Sonntag, 28. August 2016
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Lebensmittelherstellung und Absatz im Plus

BVE-Halbjahresbilanz Ernährungsindustrie 2016

Die Halbjahresbilanz der Ernährungsindustrie fällt nach zwei Jahren Stagnation erstmals positiv aus. Die Branche steigerte zwischen Januar und Juni 2016 nach vorläufigen Ergebnissen ihren Umsatz um +0,8 Prozent auf 82,5 Mrd. Euro im Vorjahresvergleich. Mengenmäßig konnte sogar ein Zuwachs von +2,2 Prozent erzielt werden, da die Verkaufspreise im Inland um -0,7 Prozent und im Ausland um -2,7 Prozent sanken.

Das Exportgeschäft, der Konjunkturmotor der Branche, konnte ebenfalls weiter wachsen. Die Lebensmittelausfuhren stiegen im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um +2,6 Prozent auf 26,7 Mrd. Euro. Die im Ausland abgesetzte Menge lag aufgrund der Preissenkungen um +5,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Sowohl in den EU-Märkten, als auch außerhalb des Binnenmarktes entwickelte sich das Exportgeschäft der Branche dabei besser als im Vorjahr. Die Exportquote lag zwischen Januar und Juni bei durchschnittlich 32 Prozent.

Auf der Kostenseite herrscht weiterhin Druck. So zeigt sich die Agrarrohstoffpreisentwicklung vor allem erntebedingt volatil. Im ersten Halbjahr 2016 ging der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel um -3,4 Prozent im Vorjahresvergleich zurück, das Preisniveau blieb jedoch hoch.

Das Umsatzwachstum blieb somit insgesamt moderat, konnte aber trotzdem auch für die Lebensmittelproduktion positive Anreize setzen. So stieg der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex im ersten Halbjahr um +0,5 Prozent leicht an. Eine Prognose für den weiteren Jahresverlauf bleibt angesichts der vielen Einflussfaktoren auf die Lebensmittelproduktion und den -absatz ungewiss. So zeigt sich auch die Stimmungslage bei den Lebensmittelherstellern im ersten Halbjahr abwartend und verhalten. Der ifo-Geschäftsklimaindex ging im Vorjahresvergleich um -1,4 Prozent zurück.

Auch auf Verbraucherseite zeigen sich insbesondere die Konjunkturerwartungen gedämpft, wodurch das Konsumklima moderate Einbußen von -1,9 Prozent im ersten Halbjahr 2016 hinnehmen muss. Damit bleibt das Konsumklima aber vor allem aufgrund der guten Arbeitsmarktlage und der niedrigen Inflation auf einem hohen positiven Niveau. Geringe Preissteigerungen animieren zudem zum Kauf höherwertiger Produkte, so auch im Lebensmittelsortiment. Insgesamt stiegen die Lebenshaltungskosten im ersten Halbjahr 2016 nur um +0,2 Prozent, die Lebensmittelpreise nur um +0,5 Prozent im Vorjahresvergleich.

Die Ernährungsindustrie ist auf weitere Wachstumschancen angewiesen, denn die Absatzmöglichkeiten im Inland sind für die Unternehmen begrenzt und die Herausforderungen im Wettbewerb nehmen zu. Die Marktansprüche, die Produktionskosten und der Bedarf an Fachkräften steigen. Chancen liegen in einer gesteigerten Wertschöpfung und im Ausland. Doch gerade im Export nehmen die Hürden und der internationale Konkurrenzdruck stetig zu. Die Ertragslage in der Branche bleibt angespannt. Die Unternehmen sind aufgefordert, neue Märkte und Wertschöpfungspotentiale zu erschließen.

26.08.2016

 
Weltweiter Absatz von Energy Drinks steigt auf 8,8 Milliarden Liter

Nachdem neue Weltrekorde bei den Olympischen Spielen 2016 aufgestellt wurden, zeigt nun eine neue Untersuchung von Mintel, dass sich auch der globale Markt für Energy Drinks auf einem Höhenflug befindet. Laut Mintels Datenbank weltweiter Produktneueinführungen (GNPD) sind im Jahr 2015 mehr Energy Drinks auf den weltweiten Markt gebracht worden als in jedem anderen Jahr seit 2008. Des Weiteren ist die Anzahl der weltweit neu eingeführten Energy Drinks allein zwischen 2010 und 2015 um ganze 29 % angestiegen.

Während der Markt für Energy Drinks in Ländern auf der ganzen Welt eine erhöhte Aktivität verzeichnet, war Deutschland 2015 der Weltmeister in Sachen Innovation. Tatsächlich war Deutschland für den weltweit höchsten Anteil an Energy Drinks-Produkteinführungen im letzten Jahr verantwortlich und überholte damit erstmals die USA. Laut Mintel wurden im Jahr 2015 9 % der weltweit eingeführten Energy Drinks in Deutschland auf den Markt gebracht, während 8 % in den USA lanciert wurden. Zum Vergleich, noch im Jahr 2014 wurden nur 6 % der Produkte in Deutschland auf den Markt gebracht, während ganze 10 % dem US-amerikanischen Markt zugeschrieben werden konnten.

Doch nicht nur die Innovationskraft boomt, auch der Absatz des weltweiten Markts für Energy Drinks hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut der Mintel-Untersuchung stieg im Jahr 2015 der weltweite Verbrauch von Energy Drinks um 10 % auf 8,8 Milliarden Liter. Im weltweiten Vergleich sind die USA (3,3 Mrd. L), China (1,4 Mrd. L), Großbritannien (561 Mio. L), Thailand (465 Mio. L) und Vietnam (351 Mio. L) die fünf größten Verbraucher von Energy Drinks.

In Deutschland erreichte der Absatz im Jahr 2015 ganze 328 Millionen Liter, während in Österreich mit 79 Millionen Liter und in der Schweiz mit 58 Millionen Liter deutlich weniger Energy Drinks getrunken wurden. In Bezug auf das Absatzwachstum verzeichnete China den größten Anstieg zwischen 2014 und 2015: in diesem Land stieg der Verbrauch von Energy Drinks um ganze 25 %.

Alex Beckett, Global Food & Drink Analyst bei Mintel, erklärt: „Obwohl der Konsum von Energy Drinks umstritten bleibt, nimmt der weltweite Verbrauch Jahr für Jahr weiter zu. Einer der Gründer für das globale Wachstum ist der schnelle und effektive Energieschub, den das Getränk liefert - etwas, das bei Verbrauchern auf der ganzen Welt auf Resonanz stößt. Energy Drinks profitieren auch von den Anstrengungen der großen Marken, die zum Teil viel Geld für Marketing und Werbung ausgeben, um dem Getränk ein aufregendes und cooles Image zu verpassen. In Entwicklungsländern kommen hingegen immer mehr regionale Alternativen auf den Markt, die den Druck auf die großen Player erhöhen. Für diese besteht die Herausforderung darin, eine Markenidentität zu finden, die Verbraucher von New York bis nach Peking ansprechend finden und für die sie mehr Geld ausgeben würden.“

Anzahl der Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung erreicht Rekordhoch

Die Mintel-Untersuchung zeigt zudem, dass die Anzahl der Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung letztes Jahr ein Rekordhoch erreicht hat. Laut der Mintel-Untersuchung trugen 7 % der Energy Drinks, die im Jahr 2015 weltweit auf den Markt gebracht wurden, eine Bio-Kennzeichnung. Zum Vergleich, im Jahr 2011 waren es nur 4 %. Und der Bio-Trend zeigt keine Anzeichen eines Rückgangs: bis dato im Jahr 2016* waren 6 % der weltweit neu eingeführten Energy Drinks als Bio-Produkt gekennzeichnet.

Europa ist auch in diesem Markt der Spitzenreiter: Drei von fünf (58 %) Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung wurden bis dato im Jahr 2016* in Europa eingeführt, während nur zwei von fünf (39 %) in Nordamerika und sogar nur 3 % in Südamerika auf den Markt gebracht wurden.

Die hohe Markteinführungsaktivität von Produkten mit Bio-Kennzeichnung geht Hand in Hand mit der wachsenden Verbrauchernachfrage nach natürlicheren Energy Drinks. Laut der Mintel-Untersuchung wünschen sich mehr als die Hälfte (53 %) der deutschen Verbraucher eine größere Vielfalt an Energy Drinks und Sportgetränken mit natürlichen Farbstoffen und Aromen. Dieser Wunsch wird von Verbrauchern in anderen europäischen Ländern geteilt: 54 % der spanischen und italienischen und sogar 61 % der polnischen Verbraucher stimmen dieser Aussage zu.

In China ist der Durst nach natürlichen Energy Drinks ebenfalls offensichtlich, da zwei von fünf (40 %) Verbrauchern nach eigenen Angaben eher dazu geneigt wären, einen Energy Drink zu kaufen, wenn dieser mit natürlichen Zutaten hergestellt wurde. Auch in den USA haben ein Viertel (26 %) der Konsumenten nach eigenen Angaben mehr Vertrauen in Energy Drinks mit natürlichen Zutaten.

„Das wachsende Angebot an Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung zeigt, wie die Branche versucht, ein breiteres Publikum durch einer Botschaft rund um Natürlichkeit anzusprechen. In absehbarer Zukunft werden Hersteller von Energy Drinks weiterhin unter Druck stehen, ihre Produkte mit besseren und gesünderen Zutaten zu reformulieren“, so Beckett.

Gestresste Eltern sind eine unterschätzte Zielgruppe

Zudem hat die Mintel-Untersuchung ergeben, dass Eltern eine oft unterschätzte, aber wichtige Zielgruppe für Energy Drinks sind. Während im Jahr 2015 ein Drittel (33 %) der deutschen Erwachsenen nach eigenen Angaben Energy Drinks konsumierte, steigt dieser Anteil auf ganze 44 % unter Verbrauchern, die mit Kindern unter 21 Jahren in einem Haushalt leben.

In den USA zeigt sich ein ähnliches Bild: Während im Durchschnitt 12 % der Verbraucher Energy Drinks trinken, steigt dieser Anteil auf mehr als ein Viertel (26 %) unter Eltern von 1- bis 5-Jährigen und auf 32 % bei Eltern von 6- bis 11-Jährigen. In Großbritannien trinken sogar drei von fünf (58 %) Eltern von 1- bis 5-Jährigen Energy Drinks, im Vergleich zu einem Durchschnitt von 35 %.

„Junge Eltern auf der ganzen Welt sind oft erschöpft und ständig auf dem Sprung. Sie erweisen sich deshalb als wichtige Zielgruppe für Energy Drinks. Obwohl sie nicht zu der traditionellen Zielgruppe der 18- bis 24-Jährigen gehören, an die sich der Großteil der Werbebemühungen richtet, sind junge Eltern und ältere Millennials im Allgemeinen tatsächlich die primären Konsumenten von Energy Drinks“, schließt Beckett ab.

25.08.2016

 
Getränke-Kennzeichnung

(Foto: vzbv)Ein Getränk, das auf seiner Verpackung Himbeeren und Rhabarber verspricht, muss davon mehr enthalten als jeweils nur 0,1 Prozent. Das Mehrfrucht-Rhabarbergetränk „Active Fruits“ von Netto erfüllt diese Erwartungen jedoch nicht und täuscht damit Verbraucher. Das hat das Landgericht Amberg im Verfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Netto Marken-Discount AG & Co. KG entschieden.

„Das Urteil ist ein weiterer Erfolg im Kampf gegen Verbrauchertäuschung“, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv. „Mit besonderen Zutaten zu werben, die dann gerade einmal 0,1 Prozent des Produkts ausmachen, ist das Gegenteil von wahrer und klarer Kennzeichnung. Wir fordern die Hersteller auf, solche Kennzeichnungspraktiken endlich abzustellen.“

Landgericht gibt vzbv Recht

Netto hatte das Mehrfrucht-Rhabarbergetränk auf der Vorderseite mit der Bezeichnung „Himbeer-Rhabarber“ und auch der Abbildung von Himbeeren und Rhabarberstangen beworben. Darunter befand sich der Zusatz „30 % Saftgehalt aus Frucht- und Gemüsesaftkonzentraten“. Das Getränk enthielt jedoch 28,5 Prozent Apfelsaft aus Apfelsaftkonzentrat sowie weitere Zutaten und lediglich 0,1 Prozent Himbeersaft aus Himbeersaftkonzentrat und 0,1 Prozent Rhabarbersaft aus Rhabarbersaftkonzentrat.

Nach Ansicht des vzbv vermittelte die Verpackungsgestaltung den Eindruck, dass das Getränk einen erheblichen Anteil Himbeer- und Rhabarbersaft enthalte.

Das Landgericht schloss sich dieser Auffassung an und befand, dass der Verbraucher sogar davon ausgehen könne, dass das Getränk einen Anteil von 30 Prozent Himbeer- und Rhabarbersaft enthalte.

Der Gesamteindruck eines Produktes muss stimmen

Das Urteil ist das neueste in einer Reihe von Verfahren, die der vzbv wegen irreführender Kennzeichnung mit minimal oder gar nicht vorhandenen Lebensmittelzutaten angestrengt hat.

Vorausgegangen war insbesondere ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahr 2015, das sogenannte Teekanne-Urteil. Der EuGH hatte grundsätzlich entschieden, dass eine korrekte Zutatenliste nicht ausreicht, wenn die Verpackung ansonsten einen anderen Inhalt suggeriert. Vielmehr komme es auf den Gesamteindruck an.

Die aktuelle Klage geht zurück auf eine Verbraucherbeschwerde beim Online-Portal Lebensmittelklarheit.de. Dass oft nicht das drin ist, was draufsteht, ist das Hauptärgernis von Verbrauchern. Mehr als 40 Prozent der Beschwerden bei Lebensmittelklarheit.de beziehen sich auf irreführende Produktkennzeichnungen dieser Art.

Mit monatlich rund 80.000 Klicks ist das Portal eine wichtige Adresse für Verbraucher, um sich zu informieren oder Produkte zu melden.

Das Urteil vom 29.07.2016 ist noch nicht rechtskräftig.

24.08.2016

 
Blitzeis im Sommer!

Coole Eis-Rezepte – natürlich mit Saft

Obstsalat-Eis (Foto: aurita/Fotolia)Der Sommer 2016 ist leider sehr unbeständig. Ein stabiles Sommerhoch hat es bisher nicht gegeben. Doch in den nächsten Tagen dürfen wir uns wieder über hochsommerliche Temperaturen, viel Sonne und gute Laune freuen. Jetzt heißt es spontan sein, zum Beispiel wenn es um eiskalte Erfrischungen geht. Ein heißer Tipp für die warmen Tage: Blitzeis mit Fruchtsaft – die ideale Abkühlung für zwischendurch. Es ist erfrischend, fruchtig und gelingt ganz unkompliziert ohne Eismaschine. Das Einzige, was man dafür braucht sind der Lieblingssaft, kleine Eisformen und evtl. Holzstiele. Joghurt- oder Puddingbecher mit kleinen Plastiklöffeln funktionieren ebenso gut. Der Phantasie sind beim Zusammenstellen individueller Saftkombinationen keine Grenzen gesetzt.

Rezeptidee mit Sti(e)l

Obstsalat-Eis

Zutaten für sechs Portionen:

100 g Orange, 100 g Ananas, 100 g Mango, 400 ml Traubensaft

Und so geht’s:

Obst schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Dann abwechselnd alle Früchte in die Behälter füllen. Jetzt die Stiele vorsichtig in die Mitte stecken. Anschließend die Eisförmchen mit Traubensaft auffüllen und für mindestens vier Stunden gefrieren lassen.

24.08.2016

 
ALDI SÜD startet Wohlfühlportal Einfach.Ganz.Ich.

ALDI SÜD startet mit dem Wohlfühlportal Einfach.Ganz.Ich. ein neues kostenloses Online-Angebot für Kunden. (Foto: ALDI SÜD)Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD startet ein neues kostenloses Angebot für Kunden: Auf dem Online-Portal Einfach.Ganz.Ich. bietet der Discounter Informationen und nützliche Tipps rund um die Themen Bewegung, Ernährung und Geist.

Für das neue Wohlfühlportal hat ALDI SÜD gleich sieben Experten mit ins Boot geholt: Personaltrainer, Sportexperten, Motivationscoachs sowie Gesundheits- und Ernährungsberater. Sie geben regelmäßig Tipps in Form von Artikeln und Videos. Um den Nutzern ihren Weg zu mehr Wohlbefinden so einfach wie möglich zu machen, verfolgt ALDI SÜD mit dem Portal einen ganzheitlichen Ansatz: Da sowohl körperliche als auch mentale Fitness für persönliches Wohlbefinden unabdingbar sind, wurden ganz bewusst Experten aus unterschiedlichen Kompetenzbereichen ausgewählt. Eine weitere Besonderheit des Portals ist die individuelle Nutzbarkeit. So können Interessierte nicht nur den öffentlich zugänglichen Bereich mit einem breiten Informationsangebot besuchen, sondern haben auch die Option einer kostenlosen Registrierung. Hierbei kann der Nutzer ein persönliches Wunschziel auswählen, beispielsweise Muskelaufbau, Entspannung, gesunde Ernährung oder Gewichtsreduktion. Nach der Registrierung wird über einen Fragebogen zunächst das aktuelle Verhalten des Nutzers in Bezug auf das ausgewählte Ziel ermittelt. In regelmäßigen Abständen gibt es dann persönliche Tipps und Empfehlungen der Experten, die zur Zielerreichung beitragen können, etwa Fitnessvideos zum Muskelaufbau oder Rezeptideen zum Abnehmen. Nach etwa drei Monaten erhält der Nutzer einen Feedbackbogen, um den aktuellen Stand der Zielerreichung zu erfassen. Ist das Ziel erreicht, kann ein neues Ziel angegangen werden.

Hier geht es zum neuen Wohlfühlportal von ALDI SÜD: www.einfach-ganz-ich.de

24.08.2016

 
Constantia Flexibles gewinnt Deutschen Verpackungspreis 2016

Verpackungsinnovation Christmas Bow Label Coca-Cola gewann 2016 in der Kategorie Gestaltung & Veredelung.Constantia Flexibles gehört erneut zu den Gewinnern des prestigeträchtigen, jährlich verliehenen Deutschen Verpackungspreises. Die Verpackungsinnovation "Christmas Bow Label Coca-Cola" des Unternehmens gewann 2016 in der Kategorie Gestaltung & Veredelung. Überreicht wird der Preis den Gewinnern offiziell am 27. September 2016 auf der Fachmesse FachPack in Nürnberg, Deutschland.

Das "Christmas Bow Label Coca-Cola" ist ein in speziellem Tiefdruckverfahren bedrucktes, zweilagiges, durchsichtig/metallisiertes OPP-Etikett von der Rolle, das mit Spezialkleber kaschiert wird und mit oder ohne Perforation erhältlich ist. Über einen Aufreißfaden wird das Rundumetikett in eine Schleife verwandelt. Dieses Spezialetikett wurde zusammen mit Eshuis BV aus den Niederlanden realisiert.

Laut einer unabhängigen Jury ist das Ergebnis ein sehr ungewöhnliches und innovatives Etikett, das Spaß bereitet und die Interaktion fördert. Es lässt aus einem klassischen Wraplabel eine Schleife entstehen - als Tannenbaumschmuck oder Geschenkschleife zu Weihnachten. Die technisch intelligente Lösung läuft auf Highspeed-Linien und bietet dem Verbraucher sowie der Marke einen spielerischen saisonalen Mehrwert.

24.08.2016

 
Bauer-Power: Erster Protein Drink im Kühlregal

Bauer greift den Trend nach  Lebensmitteln mit hohem Eiweißgehalt auf und präsentiert mit einem neuen, ertragsstarken Segment den ersten trinkfertigen Protein Drink im KühlregalDie Deutschen sind immer fitnessbegeisterter: Das zeigen nicht nur erhöhte Anmeldezahlen in Sportstudios (+88 Prozent seit 1995)1, sondern auch das besondere Interesse an einer gesunden Lebensweise und einer ausgewogenen Ernährung2. Proteinreiche Lebensmittel als ideale Trainingsergänzung für den Muskelaufbau, das Halten eines gesunden Gewichtes und das Wohlbefinden zählen auch dazu. Die Privatmolkerei Bauer greift den Trend nach Lebensmitteln mit hohem Eiweißgehalt auf und präsentiert mit einem neuen, ertragsstarken Segment den ersten trinkfertigen Protein Drink im Kühlregal. Ab September bietet das innovative Unternehmen der aktiven Zielgruppe breite Verzehranlässe – vor und nach dem Sport sowie für zwischendurch. Der Bauer Protein Drink Vanille und Schoko hat das Potenzial, dank impulsstarker Verpackung und einem auf die Zielgruppe abgestimmten Design hohe Abssatzzahlen zu aktivieren.

Eine proteinbasierte Ernährung ist wichtig für unseren Körper, zum Beispiel bei der Aufrechterhaltung von Muskeln und Knochen sowie  für den Stoffwechsel. Und auch beim Abnehmen oder Gewichthalten spielt Eiweiß eine bedeutende Rolle. Wer sich gesund und ausreichend eiweißhaltig ernährt, bleibt länger satt und greift weniger häufig zu Süßspeisen. Der Bauer Protein Drink unterstützt sowohl Fitnessbegeisterte als auch Gelegenheitssportler dabei, die tägliche Eiweiß-Zufuhr im gesunden Maße zu erhöhen. Das hochwertige Milchprodukt ist mit nur einem Prozent Fett und 23 Gramm Eiweiß die ideale Ergänzung zu körperlicher Bewegung. Im sportlichen Design und in den beliebten Sorten Schoko und Vanille schafft die Privatmolkerei erhöhte Aufmerksamkeit am Kühlregal und anmiert zu Probierkäufen. Die handliche 330-Gramm-Flasche findet Platz im Rucksack für unterwegs, in der Trainingstasche beim Sport oder in der Handtasche für das Büro.

1 Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach, 2016
2 Quelle: Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement; Deloitte, 2015

23.08.2016

 
46 % der Deutschen sehen keinen Qualitätsunterschied...

...zwischen Eigenmarken und Markenprodukten

46 % der Deutschen sehen keinen Qualitätsunterschied zwischen Eigenmarken und MarkenproduktenEigenmarken genießen einen guten Ruf in Deutschland und sind zu einem festen Bestandteil des wöchentlichen Einkaufs vieler Deutscher geworden. Die Popularität von Handelsmarken geht sogar soweit, dass diese für einen Großteil der deutschen Bevölkerung keinen Qualitätsunterschied zu herkömmlichen Markenartikeln aufweisen.

Laut einer Untersuchung von Mintel gibt fast die Hälfte (46 %) der Deutschen an, dass sie keinen Qualitätsunterschied zwischen Lebensmitteln und Getränken von Eigenmarken und Markenprodukten sehen. Damit ist die Haltung gegenüber Handelsmarken im Vergleich zu anderen wichtigen europäischen Märkten in Deutschland am positivsten. Denn nur rund ein Drittel (34 %) der französischen und polnischen Verbraucher, 32 % der italienischen und 31 % der spanischen Verbraucher sind derselben Meinung.

Des Weiteren sind 44 % der deutschen Verbraucher der Meinung, dass Markenprodukte nicht unbedingt nach strengeren Standards hergestellt werden als Eigenmarken-Produkte. Diese Auffassung findet nur bei 27 % der französischen, 23 % der italienischen und spanischen sowie nur bei 17 % der polnischen Verbraucher Zustimmung.

Doch Handelsmarken werden von deutschen Verbrauchern nicht nur als qualitativ hochwertig angesehen, sondern genießen auch ein positives Image. Laut der Mintel-Untersuchung wäre es nur 11 % der Deutschen unangenehm beim Verzehr von Lebensmitteln oder Getränken von Handelsmarken gesehen zu werden. Außerdem geben fast zwei Drittel (57 %) der Deutschen an, dass der Kauf von Eigenmarken ihnen das Gefühl gibt, zu der Gruppe der sogenannten „Smart Shopper“ zu gehören.

Auch die Kaufentscheidungen in deutschen Supermärkten sind mittlerweile stark an Eigenmarken orientiert. Im vierten Quartal 2015 gaben 86 % der befragten Deutschen an, in den drei Monaten vor der Untersuchung Lebensmittel und Getränke von Eigenmarken gekauft zu haben, während nur etwas mehr als die Hälfte (52 %) dasselbe über Markenprodukte aussagte. Zum Vergleich, in Polen kauften im selben Zeitraum 64 % der Verbraucher Produkte von Handelsmarken und 68 % von herkömmlichen Marken. In Italien (68 % Handelsmarken vs. 66 % Markenartikel), Frankreich (78 % Handelsmarken vs. 53 % Markenartikel) und Spanien (85 % Handelsmarken vs. 72 % Markenartikel) gestaltete sich das Kaufverhalten ähnlich.

Katya Witham, Senior Food & Drink Analystin bei Mintel, erklärt:

„Eigenmarken erfreuen sich großer Beliebtheit in Deutschland, da deutsche Verbraucher viel Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen. Zudem spielen Discounter traditionell eine wichtige Rolle im deutschen LEH, was die Akzeptanz von Eigenmarken weiter erhöht. Die Mintel-Untersuchung unterstreicht jedoch auch, dass Einzelhändler Kunden nicht nur durch wettbewerbsfähige Preise, sondern auch aufgrund der hochwertigen Qualität ihres Angebots überzeugen.“

Preis bleibt entscheidender Faktor

Nichtsdestotrotz bleibt der Preispunkt beim Kauf von Eigenmarken weiterhin einer der entscheidenden Faktoren in Deutschland. Laut der Mintel-Untersuchungen sagen 66 % der Deutschen aus, dass ein niedriger Preis ein ausschlaggebender Faktor ist, der sie zum Kauf von Produkten von Handelsmarken anstelle von Markenprodukten bewegt. Außerdem führt die überwiegende Mehrheit der deutschen Verbraucher (83 %) vor dem Kauf eines Produktes einen Preisvergleich zwischen Eigenmarken und herkömmlichen Marken durch.

Wenn es um die Preisklasse innerhalb der Eigenmarkenkategorie geht, scheinen deutsche Verbraucher ebenfalls günstigere Optionen zu bevorzugen. Einer von sieben (70 %) Deutschen gab an, in den drei Monaten vor der Untersuchung Eigenmarken-Produkte in der Preiseinstiegsklasse gekauft zu haben, während nur 35 % der Italiener, 33 % der Spanier, 31 % der Franzosen und 27 % der Polen dasselbe berichteten.

Das Preisbewusstsein der Deutschen ist eine der Erklärungen für den harten Machtkampf, der sich momentan in Deutschland zwischen Handels- und Herstellermarken abspielt. So haben es Markenhersteller seit vielen Jahren erstmals wieder geschafft, die Markteinführungsaktivität der Handelsmarken zu übertrumpfen. Laut Mintels Datenbank weltweiter Produkteinführungen (GNPD) kamen 71 % der im Jahr 2015 in Deutschland neu eingeführten Lebensmittel- und Getränkeprodukte von Markenherstellern; ein Anstieg um sieben Prozentpunkte seit dem Jahr 2014 (64 %).

„Ein niedriger Preis ist der ausschlaggebende Faktor, der deutsche Verbraucher dazu bewegt von herkömmliche Marken zu Eigenmarken zu wechseln. In Anbetracht der starken Preisorientierung und der wachsenden Konkurrenz durch Markenhersteller, sollten Einzelhändler ihre Innovationsanstrengungen intensivieren und den Mehrwert ihrer Produkte steigern, damit sie der zunehmenden Qualitätsorientierung der Verbraucher entsprechen“, fügt Witham hinzu.

Premium-Eigenmarken sind im Kommen

Eigenmarken-Produkte, die den aktuellen Trends und Bedürfnissen der Verbraucher entgegen kommen, könnten dafür den Anstoß geben. Laut der Mintel-Untersuchung wäre fast die Hälfte (48 %) der deutschen Käufer dazu geneigt, Handelsmarken zu kaufen, wenn diese kleine lokale Hersteller unterstützen würden. Darüber hinaus ist ein erheblicher Teil der Verbraucher der Meinung, dass es nicht genug Eigenmarken-Produkte gibt, die ihre Bedürfnisse nach on-the-go Snacks (34 %), sowie spezifische Gesundheits- und Ernährungsbedürfnisse (30 %) erfüllen.

Und obwohl deutsche Verbraucher weiterhin günstige Angebote bevorzugen, gaben 30 % der Deutschen an, in den drei Monaten vor der Untersuchung auch Eigenmarken-Produkte in der Premium-Preisklasse gekauft zu haben.

„Um Kunden in dem stark umkämpften deutschen LEH-Markt an sich zu binden, müssen Hersteller eine neue Generation innovativer Angebote auf die Fläche bringen. In Zukunft werden Einzelhändler sich verstärkt mit der Herausforderung konfrontiert sehen, das Wachstum ihrer Handelsmarken voranzutreiben und gleichzeitig mit sich verändernden Verbraucherbedürfnissen Schritt zu halten“, schließt Witham ab.

Diese Untersuchung wurde in vierten Quartal 2015 durchgeführt und basiert auf einer Stichprobenerhebung mit 918 deutschen, 862 französischen, 883 italienischen, 872 polnischen und 966 spanischen Verbrauchern (16 Jahre und älter), die in den drei Monaten vor der Umfrage Eigenmarken gekauft haben.

23.08.2016

 
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