund von SIG

combibloc RS: Robuste Struktur für noch mehr Systemstabilität und verbesserte Umweltperformance

Die Verbundstruktur combibloc RS zeichnet sich durch eine neue Materialzusammenstellung aus, die die Eigenschaften des Kartonverbunds optimiert. In den inneren Schichten des Verbunds wird ein alternatives Polymer verwendet als im bisherigen Standardverbund. Dieses Polymer macht den Verbund besonders robust bei der Verarbeitung. (Foto: SIG Combibloc)Mit combibloc RS hat SIG Combibloc einen neuen Verbund für Kartonpackungen entwickelt, der für weitere Verbesserung der Systemstabilität bei der Verarbeitung sorgt und gleichermaßen zu einer noch besseren Umweltperformance beiträgt. Dieser neue Verbund wird mittelfristig den derzeitigen Standardverbund für alle combibloc und combifit-Formate ablösen, in denen Milchprodukte (LD) und kohlensäurefreie Softgetränke (NCSD) auf Füllmaschinen von SIG Combibloc abgefüllt werden.

Norbert Garitz, Head of Product Management Technology bei SIG Combibloc: „Für Kunden bedeutet die Verwendung des neuen Verbundes combibloc RS eine zusätzliche Verbesserung der System-Robustheit. Durch einen geringeren Materialeinsatz verringert sich zudem das Gesamtgewicht der Packung. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Umwelt-Performance aus. Der CO2-Fußabdruck einer Verpackung wird mit combibloc RS um bis zu 6 Prozent reduziert – selbstverständlich unter Gewährleistung der bewährten Qualität und Produktsicherheit.“

Ein weiteres Plus der ‚robusten Struktur‘, die namensgebend für den neuen Verbund ist: „Er erlaubt bei der Verarbeitung höhere Toleranzen in den Maschineneinstellungen; insbesondere bei der Boden- und Giebelsiegelung. Das bedeutet unter dem Strich noch weniger Maschinenstillstände und noch geringere Ausschussraten“, ergänzt Dr. Jannis Ochsmann, Technischer Projektleiter Global Technology bei SIG Combibloc.

Die Verbundstruktur combibloc RS zeichnet sich durch eine neue Materialzusammenstellung aus, die die Eigenschaften des Kartonverbunds optimiert. In den inneren Schichten des Verbunds wird ein alternatives Polymer verwendet als im bisherigen Standardverbund. Dieses Polymer macht den Verbund besonders robust bei der Verarbeitung. Die äußere Schicht, die bedruckt wird, und die innerste Schicht, die direkt mit dem Produkt in Kontakt kommt, wurden bereits bei der Entwicklung des derzeitigen Standardverbundes optimiert. Sie zeichnen sich durch besonders gute Eigenschaften beim Bedrucken und durch hervorragende Siegel- und  Öffnungseigenschaften aus.

09.12.2016

 
Neuer SIDEL starlite Nitro-Flaschenboden...

... erhöht Widerstandsfähigkeit und Stabilität von PET-Flaschen

(Foto: Sidel)Mit Stickstoffstabilisierung arbeitende Produktionsanlagen für stille Getränke können mit der Einführung der Sidel StarLite Nitro nun ebenfalls vom Sidel StarLite™-PET-Flaschenboden profitieren. Der neue Flaschenboden gewährleistet Widerstandsfähigkeit und Stabilität der Flaschen selbst bei extrem hohen Temperaturen und bietet zugleich Vorteile im Hinblick auf Gewichtsreduzierung und Energieeinsparungen.

Der neue Sidel StarLite Nitro-Flaschenboden ohne Petaloid-Design besitzt eine einzigartige Form, die die Widerstandsfähigkeit und Stabilität des Bodens deutlich steigert. Aus diesem Grund kann das neue Flaschenbodendesign die Steifigkeit der PET-Flasche erhöhen, da sich die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem durch die Stickstoffstabilisierung entstehenden Innendruck selbst unter rauen Bedingungen verbessert, während gleichzeitig Verpackungsgewicht und Energieverbrauch gesenkt werden. Außerdem bietet es eine Differenzierung beim Verpackungsdesign und eine optimierte Ästhetik – und das ganz ohne Kompromisse in Sachen Produktsicherheit. Der StarLite Nitro-Flaschenboden weist alle Vorteile des StarLite-Flaschenbodens auf, der 2013 für die Produktion von in PET-Flaschen abgefüllten stillen und kohlensäurehaltigen Getränken eingeführt und bei den Global Bottled Water Awards 2013 als beste Initiative in der Kategorie ökologische Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde.

Keine Kompromisse bei Flaschenqualität und Festigkeit

Der StarLite Nitro-Flaschenboden gewährleistet eine verbesserte Qualität der PET-Flasche ohne Kompromisse in Sachen Festigkeit und steigert die Stabilität über die gesamte Lieferkette. Er ermöglicht es Herstellern, die Verformungsbeständigkeit der Flaschen in jeder Produktionsumgebung zu erhöhen. „Die große, stabile Fläche, auf der die Flasche steht, sorgt in Verbindung mit anderen Strukturelementen im Flaschendesign dafür, dass die geformte PET-Flasche dem Innendruck, der durch die Zugabe von Stickstoff entsteht, besser standhält, und verbessert je nach Wandstärke des Bodens die Stabilität der Flasche beim Fördervorgang“, erklärt Vincent Le Guen, Direktor Packaging & Tooling bei Sidel. Dies ist ein besonderer Vorteil, wenn zum Beispiel in großen Höhen produziert wird und der Vertrieb dann auf Meereshöhe erfolgt oder wenn Anwendungen sehr hohen Temperaturen ausgesetzt sind. Dieser von Sidels Verpackungsexperten mit zahlreichen Computersimulationen entwickelte und getestete Flaschenboden wurde auch praktischen physikalischen Prüfungen unterzogen, um eine optimale Leistung in der gesamten Lieferkette sicherzustellen.

Reduzierung von Flaschengewicht und Blasdruck

Wie ihre Vorgänger aus der Sidel StarLite-Reihe erfordert auch die neue Nitro-Version weniger Rohstoffe für die Herstellung der PET-Flaschen. Das optimale Verhältnis zwischen Festigkeit und Gewicht wird durch die Verringerung der Flaschenwandstärke erreicht. Die so gefertigten Flaschen erfordern weniger Energie beim Blasprozess und sind leichter, was zu geringeren Produktionskosten führen kann. „Diese Lösung deckt den Bedarf von Getränkeherstellern, die ihre Gesamtbetriebskosten senken möchten, um in einem hart umkämpften Markt an der Spitze zu bleiben, aber trotzdem noch nachhaltiger arbeiten wollen. Der neue Sidel StarLite Nitro-Flaschenboden gewährleistet zudem die Verpackungsintegrität und sorgt für ein Endprodukt, dessen Verpackung die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich zieht“, führt Le Guen weiter aus. Eine 0,5-l-Flasche aus PET mit einem 1,8 Gramm schweren StarLite Nitro-Boden kann je nach Preform- und Flaschendesign und Güte des verwendeten PET-Harzes einem Innendruck von bis zu 1 bar standhalten.

Attraktive und flexible PET-Flaschen

Der neue StarLite Nitro-Flaschenboden ist eine attraktive, flexible Lösung von Sidel, mit der ein und dasselbe PET-Flaschendesign für Getränke mit oder auch ohne Stickstoffstabilisierung genutzt werden kann. Der Boden ist für die normale, ultracleane und aseptische Abfüllung geeignet. Da das Design dem normalerweise in der Produktion stiller Getränke eingesetzten Flaschenboden ähnelt, ist im Supermarktregal eine Verwechslung mit Flaschen mit einem Minipetaloid-Boden, die vom Verbraucher traditionell mit kohlensäurehaltigen Softdrinks assoziiert werden, ausgeschlossen. Der neue Boden ist für Flaschen mit einer Größe von 0,2 bis 2,0 Litern verfügbar. Er kann an alle Generationen von Sidel-Blasmaschinen unabhängig von deren Produktionsleistung angepasst werden, einschließlich der neuesten Sidel Matrix™-Blasmaschinen.

Der Sidel StarLite Nitro-Flaschenboden lässt sich von Sidel-Verpackungsingenieuren problemlos in die meisten vorhandenen Flaschendesigns integrieren. Außerdem können bestehende Produktionsanlagen und Blasformen mit den optimierten Sidel StarLite-Blasformeinsätzen sowie dem Unternehmensportfolio für Anlagenumrüstungen nachgerüstet werden.

Verbesserte Lieferkettenleistung

Mit ihrer gesteigerten Stabilität und Widerstandsfähigkeit bieten Flaschen mit StarLite Nitro-Boden eine bessere Leistung über die gesamte Lieferkette, selbst unter rauen Bedingungen. Sie eignen sich ideal für die Verarbeitung auf Fördersystemen – von der Abfüllung über die Etikettierung bis hin zur Verpackung. So sorgen sie für eine optimierte Produktionsverfügbarkeit und ein absolutes Minimum an Produktionsstopps. Darüber hinaus sind Flaschen mit dem neuen Boden extrem hitze- und kältebeständig. Bei Lagerbedingungen bis zu 50 °C halten Flaschen bis zu 25 Tage einer Verformung stand, sind potenziell aber noch länger stabil. Außerdem können sie eine 50 % geringere Bodenausbeulung bei Frost vorweisen.

Greifbare Kostensenkungen und nachhaltige Produktion

Das Potenzial einer Gewichtsreduzierung beim neuen Sidel StarLite Nitro-Flaschenboden bietet zudem erhebliche Kosteneinsparungen. Zum Beispiel kann eine Reduzierung von nur 1 Gramm bei einer 0,5-l-PET-Flasche, die mit einer Geschwindigkeit von 2.200 Flaschen pro Stunde produziert wird, zu Einsparungen von 396.000 EUR pro Jahr führen, basierend auf einer Jahresproduktion von 5.000 Stunden. Nach derselben Rechnung kann eine Reduzierung von nur 1,8 Gramm bei einer 1,5-l-Flasche zu Einsparungen von 713.000 EUR1 pro Jahr führen. Mit einem breiteren Parameterbereich oder „Prozessfenster“, wobei nach wie vor das gewünschte geblasene Ergebnis erzielt wird, ist der neue Boden auch einfacher zu blasen als bereits existierende Flaschenböden. Die Einführung dieses Flaschenbodens kann eine Reduzierung des Druckluftbedarfs von bis zu 25 % mit sich bringen. Für eine 0,5- oder 1,0-l-Flasche sind beispielsweise im Vergleich zu den 25 bar für einen traditionellen Flaschenboden nur 18 bis 20 bar Luftdruck beim Blasen erforderlich. Das allein kann jedes Jahr zu zusätzlichen Energieeinsparungen von bis zu 90.000 EUR2 führen.

1 Anlagenrendite (ROI) basierend auf Berechnungen von Sidel
2 Basierend auf einer Sidel Matrix SBO 20, die 0,5-l-PET-Flaschen produziert

07.12.2016

 
Erst die Wertschätzung, dann die Wertschöpfung

Nach 30 Jahren Bionade setzt Braumeister Peter Kowalsky jetzt auf Nahrungsergänzungsmittel mit Mehrwert 

Deutschland hat gar keinen Durst. Und dennoch hat er 30 Jahre lang „Bionade“ gemacht. Jetzt widmet er sich einem neuen Projekt: der Lebensenergie zum Trinken. Er hat dem Kulturwandel sein Leben verschrieben. Daher erhielt er jetzt unter dem Motto „KulturenWandeln“ beim 58. Jahreskongress des Club 55 in Baveno am Logo Maggiore in Italien den begehrten Special Award. Dieser wird jährlich von der renommierten Gemeinschaft der Europäischen Marketing- und Vertriebsexperten verliehen. Peter Kowalskys Plädoyer  für die starke Marke, den Glauben an die eigenen Fähigkeiten und gute Energie.

Peter Kowalsky (Foto: Wosilat Fotografie)Auf der Bühne trägt er heute ein großes Karomuster auf dem blauen Anzug. Dazu eine rosa Krawatte und geblümtes Einstecktuch. Die lockigen Haare erinnern ein wenig an den jungen Albert Einstein. Peter Kowalsky ist eben ein Typ. Ein Braumeister der etwas anderen Art – nicht nur, weil er aus der Rhön stammt. „Aus einer Gegend, die keiner kennt“, so sagt er. Als sich dort kein Bier mehr verkaufen ließ, dachte seine Familie neu. In einem völlig gesättigten Markt und inmitten eines harten Verdrängungswettbewerbs starteten die Braumeister 1985 eine ungewöhnliche Produktentwicklung. „Mache das, woran du glaubst und nicht das, was andere dir versuchen zu erklären.“

1996 wurde „Bionade“ eingeführt – eine Bio-Limo gebraut nach deutschem Reinheitsgebot und bestehend aus natürlichen Rohstoffen. Ein Getränk als Statement. Entgegen jeder Erwartung wurde die Produktpalette mehr als 20 Jahre später sogar um das Thema Quitte erweitert. „Wir machen es trotzdem – das war immer unser Motto.“ Gute Nahrungsmittel und gesunde Produkte für alle – das war Kowalskys Vision. Und die wollte er konsequent realisieren – auch mit der Partnerschaft zu einem namhaften Fastfood Restaurant. Verstehen konnte das in der Getränkebranche keiner. Und auch das Gros der Verbraucher tat sich zunächst schwer damit. Doch Wille und Leidenschaft sorgten dann doch für einen unglaublichen Markterfolg.

„Unser Ziel war es, so groß wie Fanta zu werden – nur wussten wir gar nicht, wie groß die wirklich waren“, erinnert sich der Gründer und ehemalige Geschäftsführer des Öko-Brausegetränks. Inzwischen gehört das Unternehmen zu 100 Prozent dem Oetker-Konzern. Auch weil die Familienunternehmer den ein oder anderen strategischen Fehler begingen. Aber er weiß auch um die Kraft der Marke! Kowalsky hat sie hautnah erlebt – er plädiert für kluge Investitionen in das Branding: „Ihre Marke trägt Sie durch schwere Zeiten – wenn keine Bank mehr an Ihrer Seite bleibt, wenn Gesellschafter wechseln und sich die Zielgruppe wandelt. Vernachlässigen Sie daher die Marke nicht!“

Und wie sieht die Ära nach Bionade aus? Kowalsky greift erneut ein Thema auf, das zum Kulturwandel in der Gesellschaft passt: INJU heißt sein neues Produkt, das mehr ist als ein Nahrungsergänzungsmittel. Es enthält wertvolle Substanzen aus dem tropischen Regenwald und anerkannte Wirkstoffe. In der Produktkategorie „Natural Cell Tonic“ verortet, ist die Botschaft von INJU klar: „Alles was du wert bist, ist in dir drin. Jeder ist super – so wie er ist. Wir mobilisieren jene Energie, die nichts kostet und jeder von uns geben kann“, erklärt Kowalsky. Über eine HighTech-Methode verbindet das Produkt altbewährtes Pflanzenwissen mit einer optimalen Bio-Verfügbarkeit der enthaltenen Stoffe.

Am Ende will er mehr gute Laune, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit in unsere Gesellschaft bringen. Daher will er für das neue Unternehmen auch eine völlig neue Gesellschaftsform entwickeln, die es bis dato auf dem Markt nicht gibt: Viele verschiedene Interessensgruppen sollen mittelfristig Bestandteil der Firma werden, sowohl mit Stimmgewalt als auch Gewinnbeteiligung. Mitarbeiter, Verbraucher, Logistiker, Investoren und alle anderen relevanten Gruppen sollen gleichermaßen in das neue Geschäftsmodell eingebunden werden – darunter auch die Natur selbst, die mit Gewinn- und Stimmanteilen vertreten sein soll. Die neue Unternehmenskultur wird also untermauert durch „designed by nature“. Kowalsky bringt es auf den Punkt: „Die Natur kann alles. Und da wir selbst Natur sind, steckt in uns das volle Potenzial. Nun geht es darum, die Verbindungen wieder herzustellen.“ Letztendlich will er das Produkt jedem bezahlbar zugänglich machen.

Natürlichkeit wieder zur Normalität machen. Menschen zurück in die Bahn bringen. Das Aufladen des Akkus ermöglichen. Und die Konsumenten mit Zufuhr fehlender Energie versorgen. Das alles steckt in INJU. Kowalsky gibt seinerseits Liebe und Leidenschaft dazu. „Jedes Produkt braucht seine Zeit, um erwachsen zu werden. Es muss laufen lernen, Krankheiten aushalten. Am Anfang muss man damit behutsam umgehen.“ Seine Erfahrung als Unternehmer und Ideengeber zeigt, dass anders Denken sehr wohl erfolgsversprechend ist. Und sein neues Unternehmenskonzept zeigt einmal mehr, dass sich Wertschöpfung erst aus der Wertschätzung bildet. Für den renommierten Club 55, die Gemeinschaft von Experten in Marketing und Vertrieb, repräsentiert Peter Kowalsky den „Kulturen Wandel“ auf eindrucksvolle Art und Weise. Der Special Award ist Wertschätzung und zugleich auch Ansporn für sein Wirken.  

Informationen zu Peter Kowalsky
Peter Kowalsky ist ein deutscher Unternehmer. In der eigenen Brauerei entwickelte seine Familie das „Öko-Brausegetränk“ Bionade. Die Geschichte der Firma ist ein spannender Beweis für Unternehmertum, für „Kultur-Kampf“, wenn ein Mittelständler sich mit den großen globalen Getränkekonzernen und dem Handel im Wettbewerb befindet. Nach dem Aufstieg von Bionade zum Kultgetränk für „eine bessere Welt“ folgte der Unternehmensverkauf an die Radeberger-Gruppe als Teil des Oetker-Konzerns im Jahr 2012.

Heute ist Peter Kowalsky mit Getränken unter der Marke INJU aktiv – und greift erneut ein Thema auf, das zum Kulturwandel in der Gesellschaft passt: Lebensenergie zum Trinken. INJU enthält wertvolle Substanzen aus dem tropischen Regenwald und anerkannte Wirkstoffe.

07.12.2016

 
Thomas Meran, VOG Products, ausgezeichnet für herausragende Leistungen...

...im Rahmen seiner beruflichen Fortbildung zum Geprüften Industriemeister (IHK) Fachrichtung Fruchtsaft und Getränke

Am 2. Dezember 2016 wurden 69 Absolventen aus 28 verschiedenen IHK-Fortbildungen für herausragende Leistungen von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz ausgezeichnet. 200 Gäste, unter ihnen Unternehmensvertreter, Verantwortliche aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik kamen zu der Feierstunde. Einen Gastvortrag hielt Bernhard M. Scheurer, Autor des Buches „Zu viel Schule, zu dumm fürs Leben“. Pädagoge Scheurer stellte den Weg der beruflichen dualen Aus- und Weiterbildung als „Königsweg“ dar.

Bei der Bestenehrung werden jedes Jahr Absolventen verschiedener Fortbildungsabschlüsse aus dem Bezirk der IHK Koblenz geehrt. Die ausgezeichneten Fachkaufleute, Fachwirte, Industriemeister und Betriebswirte haben ihre Fortbildungen allesamt mit besten Ergebnissen abgeschlossen. Sie haben damit einen wichtigen Grundstein für ihre weitere Karriere gelegt, so Bernhard Meiser, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung bei der IHK Koblenz.

Das gesamte Team des confructa colleg, zertifizierter Bildungsträger des Industriemeister-Lehrgangs Fruchtsaft und Getränke, gratuliert  Thomas Meran herzlich und wünscht viel Erfolg für seinen weiteren beruflichen Weg.

07.12.2016

 
Der „Heiße“ hat endlich wieder Saison

Der Hesse kann sich glücklich schätzen: Neben klassischem Glühwein kann er im Winter auch würzigen Apfelglühwein auf den Weihnachtsmärkten und zu Hause genießen. Die Angebotspalette der Mitglieder des Verbands der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. ist groß und reicht vom klassischen Apfelglühwein über Spezialitäten wie Rosé mit schwarzer Johannisbeere bis hin zum Kinderpunsch aus Apfel-, Sauerkirsch- und Holunderbeersaft. Für weihnachtliche Genussmomente haben die Kelterer zudem ausgesuchte Spezialitäten wie Apfelschaumwein, Brände oder sortenreine Apfelweine im Programm.

„So erfrischend Apfelwein im Sommer ist, so wärmend ist er im Winter“, sagt Martin Heil, Vorsitzender des Apfelweinverbandes. „Mit Zimt, Nelken, Zitrone und Zucker abgeschmeckt ist er eine Alternative zum ‚normalen‘ Glühwein – und hat zudem mit nur 5,5 Prozent weniger Alkohol als sein Verwandter aus Trauben.“

Doch nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt gibt es die heiße Variante: Die Keltereien bieten den „Heißen“ fix und fertig zum Erwärmen in den eignen vier Wänden. So gibt es zum Beispiel „Odenwälder Apfelglühwein“ von der Kelterei Dölp, die Kelterei Grünewald hat „Grünewald‘s Fruchtglühwein“ im Sortiment und aus der Kelterei Heil gibt es „Heißer Apfelwein mit Heil-Speierling-Apfelwein“. Auch der „Heiße Apfelwein“ von der Kelterei Krämer und der Kelterei Nöll ist nach traditionellem Rezept trinkfertig gewürzt. Die Landkelterei Höhl bietet „Blauer Bock Apfelglühwein“ und die Rapp`s Kelterei mit „Rapp`s Glühwein“ eine klassiche heiße Variante. Von der Kelterei Possmann gibt es unter anderem „Winter-Rosé Apfelglühwein“ und last but not least hat die Kelterei Walther aus Bruchköbel „Apfel-Glühwein“ im Sortiment.

Apfelschaumweine, Brände & Co.

Wer zur Weihnachtszeit seine Liebsten von Herzen beschenken und verwöhnen möchte, findet als Weihnachtsgeschenk oder zum Selbst-Genießen bei den hessischen Kelterern zudem ausgefallene Getränke-Variationen auf Apfel(wein)basis.

Aus dem Odenwald kommen verschiedene hochprozentige Brände der Kelterei Dölp, zum Beispiel der Obstbrand aus Äpfeln und Birnen. Äpfel einer Sorte, wie beispielsweise Cox Orange, Jonagold, Braeburn oder Rheinischer Bohnapfel finden Stöffche-Liebhaber in den sortenreinen Apfelweinen von den Keltereien Nöll und Heil. Die Kronberger Kelterei Georg Herberth stellt mit dem „Apfel-Klassiker“ einen feinherben und feinperligen Apfelschaumwein her. Weitere Apfelschaumwein-Spezialitäten sind „POSSMANN 1881“ der Familienkelterei Possmann Frankfurt sowie der Apfelschaumwein aus der „Bembel-with-care“ Produktlinie der Kelterei Krämer. Mit POMP aus Rheingauer Riesling-Sekt und Champagner-Reinette aus dem Hause Dr. Höhl‘s lassen sich festliche Momente genießen.

06.12.2016

 
Fruchtsaft-Kalender 2016
LETS SHAPE IDEAS
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Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.
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